Am 25.06.2002 fand eine Anwohnerversammlung zum Thema "Asylbewerberheim in der Engelsdorfer Straße" statt. Eingeladen hatte der Beigeordnete für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule, Burkhard Jung. Angesprochen waren sowohl betroffene Anwohner als auch Vertreter der Heimleitung und des Vereins "Brückenschlag". Die Problematik der Unterbringung von Asylbewerbern wurde durch Herrn Jung aus gesamtleipziger Sicht verdeutlicht. Das Bestreben war natürlich, die Mölkauer zu bewegen, einer Verlängerung der Heimnutzung zuzustimmen.
Auch wenn die Gäste Verständnis für die Kompliziertheit der Gesamtsituation zeigten, bestanden sie weiterhin auf der gegebenen Zusicherung, die Nutzung des Heimes im Jahre 2003 zu beenden.
Die Stadt Leipzig sichert nunmehr die Umsetzung Anfang des Jahres 2003 zu.
Auch wenn man hierzu sicherlich geteilter Meinung sein kann, so finde ich die Argumentation von Herrn Jung - eine Verlängerung der Heimnutzung in der Engelsdorfer Straße nicht auf Kosten eines gebrochenen Wortes zu erwirken - sehr bemerkenswert.
Ein Stück weitergekommen sind wir auch bei der Möglichkeit des Erwerbs von Müllmarken! Die Bäckerei Fratzscher in der Sommerfelder Straße 88 hat bereits seit Anfang Juli Müllmarken für Sie im Sortiment! Ein Dankeschön an dieser Stelle an die Chefin für die spontane und unkomplizierte Zusage!
Dem einen oder anderem wird es sicher nicht entgangen sein, daß der neue vor dem Gemeindeamt angebrachte Ortsplan durch so manchem kleinen Fehler besticht. Dank des Vorsitzenden des Heimat- und Kulturvereins, Herrn Robert Korff, wurden diese alle aufgespürt und der neue, hoffentlich fehlerfreie Plan steht uns bald zur Verfügung.
Ich möchte Sie an dieser Stelle nochmals recht herzlich zu unserer nächsten Sitzung am 06.08.2002 einladen, in der wir unter anderem über die Möglichkeiten und die Bereitschaft der Übernahme ehrenamtlicher Tätigkeiten diskutieren werden.
Ihr
Volker Woitynek
Ortsvorsteher
Dieses Ereignis konnten Anfang Juli Freunde, Bekannte und Interessierte bei Frau Esther Schurig in der Osthöhe erleben. Mit Engagement erklärte die "Botanikerin" viel Wissenswertes über die Anschaffung und die Betreuung dieser Kakteenart, über Boden- und Wasseransprüche und auch über das Düngen der exotischen Pflanzen. In diesem Jahr entfalteten sich neun der prachtvollen Blüten zum königlichen Glanz.
Aber so schnell, wie sich die Königen von ihrer schönsten Seite zeigt, so schnell gehört die Pracht auch zur Vergangenheit und es bedarf wieder einer einjährigen Pflege und Hege, ehe dieser Kaktus eine Nacht lang mit einem erneuten Blühen seiner Betreuerin die Mühe dankt.
Eine der schönsten Ausstellungen dieses Jahres, "Nelly (1899 - 1998) Dresden - Athen - New York", zeigt die wunderbaren Fotografien der berühmtesten griechischen Fotografin Elli Souyoultzoglou - Seraidaris.
Ihr künstlerischer Werdegang begann im Jugendstil und führte zur "direkten Fotografie" amerikanischen Stils.
Am interessantesten sind die Bilder aus den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts, die den Zeitgeist deutlich widerspiegeln. Ganz nebenbei kann man sich auch ein Bild von den antiken Stätten machen, als sie vom Tourismus noch gänzlich unberührt waren.
Für Freunde der Tierfotografie gibt es die kleine Kabinettausstellung "Einhundert Hundejahre" zu sehen.
Beide Ausstellungen sind noch bis zum 18. August zu besichtigen, mittwochs, samstags und sonntags jeweils von 13 - 17 Uhr, im Kamera- und Fotomuseum in Mölkau, Gottschalkstraße 9.
Interessenten für die "Aktion 55" können sich unter der Rufnummer (0341) 6515711 melden.
Dammteichweg
Lage: südlich der Albrechtshainer Straße, zwischen Rietzschkewiesen und Gottschalkstraße. Ohne Vorbenennung.
Der Name erinnert an einen der Teiche, in denen man seit alter Zeit das Wasser der östlichen Rietzschke aufzustauen pflegte und auch Fischzucht betrieb. Der an diesem Weg gelegene Teich wurde zu einem großen Teil durch eine Mülldeponie überlagert, die vor einigen Jahren zu einem Hunde-Übungsplatz umgestaltet wurde.
Deutsches Heim
Lage: Straße südwärts der Albrechtshainer Straße zwischen Willmar-Schwabe-Ring und der Straße Am Hasenberg. Ohne Vorbenennung.
Die Leipziger Siedlungsgenossenschaft Das Deutsche Heim, eingetragene Genossenschaft m.b.H. wurde 1925 offiziell als gemeinnützig anerkannt. Schon zuvor hatte sie in der Zweinaundorfer Flur Fuß gefasst, Land erworben und die Ansiedlung von Mitgliedern vorbereitet. Bald wurden beiderseits der nun entstehenden Straße, der man ursprünglich den Namen An (bzw. Zwischen) den Pappeln verleihen wollte, aber dann doch mit dem der Genossenschaft versah, markant gestaltete Einfamilienhäuser erbaut. Maßgeblich beteiligt waren der Graphiker und Kunstmaler Hans-Michael Bungter und der Kaufmann Albert Klein.
Heimat- und Kulturverein Mölkau
Eine kleine Ortschaft (115 Einwohner) - ein großes und gelungenes Fest. Wir gratulieren!
Robert Korff, Heimat- und Kulturverein Mölkau
Dienstag, 30.07.02, 14.30 Uhr
Lichtbildervortrag von Herrn Ludwig über unsere "Fahrt nach Schlaitz" und andere Ausflugsziele im Leipziger Umland
Mittwoch, 31.07.02, 14.30 Uhr
Gedächtnistraining mit Frau Winkler, Thema: "Spiele im Gedächtnistraining"
Donnerstag, 08.08.02, 14.30 Uhr
Geburtstagsfeier für die Juli-Geburtstagskinder und Gäste
Donnerstag, 15.08.02, 14.30 Uhr
Lichtbildervortrag: Gemeinsam mit Herrn Hoffmann von Phyllodrom e.V. sind wir "Unterwegs zu den Kleinen Sundainseln"
Montag, 19.08.02, 14.30 Uhr
Fröhliches Singen
Mittwoch, 21.08.02, 14.30 Uhr
Bewegungstherapie, Anleitung: Frau Winkler
In der Zeit vom 02. August bis 14. August 2002 ist der Seniorentreff wegen Urlaub geschlossen.
Die Geburtstagsfeier am 08.08.02 findet wie angekündigt statt.
Liebe Seniorenkegelfreunde, unser nächster Kegelnachmittag ist am 02.08.2002 um 14.00 Uhr.
Wir bitten um Kenntnisnahme.
Edlich, Seniorentreff
"1813" o Russische Regimenter o der Armee Bennigsen befreiten o am 18. Oktober unsere Dörfer o von siebenjähriger o napoleonischer Tyrannei
Wie Aufzeichnungen von F. Gödicke sen. beweisen, hat die Tafel höchstens 2 Jahre die Dankbarkeit der Mölkauer vom Stamm einer Platane in der Nähe der "Erlebnisbrücke" im Gutspark verkündet, dann fiel sie vermutlich irgendwelchen Sammlern in die Hände oder wurde, wie das auch heute an der Tagesordnung ist, aus uns unbekannten Gründen zerstört.
Das hat den Heimat- und Kulturverein Mölkau nicht davon abgehalten, diese Tafel wieder herzustellen. Die Mölkauer Unternehmen und Bürger, die bereits im Vorjahr die Hinweistafel für den historischen Bergfriedhof angefertigt und gestiftet hatten, unterstützen wieder unser Vorhaben. So wurde die Tafel von der Tischlerei Heinzel angefertigt, unser Vereinsmitglied Erich Liebram hat in unzähligen Stunden die Schrift gestochen und vor allem den russischen Doppeladler geschnitzt. Eine wahre Meisterleistung, was ihm auch von der Schnitzerschule in Seiffen attestiert wurde. Das Auslegen der Schrift, die farbliche Gestaltung und der Holzschutz werden vom Malermeister Josef Bänsch ausgeführt. Über den Aufstellungsort wurde noch Stillschweigen vereinbart, auf keinen Fall kann es aus den schon erwähnten Gründen der Originalstandort im Gutspark sein. Die feierliche Enthüllung dieser Gedenktafel wird am 18. Oktober 2002 in Anwesenheit von Traditionsvereinen, die die Geschichte der Völkerschlacht pflegen und wach halten, erfolgen.
Wir informieren über den genauen Zeitpunkt in der Septemberausgabe des Mölkauer "Gemeindeblattes".
Robert Korff, Heimat- und Kulturverein Mölkau e.V.
Bürgeramt Engelsdorf, Außenstelle Mölkau, ehem. Gemeindeamt, Engelsdorfer Str. 88, Telefon: 6515 017
Mo 9.00 - 18.00 Uhr, Mi 9.00 - 14.00 Uhr
Schlichtungsstelle, ehem. Gemeindeamt, Engelsdorfer Str. 88, Zimmer 2
Rechtsanwältin Ines Zboralski, Telefon: 0341 / 65 224 0
Beratungstermine: jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat 15.30 bis 17.30 Uhr
Seniorentreff Mölkau, ehem. Gemeindeamt, Engelsdorfer Str. 92, Telefon: 6586 337
Mo - Fr 11 - 18 Uhr
Jugendclub Mölkau, ehem. Gemeindeamt, Engelsdorfer Str. 90
Mo - Do 12 - 20 Uhr, Fr 12 - 21 oder 22 Uhr, Sa nach individueller Festlegung!
Wird fortgesetzt!