Mölkauer Gemeindeblatt Juni 2002

Liebe Mölkauerinnen, liebe Mölkauer,

die gute Nachricht: Die Straße „Am Gutspark“ wird gebaut! – Das Projekt wurde in unserer Beratung am 14.05.02 durch das Tiefbauamt vorgestellt – voraussichtlicher Baubeginn – selbstverständlich nach öffentlicher Ausschreibung – soll September 2002 sein. Die Bauzeit soll 6 bis 8 Wochen betragen. Der Wunsch der Anwohner, eine 30-km/h-Zone einzurichten, wird vom Ortschaftsrat befürwortet.

Die schlechte Nachricht: Leider betrifft dies vorerst nur den südlichen Teil; für den nördlichen Abschnitt gibt es noch keine Festlegungen.

Wie im letzten Ortsblatt bereits erwähnt, stand die Schließung des Mölkauer Standesamtes durch die Stadt Leipzig auf der Tagesordnung der Ortschaftsratssitzung am 18.06.02. Der hierzu eingeladene Amtsleiter des Standesamtes begründete dem Ortschaftsrat diese Entscheidung, in dem er finanzielle und personelle Zwänge angab. Auch organisatorische Gründe auf Landesebene seien Grund hierfür.

In einer kontroversen Diskussion, die auch durch im Gemeindeamt Mölkau getraute Paare verstärkt wurde, konnte das Unverständnis gegenüber dieser Entscheidung nicht ausgeräumt werden.

Leider bleibt hier nur resignierend zu sagen, dass – auch wenn die Diskussion sehr heftig war – dem Wunsch einer Trauung im ehemaligen Gemeindeamt Mölkau nicht mehr nachgekommen werden kann.

Haben wir mal wieder eine verlorene Schlacht geschlagen...

Herr Offermanns informierte über die mit dem Tiefbauamt Leipzig stattgefundene Ortsbesichtigung über festzulegende Maßnahmen im Bereich Straßenreparatur. Das Tiefbauamt wird uns in Kürze über den zeitlichen Rahmen der für dieses Jahr geplanten Mängelbeseitigungen informieren. Hierüber werde ich Sie durch Aushang und im Ortsblatt informieren.

Noch eine gute Nachricht: Ab Juli 2002 werden in den Räumen des ehemaligen Gemeindeamtes die Beratungen des Zentrums für Integration e.V. zur „Vorbeugenden Schuldnerberatung“ in Mölkau wieder angeboten. Öffnungszeiten sind, beginnend am 01.07.2002, montags vierzehntägig in der Zeit von 10.00 bis 12.00 Uhr.

Die Termine für die Ortschaftsratssitzungen 2003 wurden pünktlich vor der Sommerpause festgelegt. Sie können diese in dieser Ausgabe des Ortsblattes finden.

Zu unserer nächsten Sitzung am 06.08.2002 ist unter anderem geplant, über die Möglichkeiten und die Bereitschaft der Übernahme ehrenamtlicher Tätigkeiten zu diskutieren.

Ihr Volker Woitynek, Ortsvorsteher

P. S.: An dieser Stelle sei es mir gestattet, Frau Müller, unserer Protokollführerin, ganz persönlich Danke zu sagen für die kontinuierlich gute Unterstützung bei unseren monatlichen Zusammenkünften. Leider kann Frau Müller aufgrund struktureller Veränderungen im Büro für Ratsangelegenheiten diese Aufgabe nicht mehr wahrnehmen.


Sitzungskalender 2003

Die Beratungen finden immer dienstags 19.00 Uhr in den Räumen des ehemaligen Gemeindesamtes Mölkau statt.

14.01.2003 - 08.04.2003 - 08.07.2003 - 14.10.2003 - 11.02.2003 - 13.05.2003 - August Sitzungspause - 11.11.2003 - 18.03.2003 - 17.06.2003 - 09.09.2003 - 16.12.2003

Volker Woitynek, Ortsvorsteher


Die Kommunalen Wasserwerke Leipzig informieren:

Für die Siedlungserschließung Zweinaundorf - Ost wird während der Schulferien vom 24. Juni bis 31. Juli 2002 die Zweinaundorfer Straße halbseitig stadtauswärts zwischen Gottschalk- und Baalsdorfer Straße, in Richtung Baalsdorf gesperrt.
Der Verkehr wird stadtauswärts umgeleitet.
Umsteigemöglichkeiten für Fahrgäste der Busse nach Baalsdorf, Kleinpösna, Hirschfeld, Althen und Engelsdorf bestehen an der Haltestelle Mölkau-Süd (Gottschalkstraße).

Bitte haben Sie Verständnis für die zeitweiligen Erschwernisse!


"Dudellumpi" begeisterte nicht nur die Kleinen zum Kindertag im Mölkauer Zwergenland

Bei der Vielzahl der Angebote anlässlich des Kindertags fiel die Entscheidung sicher nicht leicht, wo man mit seinem Kind das Fest feiert. Um so erfreuter waren wir, dass unzählige Kinder, Eltern und Gäste den Weg ins "Zwergenland" fanden und mit uns gemeinsam einen vergnüglichen Nachmittag verbrachten.

Mit viel Spaß und Enthusiasmus gingen die Kleinen an das Bemalen von Gipsformen, das Basteln von Sonnenschildern und Blumen oder brachten viel Geduld in der Warteschlange beim schminken auf.

Größte Mühe geben sich auch die fleißigen Muttis, die für uns ein reichhaltiges Kuchenbüfett zauberten, denen wir an dieser Stelle ein großes Dankeschön sagen. Großen Anklang fand die Tombola. Viele Kinder hatten Glück und konnten einen der begehrten Preise in Empfang nehmen.

17.00 Uhr war es dann endlich soweit. Der Dudellumpi, allen Kindern vom Fasching noch gut bekannt, hatte seinen Auftritt und lud zu einer musikalischen Reise ein. Für seine professionelle Unterhaltung erntete er reichlich Beifall von Groß und Klein und wir sind sicher - der "Dudellumpi" war nicht das letzte Mal im Mölkauer Kindergarten.

Was wäre ein Fest ohne die musikalische Umrahmung. Für den guten Ton sorgte einer unserer engagierten Vatis, Herr Zahradnik. Er bewies sich nicht nur als Discjockey, sondern auch als guter Fotograf. Dafür möchten wir ihm ganz, ganz herzlich danken.

Tja, und zu guter Letzt möchten wir unseren Sponsoren, Fam. Reichardt, Fam. Büching, Fam. Sander und einigen anderen Eltern des Kindergartens, die uns wieder finanziell unter die Arme gegriffen haben, unseren großen Dank zum Ausdruck bringen. Ebenso Fam. Reuter, die für die Kinder in Eigenregie Popcorn herstellten und zum Verkauf anboten.

Alles in allem war es ein schöner Nachmittag und wir hoffen, unseren Gästen hat es gefallen.

Das Team des DRK Kindergarten "Zwergenland"


Ein Baum für die Zukunft!

Am 30. April 2002 trafen sich die Schüler der Klasse 1a der Grundschule Mölkau zu einer etwas anderen Veranstaltung im Schulgelände.

Die Eltern der Klasse sponserten einen Lerchenbaum als bleibende Erinnerung für die Kinder der Klasse 1a, Schuljahr 2001/2002 sowie zur Bereicherung des Schulgeländes. Frau Seifert als Klassenleiterin, als Gast Frau Fischer, die Leiterin der Grundschule und die Eltern trafen sich an diesem Nachmittag. Für die Kinder war es etwas ganz besonderes, einen eigenen Baum für die Klasse zu pflanzen. Sie erfuhren etwas über diese Konifere sowie über die Pflege und die Patenschaft. Zwei Vatis halfen beim einpflanzen und jedes Kind durfte angießen. Die Schüler waren mit Begeisterung dabei. Stolz wollen sie das tägliche Gießen übernehmen. Mit dem Text "Alt wie ein Baum" wurde der feierliche Moment untermalt. Frau Fischer erläuterte den Kindern die Bedeutung "Baum für die Zukunft". Zum Abrunden des Nachmittags gab es einige Sportspiele für alle. Für die Stärkung sorgte ein Grillimbiss, der von den Eltern organisiert wurde. Es war ein gelungener Nachmittag.

Die Elternsprecher der Klasse 1a, i.A. Michnol


Tanzen macht Freude!

Lipsiade - Tanzturnier der Kinder und Jugend in Leipzig - Mölkau am 8. und 9. Juni 2002

Zum zweiten Male war die Schulsporthalle in Mölkau Austragungsort einer zweitägigen Tanzturnierserie für alle Alters- und Jugendklassen im Tanzsport. Diese Turnierserie wird alljährlich im Rahmen der Stadtsportspiele der Stadt Leipzig durchgeführt und vom Tanzfachausschuss Tanzsport Leipzig veranstaltet. Als Ausrichter fungierte der Landestanzsportverband Sachsen, womit der Stellenwert dieses Turnierwochenendes unterstrichen wird. Im Stadtfachausschuss haben sich alle Tanzsportvereine mit dem Ziel vereint, gemeinsame Großveranstaltungen durchzuführen.

Die Mölkauer Schulsporthalle bietet sehr gute Voraussetzungen für die Durchführung von Tanzsportveranstaltungen, wobei allerdings auch einige Randbedingungen erfüllt waren. Die Tanzflächen müssen mit begehbarem Belag umsäumt werden, um den Sporthallenbelag zu schützen. Dazu lieh der Stadtfachausschuss von der Stadt Frohburg aufrollbare Kunststoffmatten aus. Für die gastronomische Versorgung der Teilnehmer und Besucher war Sorge zu tragen. Dafür konnte wie in den Vorjahren die Gaststätte "Gohlis-Arkaden" gewonnen werden.

Die Sportturniere wurden simultan auf zwei Tanzflächen ausgetragen, begannen an beiden Tagen jeweils 10.00 Uhr und endeten gegen 18.00 Uhr. Sowohl in den Standarttänzen (Langsamer Walzer, Tango, Wiener Walzer, Slowfox und Quickstepp) als auch in den lateinamerikanischen Tänzen (Samba, ChaChaCha, Rumba Paso doble und Jive) fanden Turniere für alle Altersgruppen des Jugendbereichs von der untersten Leistungsklasse (D) bis zur höchsten (C bei Kindern, B bei den Junioren I und II und A bei der Jugend) statt. Wenn auch am Samstag die Turniere für die Kinder-C-Klasse in beiden Disziplinen und für die Junioren I-B-Klasse in den Standarttänzen wegen zu geringer Beteiligung leider abgesagt werden mussten, so kamen die wenigen Zuschauer dennoch auf ihre Kosten. Immerhin waren 75 Paare am Start. Am Sonntag konnten alle vorgesehenen Startklassen durchgeführt werden. An diesem Tag wurden 108 teilnehmende Paare gezählt. Die Teilnehmer kamen von insgesamt 46 Vereinen aus Niedersachsen (1), Brandenburg (4), Berlin (6), Sachsen-Anhalt (8), Thüringen (6) und Sachsen (21, davon 5 aus Leipzig).

Trotz knapper werdender Gelder sicherte der Stadtsportbund und der Landestanzsportverband die Durchführung der diesjährigen Tanzturniere während der Lipsiade. Darüber hinaus dankt der Stadtfachausschuss auch der Mölkauer Schule, der Gaststätte "Gohlis-Arkaden" in Leipzig, dem Transportunternehmen Krause-Transport Leipzig und der Druckerei Fritz Knott in Leipzig für die Unterstützung.

Insgesamt gesehen war es für den Tanzsport ein sehr erfolgreiches Wochenende, wenn man sich auch mehr Zuschauer gewünscht hätte. Es bleibt zu hoffen, dass auch im Jahr 2003 die Lipsiade im Tanzsport stattfinden kann.

Dr. Horst Galle, Landessportwart


Die Straßennamen der Ortschaften Mölkau und Zweinaundorf - Gegenwart und Geschichte

Herausgegeben vom Heimat- und Kulturverein Mölkau e.V. im Jahr 2001 (Auszug)

Heute: "Sommerfelder Straße"

Sommerfelder Straße, Lage: Fortführung der Sommerfelder Straße von Leipzig - Stötteritz, Benennung 2001.

Vorbenennung: Stötteritzer Straße, ab 1934 Martin-Mutschmann-Straße, 1945 Friedrich-Ebert-Straße, dann Stalinstraße, nach der Kritik an Stalin (Entstalinisierung) Ernst-Thälmann-Straße, ab 1992 Chemnitzer Straße.

Diese Straße führt in Richtung Sommerfeld (seit 1923 Ortsteil von Engelsdorf).

Damit hat die Sommerfelder Straße den siebenten Namen in etwas mehr als 100 Jahren, sie ist der Mölkauer Spitzenreiter in der Namengebung.

Nach der Mölkauer Ortsgrenze beginnt die Sommerfelder Straße, linke Seite, mit der Nummer 71, Ferag Verfahrenstechnik GmbH und endet kurz vor der Engelsdorfer Straße mit der Nummer 129 (Siedlungshaus). Die rechte Seite trägt die Hausnummern 78, Gartencenter Schmidt, bis zur 126, Wohngebäude mit dem Griechischen Spezialitäten Restaurant "Dionysos" gegenüber dem ehem. Gemeindeamt.

Im Bereich südlich der Zweinaundorfer Straße sind vorwiegend Unternehmen angesiedelt, nördlich dagegen der Mölkauer Sportplatz, Trainings- und Spielstätte des Sportvereins Mölkau 04 sowie verschiedene Siedlungs- und Mehrfamilienwohnhäuser.

Dominierend ist jedoch das Industriegebäude Steinel GmbH (Herstellung von elektronischen Geräten) mit der Nummer 120. Dieses Gebäude wurde von den Gebr. Zimmermann 1891 als Pianofortefabrik errichtet. Im Jahr 1920 erwarb das Triumphatorwerk das Grundstück mit Immobilien für die Herstellung von Rechenmaschinen. Auch in der 2. Hälfte des 20. Jh. wurden mechanische Rechenmaschinen gefertigt, später Baugruppen für elektronische Rechner (VEB Robotron). Jetzt beherbergt neben der Steinel GmbH, die Anfang der 90er Jahre den Gebäudekomplex erwarb und umfangreich saniert sowie aus- und umgebaut hat, das Areal den Namen "Triumphator - Gewerbe im Zentrum". Weitere Unternehmen, wie ein Floristikgeschäft, ein Wiener Eiskaffee, eine Versicherungsvertretung, einen Zahnarzt, eine Physiotherapie u.v.a. mehr siedelten sich an.

Wir wünschen dieser Sommerfelder Straße und auch den Unternehmen alles Gute, viel Erfolg und immer eine hohe Frequentierung durch Kunden. Aber auch für die Zukunft hoffen die Mölkauer Bürger, dass der Krug des "Mittleren Ringes" an ihnen vorbei geht und die Ortschaft nicht durch die geplante, für Mölkau überdimensionale Verkehrsader durchschnitten wird.

Robert Korff, Heimat- und Kulturverein Mölkau


Kostenlose und anonyme Beratung in kritischen Lebenslagen!

Das Zentrum für Integration e.V., 04179 Leipzig, Demmeringstr. 115, führt ab sofort wieder kostenlose und anonyme Beratungen in kritischen Lebenslagen im ehem. Gemeindeamt Mölkau, Engelsdorfer Straße 88, Zimmer 6, durch.

Termine: 1. Juli, 15. Juli und 29. Juli und dann weiter aller 14 Tage montags von 10 - 12 Uhr. Die nächsten Termine werden zusätzlich mit Aushang und im Gemeindeblatt veröffentlicht.

Wir beraten bei Überschuldung
Wir informieren über Ihren Anspruch auf Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe oder Sozialhilfe.
Sind Sie zum Empfang von Wohngeld berechtigt?
Haben Sie Fragen zum Kinder- und Erziehungsgeld?
Wir leisten wegweisende Hilfe und können Ihnen bei anstehenden Problemen zuhören!
Sie können aber auch dienstags 14 - 17 Uhr und donnerstags 14 - 18 Uhr nach Leipzig-Lindenau, Demmeringstraße 115 kommen. Tel.: 0341 / 4804 311
Kommen Sie zu uns, wir helfen gern!


BIBLIOTHEKSINFORMATION

Liebe Leser!

An gewohnter Stelle im Gemeindeblatt möchte ich Ihnen wieder einige unserer neuen Bücher vorstellen:

Merle, Robert. Lilie und Purpur.

König Ludwig XIII. regiert in Frankreich. Pierre-Emmanuel de Siorac, ein Edelmann, ist Berater und Dolmetscher des Königs. Er ist diplomatieerfahren und liebt schöne Frauen in Paris und anderswo. Doch der Dienst fordert ihn immer mehr. Der Adel intrigiert, Ludwigs Bruder konspiriert, die Königin hat eine Affäre mit dem englischen Lord Buckingham. Und dann tauchen die ersten englischen Kriegsschiffe vor La Rochelle auf...

Hahn Beer, Edith. Ich ging durchs Feuer und brannte nicht.

Erzählt wird die authentische Geschichte der Jüdin Edith Hahn, einer jungen, begabten Studentin aus Wien. 1938 besetzten die Nazis Wien und Edith muss ihr Studium aufgeben, mit ihrer Mutter ins Getto ziehen. Dann muss sie ins Arbeitslager. Ihr Freund, ein Halbjude, seiner Mutter hörig, kann und will ihr nicht helfen. Nach dem Arbeitslager kann sie auf dem Land untertauchen, lernt den Maler Werner Vetter, einen überzeugten Nazi kennen. Dieser liebt sie so sehr, dass er sie, trotz ihres Status und der falschen Papiere, heiratet. Eine außergewöhnliche Lebens- und Liebesgeschichte.

Heinrich, Willi. Geometrie einer Ehe.

Rudolf und Irene sind seit 18 Jahren verheiratet. Sie wahren den Schein braver Bürgerlichkeit, aber glücklich sind sie nicht. Rudolf leidet unter seinen dominanten Frau, die ihn immer wieder spüren lässt, dass sie das Geld in die Ehe gebracht hat. Nachdem die Liaison mit der Schwägerin auffliegt, flüchtet er nach Frankreich und möchte mit einer Frau, die er schon zu Zeiten des Krieges kennen gelernt hatte, glücklich werden. Doch die Gegenwart holt ihn ein.     

Witasek, Lisa. Mich hat der Himmel geschickt.

Lotti und Helena sind Freundinnen. Lotti hat keine Probleme, Helena dafür umso mehr. Die Freundinnen verbünden sich mit Schwören: Nie wieder einen Mann! Doch sollte man vor der Abstinenz nicht schnell noch mal...? Doch Helena meint: "Die Liebe geht, die Schönheit geht, die Zähne gehen, die Potenz geht, nur eines bleibt, die Einkommenssteuer". Lesen Sie selbst, wie es mit dieser kurios-herzlichen Frauenfreundschaft weitergeht.

Fabel, Renate. Knoblauch und Lavendel. Eine Liebe in Nizza.

Als geschiedene Frau hat man es nicht leicht. Als der etwas Jüngere Ari sie bittet, ihn zu heiraten, sagt Swantje ja, obwohl es nicht die große Liebe ist. Doch sie ist geschieden und Ari liest ihr jeden Wunsch von den Lippen ab. Sie lebt dann mit ihren Ehemann in Nizza, hat ein süßes Baby. Swantje arrangiert sich mit der Familie ihres Mannes, dem südfranzösischen Charme, den kulinarischen Genüssen und der schönen Gegend. Doch dann trifft sie Luc, den Mann mit dem weißen Hut...

Grayson, Emily. Leuchtend wie die Sterne.

Harper und Liz sind Zwillingsschwestern. Liz lebt als Bibliothekarin in ihrer Heimatstadt und Harper ist eine bekannte Malerin und lebt in New Yorck. Durch tragisches ein Unglück finden die Schwestern nach langer Zeit wieder zueinander. Harper ist nach dem Unglück völlig fertig und zieht sich in ihr Haus am Meer zurück. Liz kümmert sich um Harpers Sohn Nick und lernt bei einem ihrer Spaziergänge Nicks Lehrer kennen und beide verlieben sich ineinander.

Kelman, Judith. Vertrau mir, wenn du kannst.

Bethany Logan fördert an einer Sonderschule Kinder mit Lernbehinderungen. Sie hat schon gemeinsam mit ihren Schülern gute Fortschritte erzielt. Nur bei Pip, dem Sohn des Schuldirektors stößt sie auf Widerstand. Er will sich einfach nicht helfen lassen. Heimlich stellt sie Nachforschungen an, macht eine unglaubliche Entdeckung und dann beginnt der eigentliche Horror erst...

Bergius, C. C. , Schakale Gottes.

Anfang des 20. Jahrhunderts wird das stolze, freiheitsliebende polnische Volk von den Russen unterjocht. Die gefürchtete zaristische Geheimpolizei versucht jede nationale polnische Regung im Keim zu ersticken. Viele Freiheitskämpfer versuchen durch List und Gewalt das nötige Geld aufzutreiben. Einige wollen sich aber auch nur persönlich bereichern. Da findet der Büttel eines kleinen polnischen Dorfes einen Beutel mit Juwelen. Er liefert den Fund bei den Mönchen  im Kloster von Czenstochau ab. Vielleicht gehören die Edelsteine zum Schatz der "Schwarzen Madonna" und sind entwendet worden? Alles deutet auf ein Verbrechen hin.

Na, neugierig geworden? Ich freue mich auf Ihren nächsten Besuch.

Ihre Bibliothekarin Eva Jung

Bibliothek Mölkau, Schulstraße 6, 04316 Leipzig-Mölkau, Tel.: 0341 / 6515 119
Öffnungszeiten:
Dienstag 10-12 / 13-18 Uhr und Freitag 10-12 / 13-17 Uhr


Presseinformation

Große Lichtbildner des 20. Jahrhunderts: Nelly (1899 - 1998)

Ausstellung vom 22. Juni bis zum 18. August 2002

geöffnet mittwochs, samstags und sonntags von 13 – 17 Uhr

In Fortsetzung der Reihe „Große Lichtbildner des 20. Jahrhunderts“ präsentiert das Kamera- und Fotomuseum einen Querschnitt durch das Lebenswerk der griechischen Fotografin Elli Souyoultzoglou-Seraidaris, die unter dem Pseudonym „Nelly“ in die Geschichte nicht nur der griechischen Fotografie eingegangen ist. Mit „Dresden – Athen – New York“ zeigt die Ausstellung die Hauptetappen ihres Lebens und Werkes.

Nach Beginn des Studiums der Malerei 1920 in Dresden wechselte sie zur Fotografie und nahm Unterricht bei Hugo Erfurth, einem der berühmtesten Portraitfotografen seiner Zeit. Ihre frühen Arbeiten, meist Edeldrucke, sind noch vom Jugendstil inspiriert. Von Mary Wigman beeinflusst, feierte Nelly vor allem in der Tanz- und Aktfotografie der 1920er Jahre erste Erfolge.

Ihren Durchbruch erlangte sie, als sie 1927 die Pariser Primaballerina Mona Paiva und später die ungarische Tänzerin Nikolska fotografierte, die nackt zwischen den Ruinen der Akropolis posierten. Diese äußerst progressiven Aufnahmen lösten einen Skandal aus, der sie international bekannt machte.

Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, in den 1930er Jahren, war es Nelly, deren Werk das Erscheinungsbild Griechenlands im Ausland prägte.

1939 reiste sie nach New York, um dort den griechischen Pavillon der Weltausstellung mit ihren Fotografien auszustatten. Der Kriegsausbruch verhinderte ihre Rückkehr nach Athen und markiert den Beginn ihrer von der „straight photography“ geprägten amerikanischen Karriere.

Nelly befand sich in ihrem fast 100jährigen Leben mehrmals in der vorderster Reihe künstlerischer Strömungen. Ihre Aktaufnahmen auf der Akropolis gehören zu den schönsten des 20. Jahrhunderts, ebenso wie ihre Bilder aus New York zu Beginn der 1940er Jahre. 1987 wurde sie von Melina Mercouri für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

Die Ausstellung mit Nellys Werken aus dem Besitz des Benaki Museums Athen verdankt das Kamera- und Fotomuseum Leipzig der freundlichen Unterstützung der Griechischen Kulturstiftung.


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