Mölkauer Gemeindeblatt Januar 2006


Der Ortsvorsteher informiert: oder "Alles Gute zum Neuen Jahr!"

Liebe Mölkauerinnen, liebe Mölkauer,

schon wieder ist ein Jahr wie im Fluge vergangen. Viele Ereignisse im gesellschaftlichen und auch im persönlichen Bereich sorgten dafür, nie "Langeweile" aufkommen zu lassen. Viele gute Vorsätze konnten umgesetzt werden, manche muss ich mit ins neue Jahr nehmen; sowohl gesellschaftlich als auch persönlich…

Ihnen möchte ich für das Vertrauen, welches Sie mir entgegengebracht haben, danken. Auch in diesem Jahr stehe ich Ihnen nicht nur montags in meiner Sprechstunde in der Zeit von 16.30 Uhr bis 19.00 Uhr zur Verfügung, sondern nehme mir auch gerne anderweitig Zeit für Sie.

Unser Mölkauer "Gemeinde-Blatt" hat ein neues Gesicht erhalten. Der Verlag erhofft sich davon mehr Aufmerksamkeit, und ich möchte diese Gelegenheit nutzen, Sie zu ermuntern, an der inhaltlichen Gestaltung aktiv mitzuwirken. Ihre Beiträge (Kritisches oder Interessantes) werden gerne angenommen.

Voller Optimismus habe ich das vergangene Jahr begonnen. Vieles haben wir erreicht. Eine Reihe von Veränderungen haben die Situation in unserer Stadt nicht leichter gemacht. Zum einen prägt der Ausgang der Bundestagswahl im letzten Jahr die Situation unserer Stadt - da haben wir unseren Oberbürgermeister gerade gewählt - schon wechselt er nach Berlin und nimmt auch noch einen Beigeordneten mit.

Ich möchte dies jedoch positiv kommentieren. Schließlich macht es uns als Wähler auch stolz, wenn man Leipzig als "Kaderschmiede" des großen Kabinetts wählt. Bleibt für uns nun wieder eine neue Wahl, welche für den 05.02.2006 bereits festgelegt ist. Und auch wenn die letzte OBM -Wahl noch nicht lange her ist, so hoffe ich auf eine hohe Beteiligung.

Außerdem ist die finanzielle Situation unserer Stadt angespannter denn je. Es werden in diesem Jahr schwierige und schmerzliche Entscheidungen zu treffen sein. Auf der in den letzten Jahren geschaffenen guten Basis werde ich mich mit all meinen Möglichkeiten dafür einsetzen, dass wir als so genannter "neue Ortsteil" nicht übersehen werden.

In der letzten Ortschaftsratssitzung des Jahres 2005 wurde über den Stand der Trassenführung Mittlerer Ring schwerpunktmäßig gesprochen. Die Leiterin des Amtes für Verkehrsplanung, Frau Höfer legte ausführlich dar, warum die Planungen für den Mittleren Ring bis 2012 eingestellt werden sollen. Grund dafür ist die Finanzsituation, es ist damit zu rechnen, einen eventuellen Bau frühestens 2017 zu beginnen und daher nicht sinnvoll, zum jetzigen Zeitpunkt weiter Zeit und Geld in die Planung zu setzen. Die von vielen Bürgern gewünschte Festlegung einer Trassenvariante wäre kein bindendes Baurecht, da die 2012 dann gültigen Bestimmungen und Gegebenheiten zu berücksichtigen wären.

Der Ortschaftsrat ist der Überzeugung, da gegenwärtig die Finanzmittel für den Bau einer nachhaltigen Lösung nicht vorhanden sind, das Vorhaben heraus zuschieben, statt eine "Notlösung" ohne Zukunft (Variante 1 und 3) mit ihren städtebaulichen zerstörenden Wirkungen in den betroffenen noch intakten Wohngebieten zu erzwingen. Gerne stehe ich hier betroffenen Bürgern für ausführlichere Informationen zur Verfügung. Unsere erste Ortschaftsratssitzung im neuen Jahr findet am 10. Januar zur gewohnten Zeit an gewohntem Ort statt. Ich lade Sie recht herzlich ein.

Ich möchte mich an dieser Stelle für all die zahlreichen guten Wünsche zum Jahreswechsel bedanken.

Für das Jahr 2006 wünsche ich Ihnen alles Gute, Gesundheit und bitte bleiben uns gewogen,

Ihr Volker Woitynek, Ortsvorsteher


Blutspenden rettet Leben!

Blutspenden ist lebensnotwendig, denn bis heute lässt sich Blut nicht künstlich herstellen. Viele Operationen oder Behandlungen sind ohne das wertvolle Spenderblut nicht oder nur eingeschränkt durchführbar. Und der Blutkonserven-bedarf in Deutschland steigt ständig: besonders für neue Therapie- und Behandlungsformen, wie z.B. bei Krebserkrankungen, werden zukünftig immer mehr Blutspenden benötigt.

Bedenken, dass eine Blutspende der eigenen Gesundheit schaden könnte, muss man dabei nicht haben. Die gespendete Menge von 450 ml ist im Verhältnis zum Gesamthaushalt des Körpers gering und der Verlust kann vom Organismus schnell wieder ausgeglichen werden. Nicht zuletzt hat man auch selbst etwas davon: die Blutgruppe wird kostenlos bestimmt und man erhält einen Nothilfepass. Bei jeder Spende wird das Blut bildende System aktiviert und durch eine gründliche infektions-serologische Untersuchung wird der Gesundheitszustand auf signifikante Merkmale getestet, die z.B. auf Leberfunktionsstörungen, Geschlechtskrankheiten, HIV- Infizierung oder Gelbsucht B und C hinweisen. Generell wird vor jeder Spende der Blutdruck kontrolliert und der Eisenwert im Blut gemessen. Quasi ein kostenloser Gesundheitscheck!

Blutspenden kann fast jeder, der zwischen 18 und 68 Jahre alt ist, mindestens 50 kg wiegt und keine gesundheitlichen Probleme hat. Zu beachten ist, dass Neuspender nur bis 59 Jahre mit dem Blutsspenden beginnen dürfen. Zu jeder Spende ist bitte der Personalausweis mitzubringen!

Wer helfen möchte, ist in den festen Abnahmeorten des Instituts in Leipzig-Mitte (Ph.-Rosenthal-Str. 27 c), Leipzig Nord (Delitzscher Str. 135) oder in Leipzig-Grünau (Miltitzer Allee 36) herzlich willkommen. Informationen zu den Öffnungszeiten und zu weiteren Abnahmeorten in Leipzig und im gesamten Regierungsbezirk gibt es unter 0341 / 97 25 393 oder www.blutbank-leipzig.de.

Anja Grießer, Institut für Transfusionsmedizin


Die Freiwillige Feuerwehr Mölkau

Anfang Dezember vorigen Jahres hatte der Oberbürgermeister der Stadt Leipzig verdienstvolle Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Leipzig zu einer Festveranstaltung eingeladen. Natürlich waren auch Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Mölkau mit dabei. Der Amtsleiter des Brandschutzamtes, Herr Karl-Heinz Schneider begrüßte die Anwesenden und hielt auch die Festansprache. Er würdigte die selbstlose Arbeit und Einsatzbereitschaft der ehrenamtlichen Brandschützer und Einsatzkräfte, durch deren Handeln viele Werte erhalten wurden oder auch das Ausmaß von Bränden und Verkehrsunfällen minimiert werden konnte. Vier Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Mölkau wurden für 10 Jahre treue Dienste in der Mölkauer Wehr ausgezeichnet. Zu dieser Auszeichnung möchten wir ganz herzlich gratulieren und uns gleichzeitig für die stetige Einsatzbereitschaft der Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Mölkau bedanken. Für die Zukunft wünschen wir alles Gute und vor allem das Gelingen des Neubaus des Mölkauer Gerätehauses.

Ortschaftsrat Mölkau


Günter Rössler - zum 80. Geburtstag Aktfotografien

Kabinettausstellung im Kamera- und Fotomuseum Leipzig vom 7. Januar bis zum 2. April 2006

Anlässlich seines 80. Geburtstages ehrt das Kamera- und Fotomuseum Leipzig mit einer zusätzlichen Kabinettausstellung Günter Rössler, den Doyen der deutschen Aktfotografie.

Seit den 50-er Jahren des 20. Jahrhunderts setzten seine anspruchsvollen Aktfotografien in der Zeitschrift "Das Magazin" Maßstäbe und seit den 70-er Jahren war er weit über die DDR-Grenzen hinaus ein Begriff. In den Ostblockländern war Günter Rössler Legende und der "Playboy" nannte ihn den Helmut Newton des Ostens.

Heute gilt Günter Rössler als Klassiker, dessen Bilder sich durch erstaunliche Zeitlosigkeit auszeichnen und unvergängliche Erotik ausstrahlen. Durch die Abstraktion auf Schwarz-weiß und perfekte Lichtführung sowie den weitestgehenden Verzicht auf Accessoires hat er einen eigenen Stil entwickelt, der nachfolgende Fotografengenerationen nachhaltig beeinflusst hat.

Das Kamera- und Fotomuseum zeigt aus seiner Sammlung einige der schönsten Werke von Günter Rössler und gratuliert ihm damit ganz herzlich zum 80. Geburtstag.

Außerdem kann noch bis zum 8. 1. die Ausstellung "Die Ästhetik der Lüste" IV. besichtigt werden, in der gleichfalls Aktfotografien von Günter Rössler zu sehen sind.

Das Kamera- und Fotomuseum in der Mölkauer Gottschalkstraße 9 ist mittwochs, samstags und sonntags jeweils von 13 - 17 Uhr geöffnet.

www.fotomuseum-leipzig.de


Besuch in der Mölkauer Bibliothek

Anfang Dezember 2005 fand in der Bibliothek Mölkau eine Veranstaltung des USA - Konsulats für Schüler der Klassenstufe 9 der Mittelschule Mölkau statt. Zwei amerikanische Praktikanten und die Leiterin der Konsulatsbibliothek gestalteten eine interessante Begegnungsstunde. Wir Schüler erfuhren viel Neues z.B. über Weihnachtsbräuche in den USA, Ferien- und Freizeitgewohnheiten der Amerikaner und die Heimatstaaten der beiden Praktikanten. Diese stellten ihre guten Deutschkenntnisse unter Beweis und beantworteten geduldig und ausführlich zahlreiche Fragen. Wir Schüler empfanden diese Begegnung als positive Erfahrung und hoffen, solche Möglichkeiten noch öfter wahrnehmen zu können. Wir Schüler wünschen den Praktikanten viel Erfolg für ihre Zukunft und weiter einen angenehmen Aufenthalt in Leipzig. Auch der Bibliothekaren Frau Jung möchten wir für die Organisation der Veranstaltung danken.

Jennifer Spindler, Saskia Nickel und S. Michael


Wochenend-Workcamp auf dem Bauernhof!

Der Jugendclub Mölkau war am ersten Novemberwochenende zu Gast auf dem Bauernhof in Liebersee (hinter Torgau) bei Familie Schulze, den Katzen, dem Pferd, den Schafen und bei Jacky, dem Hund.

Am Freitagnachmittag machten sich 13 Kindern und Jugendliche zwischen 7 und 21 Jahren mit ihren Betreuern auf den Weg. Anders als sonst, ließen wir dieses Mal die Räder zu Haus und gelangten gemütlich mit Bus & Bahn an unser Ziel.

Auf dem Bauernhof wurden wir von Familie Schulze begrüßt, die doch etwas irritiert war, dass wir unbedingt auf dem Heuboden schlafen wollten! Es ist ja schließlich November! Nach der ersten Heuschlacht waren dann schnell die Schlafgelegenheiten eingerichtet und die Kids freuten sich ausnahmsweise schon aufs zu Bett gehen.

Uns stand ein Aufenthaltsraum und eine Küche zur Verfügung, in der jede und jeder mal bei der Zubereitung der Mahlzeiten half. Hier wurde bei kuscheligem Kaminfeuer in großer Runde gespielt und unter Anleitung der Hausherrin ein großes Bild für unseren Jugendclub gefilzt.

Natürlich darf bei solch einem Wochenende weder das Lagerfeuer noch die Nachtwanderung fehlen! Letztere führte uns auf die Fährte der Waldfee…

Am Samstag war unser Einsatz beim Umtreiben einer Schafherde gefordert. Anschließend fegten wir gemeinsam den Hof.

Es war auf jeden Fall für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine spannende Erfahrung, ein Wochenende lang in der Gruppe zu leben, sich selbst zu versorgen, gemeinsam zu arbeiten und im Heu zu schlafen!

Wir möchten allen DANKE sagen, die uns bei der Organisation des Wochenend-Workcamps in Liebersee unterstützt haben:

MAZDA Autohaus Gaida & Fichtler
Parkettlegermeister Rümmler
Obst- und Gemüse Armbrust
Bäckerei Fratzscher
und natürlich:
Familie Schulze!
Fürs Heuboden herrichten, Holz fürs Lagerfeuer sägen, Basteln, den Apfelkuchen von Tante Ina, den Transport zum Bahnhof und überhaupt, dass wir dort sein durften!


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