Mölkauer Gemeindeblatt März 2004


Liebe Mölkauerinnen, liebe Mölkauer,

nicht so oft habe ich Gelegenheit, meinen monatlichen Beitrag des Ortsblattes mit guten Nachrichten zu beginnen. Am 18.02.04 war unser Ratssaal so voll wie lange nicht mehr. Und dies ganz bestimmt nicht, weil die angekündigte Buchlesung mit Erich Loest kostenlos war. Mehr als 100 Nicht-nur-Mölkauer - zum Teil im Gang stehend - lauschten den Ausführungen Loest's, der aus seinen Werken las und diese auch kommentierte. Dank seiner Unterstützung konnte an diesem Abend ein Betrag über 800 für die ehrenamtliche Weiterführung der Bibliothek verzeichnet werden.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei Herrn Loest und seinem Sohn und bei allen Gästen, die zu einer gelungenen Veranstaltung beitrugen, bedanken. Zum Thema "Bibliothek" möchte ich Sie an dieser Stelle darauf hinweisen, dass der Ortschaftsrat sich dafür ausgesprochen hat, auch die Fahrbibliothek der Stadt Leipzig an zwei Standorten in Mölkau (Gottschalkstraße und Sommerfelder Straße) zu etablieren. Damit stehen uns zukünftig sogar mehr Möglichkeiten zur Verfügung als bisher.

Die große Resonanz dieses Abends, ermuntert uns, weitere ähnliche Abende zu organisieren. Auch hier sind Ihre Anregungen willkommen.

Vorfristig am 23.02.04 haben die Bauarbeiten in der Albrechtshainer Straße begonnen. Auch wenn es zu Lärmbelästigungen der unmittelbaren Anwohner kommen wird, sind diese ganz bestimmt froh darüber, dass damit die Gefahr eines weiteren Rohrbruchs nicht mehr besteht. Geplant ist, dass Ende April die Arbeiten abgeschlossen sind und die Straße wieder voll befahrbar ist - ausgenommen natürlich nach wie vor die schweren Lkw's. Die neue Leitung soll mindestens 60 Jahre halten - das werden dann unsere Urenkel hoffentlich bestätigen können!

Zur Stadtratssitzung im Februar war der gemeinsame Antrag mit dem Ortschaftsrat Holzhausen Tagesordnungspunkt. Unser Antrag zum Bau eines kombinierten Fuß- und Radweges zwischen Mölkau und Holzhausen wurde in erster Lesung in den Fachausschuss Stadtentwicklung und Bau verwiesen. Dies heißt im Klartext, die städtischen Mühlen mahlen, und ich hoffe, dass wir bald einen positiven Bescheid hierüber erhalten.

Nach der nicht näher benannten "Winterpause" unseres Wertstoffhofes wird am dritten Sonnabend des Monats März (20.) der Hof wieder öffnen. Die Stadtreinigung der Stadt Leipzig, die diesen Hof betreut, ist der Meinung dass durch geringe Benutzung ein Offenhalten an jedem dritten Sonnabend des Monats infrage gestellt wird. Geplant ist, dass auch am 17. April der Hof geöffnet wird. Danach wird über das weitere Betreiben des Hofs nochmals nachgedacht.

Der Frühling ist in nicht mehr allzu weiter Ferne - der Frühjahrsputz in unseren Haushalten und Gärten naht! Leider endet der Reinlichkeitssinn nicht selten am eigenen Gartenzaun. Und so möchte ich daran erinnern, dass die Glascontainerplätze keine Sammelstelle für Müll sind. Sammelplätze für jede Art von Wertstoffen und Sperrmüll gibt es ausreichend in allen Stadtteilen, und auch unser Wertstoffhof ist dafür da.

Unsere nächste Ortschaftsratssitzung findet am Dienstag, dem 09.03.2004, 19.00 Uhr im Ratssaal des ehemaligen Gemeindeamtes statt. Sie sind herzlich eingeladen. Die vorläufige Tagesordnung ist ebenfalls in dieser Ausgabe des Ortsblattes zu finden.

Ich wünsche uns einen schönen Start in den Frühling - nicht zuletzt, um die Bauarbeiten in der Albrechtshainer Straße nicht zu gefährden!

Ihr Volker Woitynek, Ortsvorsteher


Die Kommunalen Wasserwerke Leipzig informieren:
Albrechtshainer Straße gesperrt, die Bauarbeiten haben begonnen!

Am 23. Februar 2004 begannen die Kommunalen Wasserwerke Leipzig mit der Sanierung einer Trinkwassertransportleitung in der Albrechtshainer Straße. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende April. Die Albrechtshainer Straße ist für den Verkehr gesperrt, eine Umleitung ist ausgeschildert. Weil diese Transportwasserleitung in den letzten vier Monaten dreimal gebrochen war, wurde die für 2005 geplante Sanierung vorgezogen. Zur Vorbereitung haben die Wasserwerke die Leitung am 16. Februar außer Betrieb genommen und die Trinkwasserversorgung umgestellt.

Von "Am Klosterfeld" bis zum "Handwerkerhof" werden ca. 370 Meter Leitung erneuert. Saniert wird im sogenannten Rohreinzugsverfahren. Von einer Einschubgrube an der Ecke Albrechtshainer Straße / Hermann-Sander-Straße werden etwa 200 Meter Gussrohr zu einer Zielgrube am "Handwerkerhof" und etwa 170 Meter Gussrohr zu einer Zielgrube "Am Klosterfeld" in die bestehende Leitung eingeschoben. "Diese Verfahren hat den Vorteil, dass wir die Straße nicht auf der ganzen Länge aufgraben müssen" erläutert Bauleiterin Regine Schwartz und ergänzt: "vor dem Einzug müssen wir aber die bestehende Leitung säubern und alles für den Einzug vorbereiten, das dauert etwa drei Wochen". Um ungehindert arbeiten zu können, muss an der Baugrube am "Handwerkerhof" ein Ahornbaum gefällt werden. Dafür ist in Abstimmung mit dem Grünflächenamt der Stadt Leipzig eine Ersatzpflanzung vorgesehen.

Voraussichtlich wird Mitte April wieder Wasser durch die Leitung fließen. Anschließend werden die Baugruben verfüllt. Damit die Bauarbeiten so schnell wie möglich abgeschlossen werden, wird im Zwei-Schichtbetrieb gearbeitet - auch an einigen Samstagen. Die Arbeiten sind werktags von ca. 6 bis 22 Uhr zu sehen und leider auch zu hören. Die kommunalen Wasserwerke Leipzig bitten die Anwohner und die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

Katja Storr, Pressesprecherin der KWL


Arbeiten auf dem Bergfriedhof

Am 20.02.04 wurden erfolgte der durch Aushang angekündigte Eingriff in den Baumbestand des Bergfriedhofes. Diese Arbeiten wurden erforderlich, da Grabmale durch den Wildwuchs gefährdet waren und Baufreiheit für die denkmalgerechte Erneuerung des Zaunes an der Südseite des Friedhofes geschaffen werden musste. Wir danken der Freiwilligen Feuerwehr Mölkau, die uns bei diesen Arbeiten tatkräftig unterstützte.

Heimat- und Kulturverein Mölkau


Erich Loest zu Gast in Mölkau

Am 18. Februar war Erich Loest in Mölkau und las vor über 100 Zuhörern zugunsten der Mölkauer Bibliothek aus seinen Büchern "Es geht alles seinen Gang" und "Der vierte Zensor". Das Auditorium verfolgte seinen Vortrag gespannt. Es war eine Stille, man hätte eine Stecknadel zu Boden fallen hören können. Abgerundet wurde die Lesung durch die Schilderung von persönlichen Erlebnissen aus der Zeit vor 1989.

Sein Mitteilung, den Erlös seines Bücherverkaufs für die Bibliothek Mölkau zur Verfügung zu stellen, hatte die Zuhörerschaft angeregt, am Ende der Veranstaltung noch mehr Bücher zu kaufen und einen Betrag in den Spendenbehälter einzuwerfen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Herr Loest konnte die stolze Summe von 800 nennen, die nun für den Einkauf neuer Bücher für die Mölkauer Bibliothek zur Verfügung stehen. Das ist ein vielversprechender Start für die neue Leitung der Bibliothek, die sich nun unter dem Dach des Heimat- und Kulturvereins Mölkau hoffentlich positiv entwickeln wird. Ehrenamtliche Bücherausgeber gibt es schon, es werden aber noch weitere interessierte Mölkauerinnen und Mölkauer gesucht.

Die Übernahme der Bibliothek wird Ende März erfolgen, bis dahin ist die bekannte Bibliothekarin, Frau Eva Jung noch in Mölkau. Die ersten Kräfte haben schon einiges bewegt. Frau Dr. Hildegard Wagenbreth ist vom Heimat- und Kulturverein Mölkau für die Bibliothek verantwortlich, Frau Anke Hille wird die ersten Bücher an die Leserinnen und Leser ausgeben und Herr Dr. Christian Jonas stimmt wichtige Einzelheiten mit der Stadt Leipzig ab. Möge damit der Bestand unserer Mölkauer Bibliothek gesichert sein. Für Spenden ab 50 , die montags von 16.30 bis 19 Uhr beim Ortsvorsteher im ehemaligen Gemeindeamt gegen Quittung übergeben werden können, stellt Erich Loest ein signiertes Exemplar "Reichsgericht" zur Verfügung.

Herrn Erich Loest danken wir für die interessante Buchlesung und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.

Robert Korff, Heimat- und Kulturverein Mölkau


Neues vom Angel-Fischer-Verein Mölkau

Mit dem jetzt einsetzenden Frühjahr beginnt für die Petrijünger die neue Saison. Auch für die derzeit 129 Mitglieder des Mölkauer Angelvereins ist das so. Dabei sollte sich der Laie von dem überalterten Klischee des stundenlang reglos auf einen Klapphocker sitzenden und auf seine Posen starrenden Angler verabschieden. Angeln ist weit mehr als das. Schon an unserer Gruppe sieht man dies. Da gibt es die Spinn- und Flugangler die mit künstlichen Ködern jagt auf das Schuppenwild machen. Sogar bis Thüringen oder in den Harz wird gefahren um ein paar Forellen zu überlisten.

Einige Sportsfreunde fahren jedes Jahr nach Norwegen um Meeresangeln zu betreiben. Dann gibt es noch die Karpfenangler die sich im Sommer viele Nächte an der heimischen Kiesgrube um den Schlaf bringen, um ein paar dieser Rüssler zu fangen. Oder die Stippangler die mit bis zu 14m langen Ruten versuchen so viele Fische wie möglich aus dem Wasser zu ziehen. Vergessen werden sollen auch nicht jene, die es hinauszieht ans Wasser um die Natur zu erleben. Angeln heißt noch mehr, angeln heißt aktiver Naturschutz. Jährlich leisten unsere Mitglieder viele Stunden Gewässerpflege an unserem Gewässer der Kiesgrube Kleinpösna. So wurden auch letztes Jahr wieder Bäume und Schilf gepflanzt, der Zufahrtsweg instand gesetzt und sehr viel Müll eingesammelt, welcher hauptsächlich von den Bade- und Partygästen am See stammt. Auch dieses Jahr sind wieder zwei Tage der Gewässerpflege gewidmet. Unter anderem sind dann die Schaffung von Parkplätzen und Angelstellen geplant. Auch am Mölkauer Teich wird der Verein wieder tätig sein. Als besondere Aufgabe erwartet die Mitglieder dort dieses Jahr im Herbst ein Abfischen, da der Teich zwecks Entschlammung von der Stadt abgelassen wird. Wir werden dann versuchen alle Schuppentiere lebend zu bergen und in die Kiesgrube Kleinpösna umzusetzen. Dort besetzt der Verein jährlich für viel Geld Fische. Zum Beispiel werden dieses Jahr neben Forellen und Karpfen auch 4000 Zunder eingesetzt. Die einjährigen Zander sind ca.10cm lang und brauchen noch ein paar Jahre ehe sie in der Pfanne eines Anglers landen können. Die Tradition des gemeinschaftlichen Angelns wird gepflegt. So lädt der Vorstand seine Mitglieder auch dieses Jahr wieder zu drei Friedfischangeln, zwei Spinn- und Flugangeln und einen gemeinsamen Nachtangeln ein. Gemeinsam wird auch ein schönes Jahresabschlussfest gefeiert. Wer mehr über den Verein erfahren will sollte sich die Homepage unter www.angel-fischer-verein-moelkau.de anschauen. Dort kann man sich auch informieren wenn man Mitglied werden will oder einen Lehrgang zum Erwerb des Fischereischeins ablegen möchte.

Thomas Rimpl


Faustballfest in Mölkau

Die Süddeutschen Meisterschaften im Seniorenfaustball in der Mölkauer Schulturnhalle am 07.02.04 waren ein Höhepunkt der abgelaufenen Hallensaison.

Acht Mannschaften aus Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen und Sachsen spielten um den Titel und damit um die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften in Westfalen. Den Zuschauern wurde gute Faustballkost geboten, leider spielten die Mölkauer nicht in gewohnter Form. Sie hatten mit dem Ausgang der Meisterschaft nichts zu tun. Die Ehre der Sachsen retteten die Görlitzer, die im Endspiel Amendingen mit 33:12 keine Chance ließen. Mölkau gewann nur das Spiel gegen Jena und belegte damit den 7. Platz. Das Turnier, das über neun Stunden dauerte, zeigte zu welchen hohen sportlichen Leistungen Senioren, die das 60. Lebensjahr überschritten haben, noch fähig sind.

Von allen Beteiligten gab es viel Lob über die Bedingungen in der Mölkauer Schulturnhalle, über die reibungslose Organisation und die ausgezeichnete Verpflegung, für die Mölkauer Spielerfrauen gesorgt hatten.

Manfred Hoffmann


Das Jahr 2004 - 100 Jahre Sportverein Mölkau 04

Aus diesem Anlass möchte der Mölkauer Sportverein in loser Folge seine Sportabteilungen vorstellen.
Heute: Die Abteilung Volleyball

Volleyball steht als Sportart in Mölkau nicht so im Rampenlicht der Öffentlichkeit wie der Fuß- oder Handball. Die Abteilung Volleyball bildete sich in den Jahren 1976/77. Sportbegeisterte Beschäftigte des ehemaligen Triumphatorwerkes und ortsansässige Handwerker fanden sich in der zwar zu kleinen, eigentlich für diese Sportart nicht ausreichenden Turnhalle Mölkau (Karl-Friedrich-Straße) zusammen.

Die Sportfreunde Kurt Zimmerling, Fritz Goedicke, Josef Bänsch und andere waren die Aktivisten der ersten Stunde. Nach kurzer Zeit wurde man Mitglied der BSG Motor Mölkau und bildete die Sektion Volleyball. In den nächsten zwei, drei Jahren kamen weitere Mitglieder hinzu und der Ruf nach einer größeren Halle nahm zu. 1979 wurde auf Initiative der Mannschaft des Kreiskrankenhauses Schkeuditz und anderer Vereine die Hobbyliga "Ran ans Netz" für den Landkreis Leipzig gegründet. Die Mölkauer waren von Anfang an mit dabei. Die Punktspiele wurden im Freien auf dem Sportplatz Mölkau ausgetragen. Anfang der 80er Jahre wurde die kleine Sporthalle wegen Sanierungsarbeiten gesperrt. Durch Zufall bekam die Sektion freie Hallenzeiten in der Schulsporthalle "Am Gaswerksweg" in Engelsdorf. Hier stimmten die Hallenbedingungen, es wurde nun ernsthafter trainiert, es stellten sich Erfolge ein. So wurden in den ersten Jahren in der Hobbyliga fast regelmäßig die Endrunde und stets vordere Plätze erreicht. Im Jahr 1982 konnte erstmalig der Sieg in der Hobbyliga erkämpft werden. Dieser Erfolg wurde nach weiteren Platzierungen in den Folgejahren in der Spielzeit 1990/91 wiederholt.

1992 wurde die Hobbyliga neu organisiert und für die Stadt Leipzig ausgeschrieben. Später wurden die Leistungsklassen A, B und C sowie eine Auf- und Abstiegsregelung eingeführt. 1998 wurde außerdem ein zusätzlicher Pokalwettbewerb ins Leben gerufen. Heute spielen die Mölkauer Volleyballer gemeinsam mit weiteren insgesamt 52 Mannschaften in der Hobbyliga und das mit wechselndem Erfolg in der B-Klasse unter der Leitung von Frank Herttig.

Seit der Fertigstellung der Schulsporthalle in Mölkau haben die Volleyballer in diesem Haus ihr Domizil gefunden. Regelmäßig wird seit der Gründung der Abteilung immer mittwochs von 18.30 bis 20.30 Uhr trainiert, zu dieser Zeit werden auch die Punktspiele der Hobbyliga absolviert. Eine Vergrößerung dieser Abteilung im Jugendbereich scheiterte bisher immer am Fehlen eines geeigneten Übungsleiters sowie an zusätzlicher Hallenkapazität, die in der restlos ausgebuchten Schulturnhalle leider nicht zur Verfügung steht.

Rolf Altwein


"Tulpenzwiebelfest" - jetzt schon etwas konkreter!

Nachdem wir in der Dezemberausgabe des "Mölkauer Gemeindeblattes" noch sehr allgemein von der Idee und den ersten Treffen zum "Tulpenzwiebelfest" berichtet haben, möchten wir jetzt etwas (aber auch wirklich nur etwas) konkreter werden.

Zum einen ist am 30. 05.04 (Pfingstsonntag) geplant, eine Fahrradrallye durchzuführen, deren Zielort das Gut Mölkau sein wird.

Der Kerngedanke, der hinter der Fahrradrallye steht, ist Geld für Freizeiteinrichtungen (Jugendclubs, Soziokulturelle Zentren, Sportvereine usw.) in Leipzig zu sammeln. Dabei sollen sich die Nutzer der Projekte und natürlich alle, die diese unterstützen möchten, für den Erhalt ihrer jeweiligen Einrichtung mit Team- und Sportsgeist einsetzen. Es sollen Teams mit 8-12 Teilnehmern gebildet werden, die jeweils von einem vorher geworbenen Sponsor unterstützt werden. Des weiteren soll ein Insekten-Hotel gebaut und aufgestellt werden. Mit Hilfe solcher Spezialbauten sollen gezielt Nutzinsekten angezogen werden, die sich dann positiv auf die Dezimierung der Schadinsekten auswirken könnten.

Hier könnten viele Insekten dann ein Zimmer buchen: Wildbienen, auch Schlupf-, Grab-, Falten- und Wegwespen, sowie Hummeln und Florfliegen. Sie alle finden für sich geeignete Nistplätze und sogar Winterquartiere. Außerdem ist in Planung das Feiern eines italienisch-sächsischen Straßenfestes in Mölkaus Zentrum, vielleicht unter dem Titel: "Saxonia trifft Italia". Es soll darum gehen, neue Leute nach Mölkau zu holen und zu zeigen, dass wir kein Anhängsel der Stadt Leipzig sind und etwas besonderes bieten können. Musik, Tanz, kulinarische Köstlichkeiten und eine ausgelassene Stimmung mit Oldtimer Parade, Maskenball und eventuell eine Reise durch die sächsische und italienische Geschichte könnten das Fest zu einem unvergleichlichen Erlebnis werden lassen.

Zusätzlich soll im Innenhof des Mölkauer Gutes wieder ein Weihnachtsmarkt stattfinden. Neben Weihnachtsbaum-Verkauf und allerlei Köstlichkeiten für Leib und Seele sollen auch Weihnachtsgänse aus artgerechter Haltung angeboten werden. Aber auch das Erzählen oder Aufführen von Weihnachtsgeschichten soll nicht zu kurz kommen. Vielleicht möchte ja der eine oder andere Mölkauer selbst einmal gern eine Weihnachtsgeschichte in diesem Rahmen präsentieren. Außerdem sollen eine Adventsausstellung vorbereitet und Töpferei- und Keramikarbeiten angeboten werden.

Damit all diese Ideen auch erfolgreich umgesetzt werden können brauchen wir noch weitere aktive Mölkauer und Mölkauerinnen, die uns hierbei unterstützen. Kontakt zu unseren Vorbereitungsgruppen kann über den Jugendclub Mölkau, Engelsdorfer Straße 90, Tel.: 6586990, email: jc-moelkau@web.de aufgenommen werden. Hier sitzt mit Dr. Anke Kästner, Anja Hadler und Ronny Harnisch bisher die Schaltstelle für die Koordinierung der o. g. Aktivitäten. Wir tun dies nach wie vor im Rahmen einer Ausbildung zu "Soziotainerinnen", die wir innerhalb eines halben Jahres in Berlin erhalten.

Dr. Anke Kästner
Der Jugendclub Mölkau dankt folgenden Geldspendern
Frau Susanne Fischbach (Anemonen-Apotheke)
Herrn Jürgen Schubert
Herrn Uwe und Frau Sylke Bendig
Frau Katja Bärsch (Hofgarten)
Sparkasse Leipzig


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