Mölkauer Gemeindeblatt September 2005


Liebe Mölkauerinnen, liebe Mölkauer,

die Sommerpause hat auch in unserem Ortsteil für etwas Ruhe im Behördenalltag gesorgt. Zumindest hatte dies in den Ämtern den Anschein. Nichts desto trotz wurde fleißig unser Heimatfest vorbereitet. Der Heimat- und Kulturverein hatte also kein "Sommerloch" zu verzeichnen und hat mit vielen anderen Helfern in bewährter Weise wieder ein attraktives Programm für unser Heimatfest auf die Beine gestellt, und ich freue mich schon auf ein schönes Fest - an neuem Ort - auf dem Gelände des Stadtgutes. Das Wetter könnte es zum Ausklang des wahrlich verregneten Sommers auch gut mit uns meinen - und noch ein paar warme Sonnenstrahlen zu uns senden. Nähere Informationen zum Programm haben Sie sicherlich bereits erhalten.

Auch in meinem Büro hat sich endlich etwas getan. Sie erreichen mich dank neuer funktionierender Technik wieder mittels Faxgerät und Anrufbeantworter. Natürlich können Sie mir auch eine E-Mail senden. Hier noch einmal alles auf einen Blick:

Telefon (Anrufbeantworter): 03 41/6 51 65 06 Telefax: 03 41/6 51 65 42 e-Mail: woitynek@t-online.de

Seit dem 28. August haben wir wieder jede Menge Schulanfänger auf unseren Straßen und sollten besondere Vorsicht walten lassen und uns auch an die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen halten. Es gibt trotz der jüngst eingerichteten Ampel an der Seniorenresidenz noch kritische Abschnitte. Hier ist die Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmer gefordert.

Beim Joggen durch unseren Park sind mir interessante Schnitzereien an toten Bäumen aufgefallen, die mir gefallen haben, und mir ging so durch den Kopf, dass man da etwas gestalten könnte. Nur so eine Idee - die ich nur fortsetzen könnte, wenn ich den Schnitzer kennen lernen würde. Vielleicht meldet er sich mal bei mir?

Als letztes möchte auch ich Sie auf die vorgezogene Bundestagswahl hinweisen und Sie bitten, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Nur so können Sie das Ergebnis dieser Wahl a k t i v mitbestimmen. Bis zum Heimatfest,

Ihr Volker Woitynek, Ortsvorsteher


Katholische Jugendliche auf dem Bergfriedhof

Nach einer Vereinbarung mit der Katholischen Pfarrei St. Laurentius waren am 12. August, dem Tag des sozialen Engagements sieben Katholiken dieser Kirchgemeinde mit ihren Gästen aus Frankreich und Afrika zum Arbeitseinsatz auf dem Mölkauer Bergfriedhof. Im Rahmen eines Projekts waren Pflege- und Säuberungsarbeiten an historischen Grabanlagen vorgesehen. Die Jugendlichen wurden über die Geschichte des Friedhofes sowie über Gedenksteine und Grabmale informiert. Danach wurden Ziegelsteine transportiert und Gräber gepflegt. Interessant war für die Gäste aus Burkina Faso, wie in Deutschland die Menschen geehrt werden, die aus den Kriegen nicht wieder in die Heimat zurückkehrten. Besonders deutlich wurde das am Apelstein und am Grabstein der ausländischen Zwangs- und Zivilarbeiter demonstriert. Nach Stunden der Arbeit gab es noch interessante Gespräche über den katholischen Weltjugendtag, zu dem die Jugendlichen weiterreisten und dort sicher auf viele Gleichgesinnte trafen um mit ihnen zu feiern und Gespräche über Gott und die Weltsituation zu führen. Wir bedankten uns für die Unterstützung und wünschten schöne Tage in Köln.

Robert Korff, Heimat- und Kulturverein Mölkau


"DIE ÄSTHETIK DER LÜSTE IV."

Verschiedene Positionen der zeitgenössischen erotischen Fotografie

Ausstellung im Kamera- und Fotomuseum Leipzig vom 3. September 2005 bis zum 8. Januar 2006

Zum vierten Mal seit 1996 präsentiert das Kamera- und Fotomuseum in der Ausstellungsreihe "Die Ästhetik der Lüste" verschiedene Positionen der zeitgenössischen erotischen Fotografie.

Gezeigt werden außergewöhnliche Aktfotografien von 18 berühmten Fotografen aus sechs Ländern. In facettenreicher Vielfalt von Ideen und Umsetzungen konkurrieren klassische und herausfordernde Auffassungen miteinander und entfalten ein erotisches Kaleidoskop zwischen Unbefangenheit und Lasterhaftigkeit, zwischen Unschuld und Leidenschaft.

Der Betrachter kann Vergleiche ziehen zwischen erotischen Meisterwerken von Günter Blum, Alvin Booth oder Jan Saudek. Fotokünstler wie Jean Philippe Charbonnier, Hermann Försterling oder Frank Horvat werden erstmals in Leipzig vorgestellt. Gemeinsamer Tenor der ausgewählten Arbeiten ist der Respekt der Künstler vor dem Menschen und seiner Sexualität.

"Die Ästhetik der Lüste" ist nicht nur eine Hommage an körperliche Schönheit und Sinnlichkeit, sondern auch Standortbestimmung ästhetischer und künstlerischer Maßstäbe auf der Suche nach dem Menschenbild zu Beginn des 21. Jahrhunderts.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit Burkhard Arnold, in der focus Galerie Köln.

Das Kamera- und Fotomuseum in der Mölkauer Gottschalkstraße 9 ist mittwochs, samstags und sonntags jeweils von 13 - 17 Uhr geöffnet.

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Mölkauer zeigen ihr Hobby - jetzt Sammeln von "Klappzahlenweckern"

Es ist soweit - ab September 2005 kann man endlich wieder einen Teil der einmaligen Sammlung von Klappzahlenweckern im Ausstellungsraum des Heimat- und Kulturvereins Mölkau im ehemaligen Gemeindeamt bewundern. Seit der Ausstellung im Stadtgut Mölkau von Oktober 2004 bis Ende April 2005 hat sich einiges getan. Die gesamte Sammlung umfasst mittlerweile 115 funktionierende Exemplare, von denen nur ein Teil besonders schöner und seltener Wecker ausgestellt werden kann. Diese ersten digitalen Wecker werden deshalb als Klappzahlenwecker bezeichnet, da die Zahlen auf Plättchen gedruckt sind, welche im Minutentakt umklappen. Wer sich darunter nicht so recht etwas vorstellen kann, ist herzlich eingeladen, sich in der Ausstellung mit eigenen Augen den beeindruckenden Mechanismus anzuschauen. Auch wird dort geschildert, warum man auf die Idee kommt, Klappzahlenwecker zu sammeln und zu reparieren und woher man Klappzahlenwecker bekommt, denn im Laden gibt es diese alten Modelle aus den 70ern schon lange nicht mehr.

Um sich auch schon ein wenig Appetit zu holen, kann man auf den Seiten des virtuellen Klappzahlenwecker-Museums unter www.klappzahlenwecker.de schon mal schnuppern. Eröffnet wird die Ausstellung in den neuen Räumlichkeiten am 02. September 2005 um 18.00 Uhr. Danach hat die Ausstellung täglich Montag bis Freitag von 10.00 bis 15.00 Uhr oder auf Anfrage ihre Pforten geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Bei Fragen können Sie sich gerne an den Sammler Heino Colditz wenden. Tel.: 0171/8345995 oder E-Mail: info@klappzahlenwecker.de

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