Liebe Mölkauerinnen, liebe Mölkauer,

 

dieses Mal liegt der Redaktionsschluss des Mölkauer „Gemeindeblattes“ noch vor der durchzuführenden Ortschaftsratssitzung. Die Tagesordnung musste ich aus organisatorischen Gründen abändern, so dass einige Punkte erst im Juni angesprochen werden können. Natürlich werde ich Sie im nächsten „Gemeindeblatt“ hierüber informieren. Das betrifft zum Beispiel den Tagesordnungspunkt „Planung der Gustav-Scheibe-Straße“. Aufgrund der Komplexität des Themas wird leider frühestens im August 2002 eine Aussage über die einzelnen Entwürfe möglich sein. Die Straße „Am Gutspark“ wird saniert. Einzelheiten über den Ablauf werden im nächsten „Gemeindeblatt“ zu erfahren sein.

 

Sehr gefreut habe ich mich, dass wieder eine Trauung im ehemaligen Gemeindeamt Mölkau stattgefunden haben. Besonders unter dem Gesichtspunkt, da die Stadt Leipzig aufgrund „mangelnden Interesses“ (?) Eheschließungen in Mölkau den Trauwilligen nicht mehr anbieten will. Am 18.06.02 – zu unserer nächsten Ortschaftsratssitzung – wird der Amtsleiter des Standesamtes der Stadt Leipzig hierzu gehört werden. Es wäre schön, wenn die frischgetrauten Paare vom 12.04. und 10.05. an dieser Sitzung teilnehmen könnten. An dieser Stelle möchte ich auch dem Paar, welches sich am 10.05.2002 das Ja-Wort gab, meine ganz persönlichen Glückwünsche übermitteln.

 

Viele Bürger traten in den letzten Wochen an mich heran, um auf das unzureichende Angebot des Erwerbs von Fahrkarten der LVB und Müllmarken aufmerksam zu machen. Meine Bitten an die einzelnen Handelseinrichtungen, den Verkauf mit zu übernehmen, blieben leider ungehört. Da hier dringender Handlungsbedarf besteht, werde ich in den nächsten Tagen mit den Geschäftsinhabern von potenziell in Frage kommenden Geschäften persönlich Kontakt aufnehmen.

 

Am 06.05.2002 endete die Bewerbungsfrist für die Verpachtung der Leipziger Stadtgüter. Sicher werden wir in den nächsten Wochen erfahren, welche potenziellen Pächter u. a. am Gut Mölkau Interesse bekunden. Aus dem Dezernat Wirtschaft und Arbeit, vom Beigeordneten, Herrn Schubert, kam die Zusage, dass auch der Ortschaftsrat Gelegenheit bekommt, sich mit dem zukünftigen Betreiber zu verständigen.

 

In den letzten Wochen erleben wir eine regelrecht „explodierende“ Natur. Durch die angenehmen Temperaturen und die vielen Sonnenstunden kommen die Grundstückseigentümer und die Kleingärtner kaum nach, die Natur in den „von uns gesetzten Grenzen“ zu halten. Überall wird Frühjahrsputz gehalten, Rasen gemäht, Äste geräumt und und und.

Nach getaner Arbeit wird wohlverdient gefeiert ...

Bitte halten Sie bei allem die bekannten – auch im Amtsblatt veröffentlichten Ruhepausen ein und sprechen Sie mit Ihrem Nachbarn, bevor er sich durch eine unvermeidbare Störung belästigt fühlt, um die Freude am Geschaffenen nicht durch nachbarschaftlichen Unfrieden einzutrüben.

 

Unsere nächste Ortschaftsratssitzung findet, wie bereits erwähnt, am 18.06.2002, 19.00 Uhr, wie immer im ehemaligen Gemeindeamt Mölkau statt, zu der selbstverständlich nicht nur die frischvermählten Brautpaare eingeladen sind.

Die komplette Tagesordnung wird rechtzeitig ausgehangen.

 

Ihr Volker Woitynek

Ortsvorsteher

 

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DRK - Landeswettbewerb in diesem Jahr im Leipziger Landkreis

 

Auch die Mölkauer Rot-Kreuz-Gruppe ist an der Ausrichtung beteiligt

 

Nachdem die aktiven Kameraden der Bereitschaft des DRK-Ortsvereins Mölkau im vergangenem Jahr den Titel "Sachsenmeister" vom Landeswettbewerb "Erste Hilfe, Sanitätsdienst" mit nach Hause brachten, bewarb sich der Kreisverband Leipzig-Land e.V. des Deutschen Roten Kreuzes, zu dem der Mölkauer Ortsverein gehört, um die Ausrichtung des diesjährigen Leistungsvergleiches.

Voraussichtlich werden Sanitätsgruppen aus 17 sächsischen Kreisen sowie eine Gastmannschaft aus den alten Bundesländern am 1. Juni um den begehrten Pokal wetteifern und ihr Können in Erster Hilfe sowie weiterführenden Sanitätsmaßnahmen unter Beweis stellen.

Am Wettbewerbsgeschehen wird in diesem Jahr keine Mannschaft des einladenden Kreisverbandes teilnehmen, da alle Einsatzkräfte zur Organisation und logistischen Sicherstellung der großen Veranstaltung benötigt werden.

Die Stationen und Kontrollpunkte werden aufgrund der optimalen Bedingungen in der Umgebung von Zwenkau eingerichtet.

Die Mitglieder der Mölkauer Rot-Kreuz-Einsatzgruppe werden unter anderem als Schiedsrichter, Schminker und in der Betreuung der Unterkunftsgebäude zum Gelingen des Tages beitragen. Die aus fünf ausgebildeten Sanitätern bestehenden Wettkampfgruppen müssen z.B. bei realistisch nachgestellten Unfallszenarien die Mimen bergen, deren angeschminkten Verletzungen versorgen und sie fachgerecht abtransportieren, aber auch in theoretischen Tests ihr Wissen beweisen.

Die Sanitätskräfte aus ganz Sachsen schätzen diesen jährlichen Leistungsvergleich als wertvolle Übung unter realistischen Bedingungen, um für den Ernstfall noch besser gerüstet zu sein.

Wer sich für die vielfältigen Aufgaben des Roten Kreuzes interessiert, sich ehrenamtlich (oder z.B. auch als Ersatz für Wehr- oder Zivildienst) im Ortsverein Mölkau engagieren möchte, kann sich bei unserem Bereitschaftsleiter, Herrn Gisbert Herzog, Tel.: 0341 / 6511 176 melden. Wir suchen ständig nach Mitstreitern und freuen uns auf jeden Interessenten.

 

Daniel Hillert, DRK-Ortsverein Mölkau

 

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Die Straßennamen der Ortschaften Mölkauer und Zweinaundorf - Gegenwart und Geschichte

Herausgegeben vom Heimat- und Kulturverein Mölkau e.V. im Jahr 2001 (Auszug)

 

 

Mölkauer Dorfplatz, Lage beiderseits der Rietzschke (aus dem Altsorbischen stammendes Wort, bedeutet soviel wie Bach oder Bächlein) an der Engelsdorfer Straße, Benennung 2001, Vorbenennung Dorfplatz.

 

Urkundlich wird Mölkau erstmals 1324 erwähnt. Damals hieß es Mylkowe, 1350 Milkowe, 1359 Melkow, 1381 Melkaw, 1541/42 Melka, 1666 Melkau; im Volksmund heißt es Melge. Der aus dem Altsorbischen herrührende Ortsname bedeutet soviel wie Ort eines Mannes Namens Milek und lässt urtümliche Herrschaftsstrukturen erkennen. Anfänglich ein frühdeutsches Runddorf und Klostervorwerk, dann zu einem Sackgassendorf mit zehn Gütern erweitert. Von 1543 bis 1839 war es als ein sogenanntes Ratsdorf bestimmten Behörden der Stadt Leipzig zugeordnet. Im Jahre 1934 erfolgte der Zusammenschluss der Dörfer Mölkau und Zweinaundorf zu einer Gemeinde unter dem Namen Mölkau.

 

Paul-Klöpsch-Straße, Lage nördlich der Zweinaundorfer Straße, fast an der Grenze zu Baalsdorf. Ohne Vorbenennung, Benennung 1934.

 

Vom 1.1.1911 an wirkte Paul Klöpsch in Zweinaundorf als hauptamtlicher Gemeindevorstand - eine Berufsbezeichnung, die soviel wie Bürgermeister bedeutete. Zugleich war er der Vorsitzende des Gemeinderates. 1925 wurde ihm der Titel Bürgermeister zuerkannt. Er förderte die Ortsentwicklung in erheblichem Maße. Lange Zeit war er auch als Friedensrichter tätig.  Mit dem 1934 erfolgten Zusammenschluss der Ortschaften Zweinaundorf und Mölkau verlor er seine Funktion als Bürgermeister, blieb aber weiter als Beamter in der Mölkauer Gemeindeverwaltung tätig. Bereits im Jahre 1934 - also schon zu seinen Lebzeiten - trug die Straße seinen Namen. Er starb am 6.1.1937.

 

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Veränderungen im Zweinaundorfer Park?

 

Für den 5. Mai 2002 hatte der Heimat- und Kulturverein Mölkau zu einem Parkspaziergang eingeladen. Obwohl das Interesse eher gering war, erfuhren die Teilnehmer von Siegfried Kreusch recht anschaulich, was an unserem Park alles verändert werden muss, um ihn aus seinem Dornröschenschlaf zu erwecken.

Die Grundlage für den Rundgang waren die vier Folgen über den Park, die bis April im Mölkauer Gemeindeblatt erschienen sind.

Sicher kann man nicht alles übers Knie brechen, dazu fehlt vor allem Geld! Es sollen aber einige Vorstellungen über die gewünschten Veränderungen dem Grünflächenamt der Stadt Leipzig mitgeteilt werden, um so eine Grundlage für Gespräche und Verhandlungen zu haben. Auf jeden Fall waren sich die Teilnehmer des Rundganges einig, dass etwas getan werden muss, noch dazu, da die Zukunft des Stadtgutes Mölkau unsicher ist und damit auch die Bereitstellung von Kräften für die Ausführung von pflegerischen Arbeiten. Wir werden diese Angelegenheit weiter begleiten und unsere Leserinnen und Leser auf dem Laufenden halten.

 

Robert Korff, Heimat- und Kulturverein Mölkau

 

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Das Kulturamt der Stadt Leipzig informiert:

 

Naturkundliche Führung durch den Stünzer Park am 25. Mai 2002

 

Im Zusammenhang mit dem Sellerhäuser Parkfest am 26. Mai 2002 findet bereits am 25. Mai eine "Naturkundliche Führung" mit Herrn Knoll durch den Stünzer Park und die angrenzenden Gartenanlagen statt. Treffpunkt für alle Interessierten ist  9.00 Uhr an der LVB Haltestelle "Emmausstraße" (stadtauswärts). Diese befindet sich unmittelbar vor der Sellerhäuser Kirche.

 

Ein Vorschlag für interessierte Mölkauer: Bitte kommen Sie zum Teich im Stünzer Park und schließen Sie sich der Gruppe um Herrn Knoll gegen 9.10 Uhr an.

 

Heimat- und Kulturverein Mölkau

 

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Kamera- und Fotomuseum Leipzig, Gottschalkstraße 9, Tel.: 0341 / 6515 711

 

Klassiker-Ausstellung wird verlängert

 

Wegen der starken Publikumsresonanz wird die aktuelle Ausstellung im Kamera- und Fotomuseum bis zum 16. Juni 2002 verlängert. Gezeigt werden in der Reihe "Große Lichtbildner des 20. Jahrhunderts" Meisterwerke der Schwarz-Weiß-Fotografie von Ilse Bing und Willy Ronis.

Während Ilse Bing zu den bedeutenden Fotografen des vergangenen Jahrhundert gezählt wird, die sich ihre Anerkennung insbesondere in den 30er und 40er Jahren erworben hat, gilt Willy Ronis hierzulande noch zu entdecken. In Frankreich sind derzeit 21 Bücher von ihm auf dem Markt, in Deutschland existiert kein einziges. Dabei gibt es zahlreiche weltbekannte Fotografien, mit denen Ronis hauptsächlich in den 50er Jahren auf sich aufmerksam machte.

Gemeinsam ist beiden Klassikern der Fotografie das Bestreben, in einem einzigen Foto die ganze Welt zu erfassen. Die künstlerische Reife und das humanistische Anliegen der Bilder sind es, die Ilse Bing und Willy Ronis für viele Fotografengenerationen zu Vorbildern werden ließen. Zu sehen sind Szenen des Alltagslebens, Bilder des Glücks und der Lebensfreude in einer der bemerkenswertesten und schönsten Ausstellung des Kamera- und Fotomuseums dieses Jahres.

Das Museum in der Mölkauer Gottschalkstraße 9 ist mittwochs, samstags und sonntags jeweils von 13 - 17 Uhr geöffnet.

 

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Wie aus dem Programm vom Seniorentreff ersichtlich:

 

Aufgemerkt - am Mittwoch, dem 5. Juni 2002, 14.30 Uhr ist der Leipziger Schriftsteller Wolfgang Knape zu Gast. Eintritt 2,- €

 

Schon mehrfach konnten wir Herrn Knape in unserem Ort begrüßen. Jedes Mal haben wir mit ihm nachdenklich - vergnügliche Stunden erlebt. Sicher wird das auch am 5. Juni so sein. Wir empfehlen daher einen Vermerk im Terminkalender! Angesprochen sind aber nicht nur Senioren, sondern alle Literaturbegeisterten.

 

Die liste von Wolfgang Knapes Veröffentlichungen ist beachtlich. So hat er sich - seit 1981 freischaffend tätig, vorher Bibliothekar - Landschaftsbeschreibungen zugewandt, z.B. dem Harz, dem Sachsenland, so auch Leipzig und Meißens Weinstraße. Reisen durch andere Länder wie Bulgarien oder Städte wie Danzig, Königsberg oder Stettin fanden in aufmerksamen Beobachtungen ihre literarische Gestalt. Niemals gibt es bei Wolfgang Knape nur trockene Beschreibungen, stets fließt in die Informationen Heiteres ein.

Wir dürfen also gespannt sein, wenn Herr Knape heitere Geschichten liest und seine Zuhörer aktiv mit einbezieht.

 

Der Ortsvorstand der Volkssolidarität und die Bibliothekarin von Mölkau erwarten Sie!

 

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50 Jahre Mölkauer Kegelsport

 

Liebe Mölkauer Bürgerinnen und Bürger!

 

Nach dem 2. Weltkrieg begannen die Menschen in der schweren Zeit auch an den Sport zu denken. Dies war für manchen nicht so recht zu verstehen, dennoch wollte man durch Sport und Spiel eine Ablenkung vom Alltag haben.

So begannen 1948 Werktätige vom Stahl LES Mölkau (GISAG), Schuhchemie Mölkau und des Triumphatorwerkes auf der Asphaltkegelbahn der ehemaligen Obstweinschänke, deren Standort am jetzigen Kindergarten lag, mit dem Kegelsport.

1952 schlossen sich die drei Sportgruppen zum SV Mechanik Mölkau zusammen. Besonderen Anteil daran hatten die Sportfreunde Rudi Niezel (†) und Helmut Rother (†). Der Spielbetrieb wurde mit zwei Männer- und einer Frauenmannschaft auf genommen. 1958 wurde durch einen Beschluss der Regierung eine neue Zuordnung der Trägerbetriebe für Sportgemeinschaften getroffen. Durch diese Maßnahme schloss sich Mechanik Mölkau der BSG Motor Mölkau an. Ab 1962 war Günter Schubert neuer Sektionsleiter. Im Sommerhalbjahr 1965 wurde in Eigenleistung die Einzelbahnanlage in eine Doppelbahnanlage umgestaltet Am 2. Oktober 1965 die erweiterte Anlage in Betrieb genommen werden.

Auch sportlich wurden in den sechziger Jahren viel geleistet.

1961/62 gelang der 1. Männermannschaft der Aufstieg in die Kreisliga. 1964/65 wurde man Kreismannschaftsmeister, stieg in die Bezirksklasse auf und spielte dort bis 1968/69. Ab 1970 wurden Jugendmannschaften gebildet. 1972/73 stieg die Jugend in die Kreisliga auf und stellte mit Bernhard Rother den Kreiseinzelmeister.

1977/78 musste wegen Nachwuchsmangel die Jugendarbeit beendet werden. Da es in den 80er Jahren immer wieder Probleme mit den Kegelaufstellern gab, wurde unter Vermittlung von Sportfreund Heinz Eisenberg 1989 eine vollautomatische Aufstellanlage installiert.

Wegen des dringlichen Neubau des Mölkauer Kindergartens erfolgte am 2. September 1996 der Abriss der Kegelsportanlage. Durch diese Maßnahme fielen die Kegelsportler in ein großes Loch. Die Leistungsmannschaften setzten den Trainings- und Spielbetrieb beim SV Post Leipzig fort, die anderen sechs Freizeitgruppen mussten auf lange Zeit ihren geliebten Sport unterbrechen. Der Mölkauer Bürgermeister Dr. Roland Siegemund bemühte sich sehr um einen Neubau, aber es vergingen zahlreiche Monate bis zur Grundsteinlegung im November 1998. Der Neubau konnte am 27. März 1999 mit der Bahnweihe in Betrieb genommen werden. Die sportlichen Erfolge in den letzten 12 Jahren:

 

1989 Kreismeister Senioren: Harald Rohrbach

1991 Stadteinzelmeister Senioren B: Helmut Rother ()

1999/2000 Stadtmannschaftsmeister Senioren

2001 Stadtpokalsieger Senioren

Seit diesem Jahr spielte die 1. Senioren in der Bezirksklasse

2002 Stadteinzelmeister Herren: Andreas Graul

Stadtpokalsieger Herren

 

Damit können die Kegelsportlerinnen und -sportler auf ein erfolgreiches 50jähriges Bestehen zurückblicken. Die Vereinsleitung wünscht den Kegelsportlern weitere Erfolge und ein langes Bestehen der Abteilung Kegeln.

 

Rolf Altwein

 

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BIBLIOTHEKSINFORMATION

 

Liebe Leser!

 

Aus unserem Angebot möchte ich Ihnen wieder einige Neueingänge vorstellen:

 

Eco, Umberto. Baudolino.

Als Dreizehnjähriger begegnet Baudolino Barbarossa und wird von ihm adoptiert. Er geht mit zur Kaiserkrönung nach Rom und nimmt am großen Kreuzzug ins Heilige Land teil, auf der Suche nach dem mythischen Reich des Priesterkönigs Johannes. Doch Baudolino weiß auch, dass Kaiser Barbarossa nicht, wie behauptet wird, im Fluss ertrank, sondern dass er in der Nacht zuvor in einer Burg, in seinem Schlafzimmer, welches fest verschlossen war, ermordet wurde. Und Baudolino ahnt, wer der Mörder war...

 

Godard, Robert. Dunkle Spiegel.

Joshua Carnoweth wird ermordet. Michael Lanyon, der Haupterbe, soll ihn getötet haben und wird dafür hingerichtet. Das Erbe kommt nun Joshuas Schwester zu. Vierzig Jahre später taucht total verwahrlost, Nicky Lanyon, der Sohn des Mörders, auf einer Hochzeitsfeier auf und belästigt den Onkel der Braut. Er sei auf der Suche nach dem Mörder seines Vaters, sagt er. Am nächsten Morgen wird er erhängt aufgefunden...

 

Wertheim, Hannes. Der Kardinal des Satans.

Rom im Jahre 1526. In der Stadt herrschen Anarchie und Chaos. Junge Edelleute liefern sich blutige Fehden; In den Palästen werden hemmungslose Feste gefeiert, Kardinäle vergnügen sich mit Kurtisanen. Karl V. rückt mit seinen Truppen gegen den Vatikan vor. Doch der Papst, Klemens VII., erkennt die Gefahr nicht. Die Morde an Kurtisanen häufen sich. Der Mönch Fresenius macht sich auf Spurensuche und entdeckt Anzeichen für ein fürchterliches Komplott.

 

Shelby, Philip. Mit allen Ehren.

Der afro-amerikanische General Griffin North kommt bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Er war beliebt, hochdekoriert und ein Favorit um den Posten des Vizepräsidenten. Mollie Smith, Major der Militärpolizei, ist skeptisch. Sie glaubt nicht an die Unfallversion. Erhärtet werden ihre Zweifel, als ihre Mitarbeiterin Rachel einen korrupten Sergeanten prahlen hört, wie er behauptet, bei diesem sogenannten Unfall nachgeholfen zu haben. Doch dann ist auch Mollie tot. Wird Rachel die Morde aufklären können?

 

Tursten, Helene. Der Novembermörder.

Richard von Knecht, der reichste Mann Göteburgs, stürzt vom Balkon seines Hauses in den Tod, direkt vor die Füße seines Sohnes und seiner Frau. Inspektorin Irene  Huss soll nun klären: Unfall oder Mord? Drei Tage später fliegt das Haus in die Luft, in dem sich das Büro des Toten befand. Die Familie Knecht ist sehr erleichtert, als sich herausstellt, es war Mord. Denn bei Selbstmord würde die Versicherung nicht zahlen. Aber ansonsten behindert die Familie die Ermittlungen, arrogant verbittet man sich die Neugier der Polizei. Dann passiert ein zweiter Mord und langsam  kommt Licht ins Dunkel des Falles.

 

 

Bickmore, Barbara. Die bucht der Wildgänse.

Sydney Hamilton, die verwöhnte Tochter eines New Yorker Verlegers, wächst auf der Insel Oberon in der Chesapeake Bay auf. Sie liebt diese Insel, ihre Heimat. In einer Bar lernt sie den angehenden Schauspieler Jordan Eliot kennen und lieben. Sie folg ihm nach Hollywood - für sie eine völlig neue Welt. Gegen den Willen ihres Vaters heiratet sie ihn. Doch dieser und auch ihrer nächsten Ehe ist kein Glück beschieden. Nach dem Tod ihres Vaters übernimmt sie, sehr zum Verdruss ihres leichtlebigen Bruders, den Verlag. Wird Sydney ihren Weg in das glück noch finden?

 

Link, Charlotte. Die Rosenzüchterin.

Franca, eine Deutsche, entflieht ihrem verkorksten Leben auf die Insel Guernsey. Bei den betagten Damen Beatrice und Helene findet sie Unterkunft. Bald spürt sie, dass ihre Gastgeberinnen ein dunkles Geheimnis hüten. Alle Spuren scheinen in die Zeit des Zweiten Weltkrieges zu weisen, als die idyllische Kanalinsel von deutschen Truppen besetzt war. Und dann geschieht auch noch ein Mord...

 

Grass, Günter. Im Krebsgang.

Der Journalist hat den Untergang des Flüchtlingsschiffes "Wilhelm Gustloff" als Ungeborener im Bauch seiner Mutter sozusagen hautnah miterlebt. Er kennt die Geschichte aus den Erzählungen seiner Mutter. Nun soll er in fremden Auftrag über dieses Thema schreiben. Lustlos geht er die Sache an, recherchiert im Internet und macht die Entdeckung, die der Geschichte eine Fortsetzung gibt.

 

Viel Spaß beim Auswählen und Lesen wünscht wie immer Ihre Bibliothekarin Eva Jung.

 

Bibliothek Mölkau Öffnungszeiten: Di 10-12 und 13-18 Uhr, Fr 10-12 und 13-17 Uhr

Schulstraße 6

04316 Leipzig-Mölkau, Tel.: 0341 / 6515 119

 

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Die Volkssolidarität informiert:

 

Veranstaltungstipps des Seniorentreffs vom 27.05. bis 27.06.2002

 

Dienstag, 28.05.02, 14.30 Uhr, Gedächtnistraining mit Frau Winkler, Thema:

"Ein Kessel Buntes", Frühjahrsputz einst und jetzt.

 

Mittwoch, 29.05.02, 14.30 Uhr, "Das Heimatfest in Mölkau", kleiner Rückblick -

große Vorschau - es spricht Herr Korff

 

Donnerstag, 30.05.02, 16.30 Uhr, Vorstandssitzung VS-Ortsgruppe Mölkau e.V.

 

Mittwoch, 05.06.02, 14.30 Uhr,

Buchlesung "Heitere Geschichten", unser Gast ist der Schriftsteller Wolfgang Knape,

Eintritt pro Person: 2,00 Euro

 

Donnerstag, 06.06.02, 14.30 Uhr, Geburtstagsfeier für die Mai - Geburtstagskinder und Gäste

 

Freitag, 07.06.02, 14.00 Uhr, Kaffeenachmittag mit Tanz.

 

Montag, 10.06.02, 14.30 Uhr, "Fröhliches Singen"

 

Mittwoch, 12.06.02, 14.30 Uhr, Bewegungstherapie, Anleitung: Frau Winkler

 

Donnerstag, 20.06.02, 16.30 Uhr, Vorstandssitzung VS-Ortsgruppe Mölkau e.V.

 

Freitag, 21.06.02, 14.00 Uhr, Kaffeenachmittag mit Tanz

 

Donnerstag, 27.06.02, 14.30 Uhr, Modenschau des Modeexpress Nr.1,anschließend Tanz, Veranstaltungsort: Gasthof Zweinaundorf. Bitte auch Sonderaushänge im Ort beachten.

 

Änderungen vorbehalten!

 

Liebe Mölkauer, wir weisen auf unsere Hobbyausstellung hin, welche noch bis zum 31. Mai 2002 in den Räumen des Seniorentreffs täglich von 11.00 - 18.00 Uhr zu besichtigen ist.

 

Liebe Theaterfreunde, der nächste Theaterbesuch ist in der Musikalischen Komödie am Mittwoch, dem 12. Juni 2002, 19.30 Uhr. Es wird gespielt: "Orpheus in der Unterwelt".

Kartenbestellung ab sofort bei Frau Fichtner, Telefon: 6513 656

 

Seniorentreff Mölkau

 

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Sprechzeiten und Öffnungszeiten wichtiger Einrichtungen

 

 

Sprechzeit des Ortsvorstehers im ehem. Gemeindeamt: montags 16.30 - 19.00 Uhr

Telefon: 6516 506

 

Bürgeramt Engelsdorf, Außenstelle Mölkau, ehem. Gemeindeamt,

Engelsdorfer Str. 88, Tel.: 6515 019

Mo 9.00  – 18.00 Uhr, Mi 9.00 – 14.00 Uhr

 

Seniorentreff Mölkau, ehem. Gemeindeamt, Engelsdorfer Str. 92, Tel.: 6586 337

Mo - Fr 11 - 18 Uhr

 

Jugendclub Mölkau, ehem. Gemeindeamt, Engelsdorfer Str. 90

Mo - Do 12 - 20 Uhr, Fr 12 - 21 oder 22 Uhr, Sa nach individueller Festlegung!

 


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