Mölkauer Gemeindeblatt Oktober 2004


Der Ortsvorsteher informiert:

Liebe Mölkauerinnen, liebe Mölkauer,

das diesjährige Heimatfest war wieder ein voller Erfolg. Sowohl Besucher als auch Veranstalter hatten allen Grund zur Freude. Als am Samstag zur eigentlichen Eröffnung der Regen den Beginn verzögerte, war mir nicht ganz wohl. Ich hatte mir zur Eröffnung eine Bemerkung zurechtgelegt, die da heißen sollte, dass der Heimat- und Kulturverein gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr das Fest vorbereitet hat, und der Ortschaftsrat sich um das Wetter gekümmert hat. Das hätte man mir - hätte ich es ausgesprochen - sicher übel genommen. Doch glücklicherweise wurde alles gut. Der morgendliche Regen half sogar, den Staub auf der Festwiese zu binden.

Ein immer wiederkehrender Publikumsmagnet ist die Vorführung des Kindergartens "Zwergenland". Die Kinder ziehen mit ihrer Aufführung ihre Eltern, Großeltern und Geschwister sowie Freunde auf das Fest - großartig. "The Butlers", die "Happy Junior Band" waren Höhepunkte des Festes. Und es wurde ihnen allen mit guter Stimmung und Applaus gedankt.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Mitwirkenden recht herzlich bedanken. Stellvertretend seien hier die Veranstalter, der Heimat- und Kulturverein und die Freiwillige Feuerwehr Mölkau genannt; und natürlich auch alle Vereine mit ihren Ständen, die Gewerbetreibenden, die Sponsoren und die vielen Helfer im Hintergrund. Dass unser Fest ohne nennenswerte Vorkommnisse ablaufen konnte, ist der Präsenz der Polizei, den als Ordnern fungierenden Sportfreunden des SV Mölkau 04 und den Mitgliedern des Hundesportvereins zu verdanken.

Ich wünsche uns allen viele solche Heimatfeste, welche so professionell vorbereitet und durchgeführt werden. Auch wenn diesmal der Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins Herr Robert Korff nicht selbst da sein konnte, so war seine glänzende Vorbereitung Basis für das Gelingen.

In seiner ersten Sitzung nach der sogenannten parlamentarischen Sommerpause hat der neu gewählte Ortschaftsrat aus seiner Mitte den Ortsvorsteher, sowie zwei Stellvertreter gewählt. Ich darf Ihnen mitteilen, dass der Ortschaftsrat mir sein Vertrauen ausgesprochen hat und mich einstimmig zum Ortsvorsteher gewählt hat. Für dieses Vertrauen möchte ich mich recht herzlich bedanken. Zum ersten Stellvertreter wurde Herr Dr. Christian Jonas und zum zweiten Stellvertreter Herr Robert Korff, beide ebenfalls einstimmig gewählt. Ich freue mich auf eine konstruktive Arbeit im neuen Ortschaftsrat und auf eine rege Beteiligung Ihrerseits.

Alle Sitzungen werden wie immer öffentlich sein, Sie werden rechtzeitig über die Termine informiert werden, und eine vorläufige Tagesordnung wird vorher im "Gemeindeblatt" gedruckt werden. Unsere nächste Sitzung findet am12.10.2004 um 19.00 Uhr im Ratssaal des ehemaligen Gemeindeamtes statt. Sie sind herzlich eingeladen.

In unserer ersten Sitzung werden wir uns unter anderem mit einem Antrag für eine Querungshilfe an der Zweinaundorfer Straße in Höhe des Horts beschäftigen. Hier müssen unsere Kinder sicherer über die stark befahrene Straße kommen können.

Viele haben sicher auf den angekündigten Beginn der Sanierung des Zweinaundorfer Teiches gewartet. Leider verschiebt sich das Projekt, die Finanzierung ist nicht gesichert. Ich warte täglich auf positive Nachrichten aus dem Amt für Umweltschutz.

Am Wochenende 18./19.September haben aufgebrachte Jugendliche nun den Rest der "Brücke" hinter dem Kindergarten über der Rietzschke zerstört. Seit zweieinhalb Jahren ist ein gefahrloses Überqueren der Rietzschke an dieser Stelle nicht mehr möglich. Ein Weg, der mehr als dreißig Jahre genutzt wurde, verschwindet, weil Jugendliche ihre "Energie" an der falschen Stelle einsetzen. Damals wurde ich von vielen Bürgern angesprochen, Abhilfe zu schaffen. Das Bauwerk ist rechtlich gesehen ein "Schwarzbau" aus den 70ern. Es befindet sich auf privatem Grundbesitz und kann nicht aus Mitteln der Stadt neu errichtet werden. Wäre der "Übergang" nicht zerstört worden, würde er geduldet werden. Einen Neubau wird es darum leider nicht geben. Der Bauhof Engelsdorf/Mölkau hat die Betonreste im Zuge der Abwendung von Gefahren beseitigt. Die Mitarbeiter waren dazu nicht verpflichtet, haben auf dem "kurzen" (unbürokratischen) Weg geholfen. Danke.

Nachdem sich nun der Herbst mit Nachdruck gemeldet hat, wünsche ich uns und unseren Kindern erlebnisreiche und erholsame Herbstferien.

Volker Woitynek, Ortsvorsteher


Mölkauer Heimatfest 2004

Das zweite Septemberwochenende ist traditionell reserviert für das Mölkauer Heimatfest. So verwandelten sich die Rasenflächen um die Freilichtbühne und um die Hirschgruppe an der Gottschalkstraße Dank der unermüdlichen Arbeit vieler Helfer einschließlich der Mitarbeiter des Bauhofes Engelsdorf in die Festwiese für das 14. Mölkauer Heimatfest. Die Imbissversorgung, die Bestellung und der Aufbaus des Festzeltes wurde von den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Mölkau eigenverantwortlich erfüllt. Die Beleuchtung und Illumination des Platzes hatte Andreas Schieferdecker übernommen. Die Vereine erhielten jeweils ihre Standplätze zugewiesen, so dass alle der Eröffnung des Festes entgegenfieberten. Schon am ersten Abend spielte im Festzelt das Topas-Duo zur Unterhaltung auf, während ab Sonnabend die Brandiser Stadtmusikanten an jedem Tag ein Platzkonzert boten und den Lampionumzug der Kinder begleiteten. Rocksongs waren von Jasmin Graf und Partner zu hören und die Harry Pottershow hatte auch interessierte Zuschauer. Weitere Höhepunkte waren der Tanz im Festzelt mit der Kapelle "The Butlers" mit einer Einlage des Damenballetts des CCM und der Auftritt der Happy-Junior-Band, dem für Mölkau bekannten Akkordeonorchester. Die Kinder aus dem "Zwergenland" erfreuten die Zuschauer, sie konnten mit ihrem Beitrag alle begeistern. Aber auch das Kinder- und Jugendballett des CCM, die Jugendfeuerwehr, die Profis der Freiwilligen Feuerwehr Mölkau, die Kameraden des Deutschen Roten Kreuzes, OG Mölkau, die Sportfreunde des Hundesportvereins, der Jugendclub Mölkau, das Glücksrad der Sparkasse Leipzig, die Festtombola von den Mölkauer Senioren, das Kinder- und Familienprogramm von Ute Graf, sowie die Schausteller und Händler hatten sich wie in jedem Jahr eingefunden und trugen so zum Erfolg des Festes bei. Natürlich musste auch für die Sicherheit der Gäste gesorgt werden. Das wurde vorbildlich von den Einsatzkräften der Polizei, Olaf Torge und Jens Peter erfüllt, aber auch die Ordner von der Abteilung Fußball um Jörg Linke wurden nach anfänglichen Schwierigkeiten aktiv. Die Sportfreunde des Hundesportvereins übernahmen wieder zuverlässig die nächtliche Bewachung des Festplatzes.

Durch die Abwesenheit wichtiger Erfahrungsträger mussten die Aufgaben auf "breite Schultern" verteilt werden, was auch gelang. Durch das Programm führte wie immer professionell Christian Kern, aber auch "neue Gesichter" wie Simone Opitz und Elke Reichardt unterstützten die Organisatoren bei der Durchführung des Festes. Wolfram Löser sorgte für den lückenlosen Ablauf des Programms, Jens Schäffer kümmerte sich um die richtige Platzbelegung, Eberhard Schurig vertrat den Vereinsvorsitzenden, war für die Wasserleitungsinstallation auf dem Festplatz verantwortlich und schaffte alle erforderlichen Genehmigungen heran, Roland Koch akquirierte Anzeigenkunden und kümmerte sich um den Druck des Programmheftes und Manfred Hoffmann hatte zum richtigen Zeitpunkt immer das notwendige Geld zur Hand. Die Anmeldungen der Verkehrsumleitungen wurden von Uwe Guntau vorgenommen. Letztlich war Claus-Dieter Offermanns als Fotoreporter unterwegs. Allen, die sich aktiv an der Vorbereitung und Durchführung des Mölkauer Heimatfestes beteiligt haben, spreche ich meine Hochachtung und den Dank aus.

Das Mölkauer Heimatfest 2004 wurde vom Kulturamt der Stadt Leipzig gefördert!

Nach einem Heimatfest ist immer die Zeit vor einem Heimatfest! Schon heute denken wir darüber nach, wie wir im nächsten Jahr die Fragen der Finanzierung lösen. Sicher werden wir nicht umhin kommen, für ein gutes Programm auch Eintrittsgelder zu kassieren. Wir werden also ein neues Konzept erarbeiten, wer Lust hat, dabei aktiv mit zu tun, der melde sich bitte beim Vereinsvorsitzenden. Eine Information mit Namen und Anschrift im Briefkasten des ehemaligen Gemeindeamtes genügt, wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung!

Robert Korff, Vorsitzender


Neues von der Baustelle Bergfriedhof

Auf dem Bergfriedhof in Mölkau ist sehr viel geschehen. Der Zaun zu den Gartenparzellen ist erneuert worden. Dazu wurden am 17. August von den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Mölkau sechs 250 kg schwere Betonzaunsäulen in die von Wolfgang Miersch vorbereiteten Fundamente eingesetzt. Außerdem wurden von Reinhard Kabitzsch mit einem Radlader alte Grabumrandungen und Steine bewegt um Baufreiheit für Wege und Flächen zu erhalten. Letztlich konnte Wolfgang Miersch im September die restlichen Zaunfelder montieren und die Mauer an der nordöstlichen Grenze wurde fertiggestellt, so dass sich jetzt der Friedhof in einem guten Zustand befindet.

Als nächste Aufgabe soll die Mauer an der südwestlichen Ecke des Friedhofes neu gegründet und wieder aufgebaut werden. Dazu sind aber noch finanzielle Mittel erforderlich, die wieder in einer Geldsammlung eingeworben werden sollen.

Wir rufen alle Schüler der Mittelschule und alle Mölkauer Geschäftsleute auf, sich an dieser Sammelaktion erneut zu beteiligen. Allen Spendern und Sammlern danken wir schon im Voraus ganz herzlich.

Robert Korff, Heimat- und Kulturverein Mölkau


Dreckecken in Mölkau

Mölkau soll schöner werden - so stand es im Mölkauer "Gemeindeblatt" vom 6. August 2004. Leider führten meine Bemühungen, mit dem Besitzer des Grundstückes Albrechtshainer / Ecke Alexander-Alesius-Straße eine einvernehmliche Lösung zur Beseitigung des Unkrautes zu finden, bisher zu keinem Ergebnis. Der Grund ist das "liebe Geld"! Das Angebot eines Leipziger Unternehmens wurde von ihm nicht akzeptiert, die Kosten seien zu hoch!

Einige Mölkauer Bürger wollten mit einem einfachen Rasenmäher dem Unkrautwucher zu Leibe rücken, leider ist das angesichts der großen Fläche nicht möglich.

Trotzdem bedanke ich mich für die Bereitschaft einiger Mölkauer, an der Verschönerung unseres Ortsteiles mitwirken zu wollen.

Dr. Hildegard Wagenbreth


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