Mölkauer Gemeindeblatt Juni 2004


Der Ortsvorsteher informiert:

Liebe Mölkauerinnen, liebe Mölkauer,

am 24.Mai hat das Regierungspräsidium den Haushalt der Stadt Leipzig genehmigt. Dieser schon lange erwartete Akt gibt unter anderem den Vereinen die Möglichkeit, über ihre genehmigten Mittel zu verfügen. Bis zu diesem Tag haben nicht nur der Heimat- und Kulturverein regelrecht gebangt, ob ihre geplanten Ver-einsaktivitäten überhaupt durchführbar sind.

Da der Ortschaftsrat in Bezug auf seine zur Verfügung stehenden Mittel nicht von der vorläufigen Haushaltführung betroffen war, haben wir in unseren letzten Sitzung am 18. Mai den Anträgen Mölkauer Vereine auf Unterstützung stattgegeben. Wir konnten allen Vereinen, die einen Antrag gestellt hatten, einen Betrag zur Verfügung stellen.

Schwerpunkt unserer letzten Sitzung war die Vorstellung des Sanierungskonzeptes Zweinaundorfer Teich. Frau Schaaf vom Amt für Umweltschutz stellte das Projekt vor. Die im September beginnende Sanierung wird bis Ende November dauern. Notwendige Bepflanzungen werden im Frühjahr 2005 folgen. Als erstes wird das Gewässer von dem Mölkauer Angel- und Fischerverein abgefischt, anschließend das Wasser abgelassen und der Schlamm entsorgt.

Die Uferbereiche werden ebenfalls saniert. Eingebrachte Vorschläge des Heimat- und Kulturvereins, des Angel- und Fischervereins sowie des Ortschaftsrates wurden mit eingearbeitet. Zum Beispiel wird die direkte Einbindung der Östlichen Rietzschke in den Teich verwirklicht. Die dadurch entstehende Fließgeschwindigkeit wird die Selbstreinigung des Teiches ermöglichen. Dazu werden die Rohre unter der Albrechtshainer Straße vollkommen erneuert. Für die auf dem Teich heimische Teichralle bleibt ein Gebiet des Schilfes erhalten. Der Ortschaftsrat begrüßt die Sanierung, nicht zuletzt, da der Teich auch Bestandteil des Hochwasserschutzes ist.

Allerdings sind die notwendigen Mittel von ca.100 000, -- Euro noch nicht genehmigt. Mit großer Zuversicht wird die Bereitstellung der Mittel für Ende Juni erwartet. Wie schon einmal erwähnt, besteht die Möglichkeit, dass Firmen oder einzelne Bürger durch Sponsoring sich an den Kosten beteiligen können. Bei vorliegendem Interesse stehe ich als Vermittler gern zur Verfügung. Im Voraus besten Dank.

Nach dem Erfolg des Ortschaftsrates, die Mittel für die Planung des Feuerwehrgerätehauses in diesem Jahr zu erhalten, kann ich Ihnen berichten, auch der Radweg zwischen Holzhausen und Mölkau wird mittelfristig gebaut werden. Da dieser Bestandteil des Radwegekonzeptes der Stadt Leipzig ist, hat der Stadtrat in seiner letz-ten Sitzung am 19. Mai dem zugestimmt.

Auch wenn erst in den nächsten zwei Jahren damit begonnen werden kann - die Kassen sind nun mal "nicht gut" gefüllt - ist der Start erfolgt. Im Vorfeld wird geprüft, die Geschwindigkeit zwischen den Ortsteilen auf die innerorts üblichen 50 km/h zu beschränken.

Seit dem 4. Mai hat der Heimat- und Kulturverein die Mölkauer Bibliothek in seine Obhut genommen. Ich wünsche dem Verein viel Erfolg bei seinem neuen Betätigungsfeld, welches bei weitem nicht einfach ist. Bedanken möchte ich mich bei den vielen Helfern, ganz besonders bei Frau Dr. Wagenbreth und Frau Hille, welche den Betrieb ermöglichen. Und Sie möchte ich einladen, das Angebot der Bibliothek anzunehmen, um beim Lesen viele neue Dinge zu entdecken.

Der Tagesordnungspunkt im Mai über die Zukunft unseres Sportplatzes musste dem Datum des Entscheides um unsere Olympiabewerbung weichen. Leider ging der Wunsch, eine der Kandidatenstädte zu werden, nicht in Erfüllung. Das Thema des Sportplatzes wird in unserer Juni-Sitzung auf der Tagesordnung ste-hen. Diese findet am 15.Juni statt.

In dieser Ausgabe unseres "Gemeindeblattes" finden Sie eine Übersicht aller zur Ortschaftsratswahl stehenden Kandidaten. Der neue Ortschaftsrat wird aus sieben Mitgliedern bestehen. Diese Ortschaftsräte werden aus ihrer Mitte den Ortsvorsteher wählen. Am 13.Juni finden auch die Wahlen zum Europäischen Parlament und dem Leipziger Stadtrat statt. Ich bitte Sie, gehen Sie wählen. Sie bestimmen, wer im Europäischen Parlament, im Leipziger Stadtrat und im Ortschaftsrat Ihre Interessen vertreten soll.

Die nächste Ortschaftsratssitzung findet am 15.Juni, wie immer 19 Uhr im Ratssaal des ehemaligen Gemeindeamtes statt. Sie sind herzlich eingeladen.

Einen schönen Sommeranfang wünscht Ihnen

Ihr Volker Woitynek, Ortsvorsteher


Neues vom Jugendclub Mölkau: Vom Insekt zum Käfer

Nach dem Richtfest und einer sehr feierlichen Eröffnung unseres Insektenhotels auf dem Gut Mölkau startet der Jugendclub mit neuem Programm in den Sommer. Ein tolles Projekt steht für alle handwerklich und künstlerisch Interessierten auf dem Plan: Wir gestalten einen VW-Käfer! Dafür wird eine Garage (möglichst mit Stromanschluss) gesucht, in der gebaut und geschraubt werden kann. Wer witzige Gestaltungsideen hat, ist herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.

Es laufen auch schon wieder die ersten Planungen für das diesjährige Badewannenrennen am Völkerschlachtdenkmal am 27. Juni. Zum dritten Mal stellt der Jugendclub Mölkau eine Mannschaft und ein selbstgebautes Gefährt. Der Name "Triumphator" steht schon fest und spricht für das hochgesteckte Ziel der Mölkauer Jugend: nach zwei weniger glorreichen Teilnahmen, zeigen sie sich in diesem Jahr siegessicher! Dafür garantiert auch die Unterstützung des Mölkauer Fahrradladens "Velowelt-Leipzig", der sich um die Konstruktion des Antriebs bemüht.

Im Juli sind wir wie gewohnt mit mehreren Workshops bei der Projektwoche der Mittelschule Mölkau dabei. Zum Oberthema "Wasser" besuchen wir z.B. die Feuerwehr Taucha und betreiben Aufklärung über die weltweite Privatisierung von Wasserquellen. Ronny Harnisch wird mit seinem Team wie schon im letzten Jahr die Dokumentation aller Angebote per Video übernehmen.

Ab sofort steht uns wieder freitags der Sportplatz der Mittelschule Mölkau zur Verfügung. Für all unsere Vorhaben sind wir auf der Suche nach Farben aller Art (zum Lackieren der Käferkarosse, der "Badewanne" und für die Verschönerung unserer Räume). Wir freuen uns über jede und jeden, der sich für unsere Arbeit interessiert!

Anja Hadler

Wir möchten uns sehr herzlich für die Sachspenden bei folgenden Firmen und Personen bedanken:

Dachdeckerei Jens Schäffer GmbH
Hollywood Holzfachmarkt
MÖKO Klebstoff GmbH
Dr. Christian Jonas
Ein dickes Dankeschön für die großzügige Geldspende gilt dem Bestattungsunternehmen Dunker


Mölkauer Straßennamen
Heute: Kelbestraße

Lage: im Unterdorf Zweinaundorf, nördlich der Zweinaundorfer Straße in der Nähe der Kirche.
Vorbenennung: Wilhelm - Kelbe - Straße, ab 1951 Am Volksgut, ab 1992 Am Wäldchen, Rückbenennung 2001.

Friedrich Wilhelm Kelbe (* 2.7.1813 in Braunschweig, gest. 21.1.1895 in Leipzig), Kaufmann, seit 1836 Mitinhaber des Leipziger Bank- und Speditionshauses C. G. Ottens, 1841 "Bürger der Stadt Leipzig", seit 1854 Gutsherr auf Zweinaundorf und Kirchenpatron. Nachdem er das durch die Völkerschlacht stark beschädigte Rittergut Zweinaundorf erworben hatte, gestaltete er es grundlegend neu.

Der Park und die Gärten wurden instandgesetzt, neue Gärtnereigebäude errichtet, die baufälligen Stallgebäude durch massive Steinbauten ersetzt. 1869 ließ er das Herrenhaus im spätklassizistischen Stil erbauen und 1872 zwischen dem Herrenhaus und der Lindenallee auf einem Hügel die Plastik "Hirschgruppe" aufstellen. Diese wurde von Prof. Gurek modelliert und um 1871 in den "Harzer Werken" in Mägdesprung im Sturzgussverfahren (Zinn - Blei - Guss) hergestellt.

Zur Erinnerung an seine einzige, früh verstorbene Tochter Elisabeth Seeger geb. Kelbe gründete er mit einem Kapital von 15 000 Mark die Elisabeth - Stiftung, deren Zinsen hilfsbedürftigen weiblichen Einwohnern und fleißigen Schulkindern zugute kommen sollten. Am 09.10.1945 wurde die Familie Seeger-Kelbe vom damaligen Bürgermeister Heinz Pinkert aufgefordert, das Rittergut Zweinaundorf zu verlassen.

Der Eigentümer Dr. Christian Seeger-Kelbe wurde am gleichen Tag ohne richterlichen Haftbefehl auf Anordnung der Leipziger Polizei aus politischen Gründen in Gewahrsam genommen und wegen angeblichen Hochverrats in das Leipziger Polizeigefängnis eingeliefert. Am 18.10.1945 wurde das Rittergut Zweinaundorf der Stadt Leipzig "zugesprochen" und am 04. Juli 1951 in sog. Volkseigentum überführt.

Mit Beschluss des Oberlandgerichtes Dresden vom 29.08.2000 wurde Dr. Christian Seeger-Kelbe rehabilitiert, d.h. seine 1945 erfolgte Inhaftierung für rechtswidrig erklärt und aufgehoben.

Die Broschüre Die Straßennamen der Ortschaften Mölkau und Zweinaundorf - Gegenwart und Geschichte - ist in den bekannten Verkaufsstellen Buddelkiste Behrens, Engelsdorfer Straße 33 und Anita Nebe, Zweinaundorfer Straße 233 zum Preis von 2,50 erhältlich.

Heimat- und Kulturverein Mölkau


Ein Abend mit Dieter Zimmer

Dieter Zimmer, ein Fernsehjournalist, Urleipziger und Autor setzte sich mit einer Lesung aus seinem neuesten Roman "Deutsches Allerlei" für die Mölkauer Bibliothek ein. Am 11. Mai 2004 war er, durch Erich Loest animiert, zu Gast im Ratssaal des ehemaligen Gemeindeamtes. Trotz anhaltenden Regens waren viele Mölkauer und Mölkauerinnen dem Ruf zur Lesung gefolgt, sie wurden durch die Ausführungen von Dieter Zimmer nicht enttäuscht. Sehr plastisch stellte er sein eigenes Leben in diesem Roman vor. War es doch auch für manchen Zuhörer eine Widerspiegelung seiner eigenen Erlebnisse.

   

Ein großes Interesse hatten Dieter Zimmer und Erich Loest, die Mölkauer Bibliothek, für deren Erhalt sie sich spontan einsetzen, einmal persönlich in Augenschein zu nehmen. Sie besuchten vor der Lesung die Bibliothek, die am 4. Mai 2004 in die Trägerschaft des Heimat- und Kulturvereins Mölkau übernommen wurde. Frau Jung und Frau Hille gaben bereitwillig Auskunft über den Stand der Übernahme der Bibliothek durch einen freien Träger, dem Heimat- und Kulturverein Mölkau. Ebenso zugegen war der Stadtrat Dr. Christian Jonas, der das Projekt bis zur Übernahme begleitete und jetzt die letzten offenen Fragen des Vertrages für die Zeit nach dem 31.12.2004 mit lösen wird. Natürlich war der Stand der Linden-Buchhandlung Leipzig umringt und manches Buch von Dieter Zimmer wechselte seinen Besitzer. Die Teilnehmer hatten auch viele Fragen, die vom Autor bereitwillig beantwortet wurden.

Viele Anwesende vertraten die Meinung, dass solche Lesungen in eine Reihe des Mölkauer Kulturlebens aufgenommen werden müssten. Dieser Wunsch stieß bei den Verantwortlichen des Heimat- und Kulturvereins auf offene Ohren und so wird die nächste Lesung zugunsten der Mölkauer Bibliothek bereits im Juli 2004 stattfinden.

Der Eintritt zu dieser Lesung wird für die Anschaffung neuer Bücher für die Mölkauer Bibliothek verwendet.

Robert Korff, Heimat- und Kulturverein Mölkau


Das Jahr 2004 - 100 Jahre Sportverein Mölkau 04

Aus diesem Anlass stellt der Mölkauer Sportverein in loser Folge seine Sportabteilungen vor.

Heute: Die Abteilung Fußball, Teil 2

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurde ab dem Sommerhalbjahres 1945 das Sportplatzgelände als Grabeland an die Mölkauer Bevölkerung vergeben. In das Vereinshaus zogen Umsiedlerfamilien ein. Ein Beschluss der sowjetischen Militäradministration von 1947, dass die Gaststätten die Zweckentfremdung verwendet wurden, wieder für den Sportbetrieb hergerichtet werden konnten brachten sportbegeisterte Arbeiter des Triumphatorwerkes Mölkau dazu, sich für den Fußballsport einzusetzen.

Rudi Nietzel () und Herbert Thielemann machten sich auf den Weg zur damals für den Landkreis zuständigen Militärkommandatur in Markkleeberg, um sich das entsprechende Schriftstück zu beschaffen.

Im Mölkauer Gemeindeamt war man nicht sehr erfreut von dem Anliegen den Sportplatz wieder herzurichten. "Es gibt kaum was zu Essen und da wollt ihr Fußball spielen". Doch man ließ nicht locker und im Frühjahr 1949 wurde durch den Sportfreund Günter Schubert mit Unterstützung des Bauern Steffek, welcher Gerätschaften (Pflug u.s.w.) und ein Pferdegespann zur Verfügung stellte das Sportplatzgelände umpflügt und für die Einsaat vorbereitet.

Die Bauern Steffek und Berger brachten den Grassamen mit der Drillmaschine in den Boden. Die Zwischenzeitlich gegründete Fußballmannschaft trainierte als BSG Mechanik Mölkau auf den ehemaligen Postsportplatz, jetzt SV Brehmer Leipzig I Holzhäuser Str. 1950 wurde der Verein umbenannt in BSG Motor Mölkau und am 1. Mai dieses Jahres das neuentstandene Spielfeld eingeweiht. Die I. Mannschaft spielte in folgender Formation: Krause, Schubert, Thielemann, Thieme, Ritschel, Wittenbecher, Birnbaum, Winkler, Huß, Richter, M. Röder.

Damals begann man in der 3. Kreisklasse. Es kam bald eine 2. Herrenmannschaft dazu und mit dem Trainer Heinz Friedrich () der ab 1952 das Herrentraining übernahm, konnte alsbald in die 2. Kreisklasse, später (Ende der 50er Jahre) in die 1. Kreisklasse aufgestiegen werden.

Auch im Nachwuchsbereich nahm der Verein eine positive Entwicklung. Nach der Juniorenmannschaft (1951) wurde bald je eine Jugend- und Schülermannschaft aufgebaut. In den 60er Jahren kam eine Knabenmannschaft dazu. Hier hatten die Sportfreunde Max Röder und Drachau einen großen Anteil.

Ab 1966 spielte Mölkau im neugegründeten Kreisfachausschuss (KFA) Leipzig - Land, welcher bis 1995 bestand. Von den 30 Jahren dessen Bestandes spielte die I. Herrenmannschaft 29 Jahre in deren höchsten Spielklasse (1. Kreisklasse / Kreis-Liga) und stellte mit Stephan Kürth (Atte) den Spieler mit den meisten Punktspieleinsätzen, insgesamt kam er auf 371 Spiele.

Anfang der 70er Jahre kam es in der Jugendarbeit zum Einbruch. Als ich 1973 zur Abt. Fußball als Jugendbetreuer kam, gab es nur eine gemischte Jugendmannschaft. Ab 1978 war ich bis 1997 (mit einem Jahr Unterbrechung/1986) als Sektionsleiter tätig. In dieser Zeit wurde wieder verstärkt auf die Jugend gesetzt. Auch wenn die ÜL oft weckselten, so spielten zeitweilig bis zu vier Altersmannschaften. Den größten Erfolg errang das A-Jugend Team 1988 mit dem Spartakiade Sieg und den 2. Platz in den Qualifikationsspielen zur Junioren Bezirksliga und dem Erreichen eines Aufstiegplatzes. Das war das erste Mal, dass Mölkau im Bezirk spielen durfte. Sportlich wurde 1988/89 die Spielklasse gehalten, leider hatten wir keine altersmäßig nachrückende Mannschaft, sodass wir 1989/90 den Platz zurückgeben mussten.

1992 gründeten wir eine Seniorenmannschaft, die innerhalb von drei Jahren sich aus der 3. in die 1. Kreisklasse hochgearbeitet hat und noch heute diese Klasse hält. Nachdem wir schon des öfteren im Pokalfinale gestanden hatten, gelang es uns 1992 das erstemal als Sieger vom Platz zu gehen. Im Spieljahr 1998/99 mussten wir leider aus der Stadtliga absteigen. Obwohl wir es uns vorgenommen hatten im nächsten Jahr wieder aufzusteigen, gelang dies erst im Spieljahr 2001/02 als Staffelsieger der 1. Kreisklasse. Im gleichen Spieljahr stieg auch die II. Herrenmannschaft in die 2. Kreisklasse auf. Sie liegt in diesem Jahr auf Kurs in Richtung 1. Kreisklasse.

Rolf Altwein


Blick in die Sammlung

In diesem Sommer hat das Kamera- und Fotomuseum nicht nur 15. Geburtstag, sondern feiert auch das zehnjährige Jubiläum seiner Wiedereröffnung. Aus diesem doppelten Anlass gewährt das Mölkauer Museum einen Blick in seine Sammlung zeitgenössischer künstlerischer Fotografie, die in den letzten 10 Jahren der Sammlung historischer Fotografien und Kameras hinzugefügt wurde.

Die Ausstellung zeigt vom 5. Juni bis zum 29. August 2004 über 50 Werke von 30 verschiedenen Künstlern, unter denen sich international bedeutende Namen finden, wie die Franzosen Jeanloup Sieff und Lucien Clergue, der Engländer David Hamilton oder der Tscheche Jan Saudek. Auch der bekannte Markkleeberger Fotograf Günter Rössler und Erasmus Schröter aus Leipzig sind in der Ausstellung vertreten.

Die Vielfalt und Qualität der Sammelstücke ermöglicht einen Einblick in die bildnerischen Leistungen der Fotografie der letzten Jahrzehnte. Unter den ausgestellten Werken, die zwischen 1948 und 2002 entstanden sind, befinden sich einige Ikonen zeitgenössischer künstlerischer Fotografie, die als Maßstäbe für Qualität gelten und die Ambitionen des Museums erkennen lassen, die Entwicklung der Kameratechnik und Fotogeschichte nebeneinander zu dokumentieren.

Das Kamera- und Fotomuseum in der Mölkauer Gottschalkstraße 9 ist mittwochs, samstags und sonntags jeweils von 13 - 17 Uhr geöffnet.


Sprechzeiten und Öffnungszeiten wichtiger Einrichtungen

Sprechzeit des Ortsvorstehers im ehem. Gemeindeamt:
montags 16.30 - 19.00 Uhr, Telefon: 6 51 65 06 mit Anrufbeantworter

Bürgeramt Engelsdorf, Außenstelle Mölkau, ab 05.01.04 geschlossen!
Bitte nutzen Sie die Bürgerämter in Holzhausen oder im Paunsdorf-Center.

Öffnungszeiten:

Paunsdorf-Center,
Mo.-Mi., Fr. 9 - 20 Uhr, Do. 13 - 20 Uhr, Sa. 9 - 16 Uhr, Tel. 123 6320 / 123 62 80 /-85
Außenstelle Holzhausen, Stötteritzer Landstr. 31,
Mo. 9 - 18 Uhr, Mi. 9 - 14 Uhr, Tel.: 034297 / 6 55 38

Schlichtungsstelle, ehem. Gemeindeamt, Engelsdorfer Str. 88, Zimmer 2
Rechtsanwältin Ines Zboralski, Tel.: 0341 / 65 22 40
Beratungstermine: jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 15.30 bis 17.30 Uhr

Seniorentreff Mölkau, ehem. Gemeindeamt, Engelsdorfer Str. 92, Tel.: 6 58 63 37
Mo - Fr 11 - 18 Uhr

Jugendclub Mölkau, ehem. Gemeindeamt, Engelsdorfer Str. 90, Tel.: 6 58 69 90
Mo - Do 12 - 20 Uhr, Fr 12 - 21 oder 22 Uhr, Sa nach individueller Festlegung!

Sozialstation der Volkssolidarität Mölkau - Engelsdorf, Ärztehaus Engelsdorf,
Schwester Sylke Zimmermann, Tel.: 0151 12634142, Mölkau, Otto-Engert-Str. 17


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