Der
Ortschaftsrat berichtet
Am 12.03. fand die März-Sitzung des Ortschaftsrates
statt
Wann hatte es das gegeben, dass die Stühle für die
vielen interessierten Bürger unseres Ortes nicht ausreichten? Brisante Themen,
wie die Zukunft des Ökologischen Stadtgutes in Mölkau und der Mittlere Ring,
standen auf der Tagesordnung. Aus den Medien konnten bereits wesentliche
Einzelheiten und Hintergründe entnommen werden. Trotzdem wurden die
Ausführungen des Herrn Dr. Aegerter, Ltr. des bfb Leipzig, mit großem Interesse
verfolgt. Demzufolge ist sicher, dass das Gut unter dem bfb nicht weiter
betrieben werden kann. Vor den Stadträten steht nun die Entscheidung, sein
Fortbestehen durch Verpachtung in einer wirtschaftlichen Betriebsweise zu
sichern, große Zuschüsse zu gewähren oder das Gut zu schließen. Letzteres wird
von allen Beteiligten ausgeschlossen. Dazu war zum einen der materielle Aufwand
für das Wiedererstehen des Gutes nach 1990 zu hoch. Zum anderen haben sich das
Gut und sein Park zu einem Besuchermagneten entwickelt, der wohl einmalig in
einer Großstadt ist. Von den Ortschaftsräten wurde beschlossen, einen Brief an
den Oberbürgermeister der Stadt und die Ratsfraktionen zu richten und dringend
um Unterstützung und Hilfe für den
Erhalt des Gutes und dessen Zugänglichkeit für Besucher und Schüler
(Landschulheim) zu bitten.
Die Sorge der Mölkauer und ganz besonders der
Anwohner der Variante 1 des Mittleren Ringes (Verlauf durch Mölkau und
Stötteritz) ist groß. Die letzten Informationen lassen uns etwas aufatmen. Sie
sagen aus, dass die von Mölkau vorgeschlagene Variante 2 entlang des östlichen
Güterringes gleichberechtigt zur Variante 1 in die weiteren Planungsarbeiten
der Stadt aufgenommen wurde. Ein großer Erfolg! In nächster Zeit werden
trotzdem Mölkauer Bürgerinnen und Bürger im Auftrag der Bürgerinitiative
Stötteritz-Mölkau zum Mittleren Ring Unterschriften gegen die Variante 1
sammeln (siehe auch weiteren Artikel in dieser Ausgabe).
Die Panne des Winterdienstes bei der Schneeberäumung
ist noch in „bester“ Erinnerung. So etwas darf nicht wieder passieren. In die
ordentliche Beräumung durch die Stadt sollen in Zukunft auch die beiden
Mölkauer Gewerbegebiete und die Albrechtshainer Straße eingeschlossen werden.
Der Ortschaftsrat wird einen entsprechenden Antrag an die Stadt richten.
Interessant waren wie immer die Informationen und
Mitteilungen des Ortsvorstehers, vertreten durch Herrn Hille, die Fragen der
Ortschaftsräte und der Bürger und die Informationen unseres Stadtrates, Dr.
Jonas.
Die nächste Sitzung des Ortschaftsrates findet am 9.
April um 19 Uhr im ehemaligen Gemeindeamt Mölkau statt.
K. H.
Der Ortschaftsrat berichtet
Verschiedene Veröffentlichungen zum Thema
"Mittlerer Ring" (MR) in der Leipziger Volkszeitung haben in letzter
Zeit zu Anfragen an den Ortschaftsrat geführt. Da dieses Thema von allgemeinem
Interesse ist, soll versucht werden, mit diesem Artikel - soweit das
gegenwärtig möglich ist - für eine gewisse Klarheit zu sorgen.
Seit 1994 stehen der Gemeinderat und seit 2000 der
Ortschaftsrat zu dieser Problematik in engem Kontakt mit dem Amt für
Verkehrsplanung der Stadt Leipzig. Wir werden dabei von den Bürgervereinen
Stötteritz und Paunsdorf unterstützt, denn diese beiden Stadtteile sind
Ausgangs- und Endpunkt des "Mittleren Ringes" in seinem Verlauf durch
Mölkau (Variante 1) oder an Mölkau vorbei (Variante 2).
Vom Anfang an wird von Mölkauer Seite die Variante 2
favorisiert, die den MR in Paunsdorf von der Theodor-Heuss-Straße - Geithainer
Straße kommend konsequent parallel östlich des Güterringes der Deutschen Bahn
nach Süden bis zum alten Messegelände führt, ihn also beginnend in Stünz am
Güterring nach Süden schwenkt, den Stünzer Park an seiner Westseite tangiert,
die Th.-Neubauer-Straße, die Zweinaundorfer Straße, die Oststraße, die
Papiermühlstraße und die Prager Straße quert und dann die
Richard-Lehmann-Straße erreicht. Welche Radialen in den Ring eingebunden
werden, ist dabei noch völlig offen. Das gleiche gilt für den detaillierten
Verlauf der Trasse parallel zur Bahn. Aus Mölkauer Sicht kam es darauf an,
einen in jeder Beziehung prinzipiell günstigeren Verlauf, als ihn die Stadt im
Auge hatte, vorzuschlagen. Die Stadt Leipzig bevorzugte den Verlauf des MR
durch den Ortskern von Mölkau und durch Stötteritz, Kommandant-Prendel-Allee,
Naunhofer Straße und Ludolph-Colditz-Straße/Schönbachstraße bis zur Kreuzung
Prager Straße/Tabaksmühle. Eine Ringstraße soll den Verkehr flüssig halten und
nicht durch viele scharfe Kurven hemmen. Hinzu kommt als besonders wichtiges
Moment, dass bei der Variante 1 in Mölkau und Stötteritz dicht besiedelte
Gebiete durchschnitten werden. Die jetzt schon sehr hohe Belastung der Anwohner
mit Abgasen und Lärm würde auf ein unerträgliches Maß ansteigen. Andererseits
soll nicht verschwiegen werden, dass auch die von Mölkau vorgeschlagenen
Variante 2 Umweltbelastungen mit sich bringt, sie dürften aber deutlich unter
denen der Variante 1 liegen.
Nach anfänglich ablehnender Haltung hat unsere
Variante die Anerkennung durch die städtischen Planer erhalten. Seit 1999 ist
sie vollinhaltlich in die Planung der Stadt Leipzig zum östlichen MR
aufgenommen worden. Dass der Kostenfaktor am Ende von wesentlicher Bedeutung
sein wird, ist unbestritten. Wir sind aber der Meinung, dass ein derartiges
Vorhaben der Stadt Leipzig nicht nur für die nächsten Jahre Bedeutung haben
darf. Lieber sollte man doch mit der Realisierung, die frühestens im Jahre 2007
beginnen kann, solange warten, bis die nötigen Gelder zur Verfügung stehen.
Eine zuvor nicht absehbare Unterstützung hat unser
Vorhaben dadurch erfahren, dass das Völkerschlachtdenkmal und sein Umfeld eine
Aufwertung erhalten soll. Die Verkehrsdichte des MR vor dem Denkmal gem.
Variante 1 wird noch durch die vom Gerichtsweg - Prager Straße kommende B 2
verstärkt. Sie stellt für das Völkerschlachtdenkmal eine Belastung dar, die
seiner Bedeutung widerspricht und dessen Nutzungsmöglichkeiten stark
einschränkt.
K.H.
Schlüssel,
Eimer und Scheuerlappen zur Cluberöffnung
Am 1. März 2002 war es endlich soweit. Der
Jugendclub Mölkau e.V. übergab an die Jugendlichen des Ortsteils die Räume des
Jugendclubs zur Nutzung. Die Vereinsvorsitzende, Frau Dr. Anke Kästner, nahm
dies zum Anlass, um all denjenigen zu danken, die in monatelanger und teilweise
mühsamer Kleinarbeit diesen Erfolg erst möglich gemacht hatten. Als Gäste der
Stadt waren der stellvertretenden Jugendamtsleiter, Herr Thomas Schmidt, und
der stellvertretende Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Herr Rüdiger
Ullrich, anwesend. Beide konnten sich davon überzeugen, dass es mit dem lokalen
Zusammengehörigkeitsgefühl im Ortsteil Mölkau
doch noch etwas auf sich hat. Zahlreiche Sachspenden von Sponsoren haben
nicht nur zur Vervollständigung des Inventars beigetragen. Auch das
ansprechende kalte Büfett war das gemeinsame Werk von Jugendlichen, Eltern,
Sponsoren und Vereinsmitgliedern.
Bei der symbolischen Schlüsselübergabe durch die
Vereinsvorsitzende blieb es nicht. Gleichzeitig wurden Eimer und Scheuerlappen
als Zeichen der Verantwortung an die Jugendlichen übergeben. Dieses
Zuständigkeitsgefühl konnte gleich am nächsten Tag bei den Aufräumungsarbeiten
unter Beweis gestellt werden.
Der Eröffnungsabend war rundherum gelungen. Die
Musikschule Fröhlich sorgte mit anspruchsvoller Gitarrenmusik für die
musikalische Untermalung des ersten Teiles der Veranstaltung. Und während die
einen die Räumlichkeiten inspizierten
und sich von den angebotenen Möglichkeiten überzeugten, diskutierten andere mit
einem schmackhaften Imbiss in der Hand um so intensiver. Und endgültig war dann
nach viel Diskomusik gegen 0.30 Uhr Schluss mit dem Feiern.
Der Club wird zunächst montags bis donnerstags von
12.00 Uhr bis 20.00 Uhr geöffnet sein. Freitags steht er je nach Bedarf bis
21.00 oder 22.00 Uhr zur Verfügung. An den Samstagen gibt es projektabhängige
Öffnungszeiten. Auf jeden Fall aber werden wir uns am zeitlichen Bedarf der
Jugendlichen orientieren, der natürlich auch mit den Arbeitszeiten unserer
beiden Mitarbeiterinnen korrelieren muß.
Im Gemeindeschaukasten informieren wir über einzelne Veranstaltungen, ggf. auch in
den Schulen. Die Hausaufgabenbetreuung kann sofort beginnen. Leider ist die
Beschaffung der Computer für unser Internet-Café noch nicht geklärt. Auch um einen
Billardtisch und eine zusammenklappbare Tischtennisplatte kümmern wir uns
gerade. Bitte informieren Sie uns, wenn Sie eine Unterstützungsmöglichkeit
sehen.
Und damit beginnen nun die Freuden und Mühen der
täglichen Clubarbeit.
Dr. Barbara Malige
Der Zweinaundorfer
Park - Teil 3
Gedanken zu seiner Pflege, Erhaltung und Entwicklung
Auch bei einer kleinen Zeitung sind mehrere Hände
und köpfe beteiligt und so kann es schon mal passieren, dass Bildunterschriften
vertauscht werden.
Das ist natürlich aufmerksamen Lesern aufgefallen.
In der Februar-Ausgabe unseres Beitrages zum Zweinaundorfer Park gehört die
Unterschrift vom Bild links unten nach links oben. Die Bildunterschrift von
links oben gehört zu dem Bild, was aus Platzgründen weggelassen wurde und nun
heute abgebildet ist. "Der Zustand der Wege ist gut, einer Verbreiterung
muss Einhalt geboten werden", so hatten wir in unserem letzten Beitrag
festgestellt. Und nun zum Bild unten links, es muss richtig heißen:
"Strauchwerk und Wildwuchs sind zu roden", denn wir hatten uns mit
der Wiederherstellung der ursprünglichen Ausdehnung der Parkwiesen beschäftigt.
Aber nun zum eigentlichen Thema -
-
Baumbestand
In den waldparkartigen
Beständen des Parks sind vorsichtige Pflegeeingriffe zur Regulierung im
Kronenraum und zur Förderung erwünschter Baumarten notwendig. Ausgehend von
Verjüngungspunkten muss eine Verbesserung der Altersstruktur und der
Baumartenzusammensetzung erreicht werden. Belassen des Astreisigs und der
Hiebrückstände im Bestand. Beräumung nur rechts und links der Wege und an Bänken.
Erhaltung von Bäumen mit Nistmöglichkeiten für Höhlenbrüter. Zusätzliche
Nistkästen, auch für Singvögel nur bei ordnungsgemäßer Pflege durch
Ornithologen oder durch die Abteilung Stadtforsten des Grünflächenamtes oder
auch durch ABM-Kräfte, aber nur unter Anleitung von Sachkundigen.
Die große Blutbuche an der
vorderen Rietzschkebrücke ist von bedrängenden Nachbarbäumen und Unterwuchs
freizumachen. Die Blickbeziehung vom Parkeingang an den Kastanien über die
große Parkwiese zur Blutbuche ist herzustellen.
Die alte Platanengruppe an
der Nordseite der großen Parkwiese ist vorsichtig von bedrängendem Unterwuchs
freizustellen. Das trägt zur Verbesserung des Wuchsraumes und der
Solitärstellung bei. Die schwächste der vier historischen Pyramideneichen am
Tor zur Koppel auf der nordwestlichen Parkwiese müsste freigeschnitten werden.
-
Tempelberg
Beliebter Ausflugspunkt und
besonders im Winter stark
frequentiert, es sollte die auf dem
Berg stehende Winterlinde mit einer stabilen Rundbank umgeben werden. Das würde
zugleich zum Schutz der Linde im unteren Stammbereich und im Wurzelraum führen.
Die historische Blickbeziehung in westlicher Richtung auf die große Eiche muss
wieder hergestellt werden. In östlicher Richtung kann eine Sichtschneise zum
Engelsdorfer Wasserturm geöffnet werden. Dass dabei auch Bäume und Sträucher
entfernt werden müssen, ist eine ganz normale Bewirtschaftungsmaßnahme.
Abschließend für den heute dargelegten Gedanken
möchte ich erwähnen, dass für die ordnungsgemäße und kontinuierliche Bewirtschaftung
des Zweinaundorfer Parks die Abteilung Stadtforsten im Grünflächenamt der Stadt
Leipzig zuständig ist und die Verantwortung trägt. Eigentum verpflichtet!
Weiter geht’s in der nächsten Ausgabe des Mölkauer
"Gemeindeblattes".
Siegfried Kreusch, Heimat- und Kulturverein
Mölkau
Die Straßennamen der
Ortschaften Mölkau und Zweinaundorf
- Gegenwart und Geschichte -
Auszug aus dem Inhalt:
Lessingweg, Lage: Parallel zur Paunsdorfer Straße in Mölkaus
Dichtersiedlung, Benennung erfolgte 1932, ohne Vorbenennung. 2001 wurde der
anliegende Schillerweg in den Lessingweg integriert.
Gotthold Ephraim Lessing (* 22.1.1729 in Kamenz, †
15.2.1781 in Braunschweig). Schüler der Fürstenschule St. Afra in Meißen,
danach Student in Leipzig (Philologie, Medizin und Theologie). Schriftsteller
und Kritiker. Er erwarb sich Anerkennung mit anakreontischen Liedern und durch
im Stil der sächsischen Typenkomödie verfasste Stücke, wie "Der junge
Gelehrte", "Der Freygeist" und "Die Juden". Lessing
lebte seit 1748 in Berlin und arbeitete dort als Herausgeber mehrerer
Zeitschriften. 1755 begründete er mit der Tragödie "Miss Sara
Sampson" das deutsche bürgerliche Trauerspiel. 1760 bis 1765 war er
Sekretär des preußischen Kommandanten von Breslau. 1767 wurde er Dramaturg am
Deutschen Nationaltheater Hamburg. Von 1770 an wirkte Lessing als Bibliothekar
in Wolfenbüttel.
Diese Broschüre ist noch erhältlich in folgenden
Mölkauer Geschäften: Buddelkiste Behrens, Engelsdorfer Str. 33 und Anita
Nebe, Zweinaundorfer Str. 233
Kamera- und Fotomuseum Leipzig
geöffnet mittwochs, samstags und sonntags von 13 –
17 Uhr
Willy Ronis, der Altmeister, 1910 in Paris geboren, gehört zur
Gruppe französischer „humanistischer“ Fotografen um Cartier-Bresson, Brassai,
oder Doisneau. Seine große Zeit waren die 50er Jahre, aus denen die meisten
ausgestellten Werke stammen. Einige sind so bekannt, dass sie unser
Frankreich-Bild bis heute nachhaltig geprägt haben.
Ikonen der Fotografie-Geschichte sind hier zu
besichtigen wie „Le nu provencal“ von 1949, das Bild einer Frau, die sich in
ihrem Ferienhaus über einem alten Waschtisch wäscht oder die Liebenden auf dem
Balkon der Bastille von 1957, denen Paris dampfend zu Füßen liegt.
Wie Ilse Bing hat Willy Ronis prägenden Einfluß auf
nachfolgende Fotografengenerationen ausgeübt. Die Ausstellung entstand in
Zusammenarbeit mit der in focus Galerie Köln und zeigt 50 Meisterwerke der
Schwarzweißfotografie der beiden Klassiker der Moderne.
Die Sportjugend des SV
Mölkau 04
In unserem Sportverein wird schon seit dem Bestehen
Jugendfußball gespielt. Ob im Arbeitersport bis 1933 oder später in der
ehemaligen DDR , immer stand der Kinder- und Jugendsport im Vordergrund.
Auf das Geschehen der letzten zwölf Jahre möchte ich
hier besonders eingehen. Mit dem Einigungsvertrag DDR zur BRD brach auch die
bisherige Form der Unterstützung der Sportvereine durch Trägerbetriebe ab.
Unsere große Frage war, wie soll es weiter gehen? Von Sponsoren, Spendern und
Werbung hatten wir ja keine Ahnung. Unsere Befürchtung war, dass der Sport nun
nur noch für die Männer attraktiv wäre und der Kinder- und Jugendsport auf der
Strecke bliebe. Das war nicht unser Anliegen.
Verantwortliche Sportler unseres Vereines
engagierten sich und erwirkten in Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat Mölkau
erste Unterstützungen durch Fördermittel und Werbeträger. Sponsoren schafften
die materielle Basis, dass die Fußballabteilung weiter bestehen konnte und
ausgebaut wurde. Daraus konnte die Grundlage für die jetzige Jugendarbeit
geschaffen werden.
1990 hatten wir drei Jugendmannschaften, diese
wurden von aktiven Sportlern als Übungsleiter betreut. 1995 konnten Frank
Berger, Dieter Oelschlegel und Roland Becker als Übungsleiter gewonnen werden.
Des weiteren stützten wir uns auf junge Spieler, wie Sven Heinze und Thomas
Kinner und "Spielerväter", wie Jens Uhlig, die als Übungsleiter tätig
wurden. Weitere Sportkameraden konnten nach dem Ausscheiden von Übungsleitern
als Ersatz gewonnen werden. Zu nennen sind Mike Reichardt, Stefan Becker,
Ronald Findeisen, Mirko Gebhardt und Eckard Weise.
Die positive Entwicklung in der Jugendabteilung ist
durch die engagierte Haltung vieler Sportfreunde zustande gekommen, hier ist
die gute Zusammenarbeit mit der Mittelschule Mölkau und dem Sportlehrer Werner
Seiffarth zu nennen. Spender und Sponsoren haben für eine gute materielle
Ausrüstung unserer Mannschaften gesorgt. Zur Attraktivität der Nachwuchsarbeit
gehören aber auch gemeinsame Unternehmungen, wie Trainings- und Ferienlager.
Die E/D Jugend war 2001 in Grünheide (Vogtland), diese Ferienlager wird im Jahr
2002 wiederholt. Die C-Jugend hat ihr Wintertrainingslager dieses Jahr in
Kirchheim (Hessen) durchgeführt. Außer Fußballtraining stand auch Wandern,
Schwimmen, Waldlauf u.v.a. auf dem Programm. Beim 6. Wahrener Winterlauf nahm
die C-Jugend einschließlich Trainer
teil. Richard Uhlig belegte in der AK 13 über 5 km einen guten 4. Platz.
Auch in diesem Jahr wurde in der Schulturnhalle ein
Fußball-Turnier durchgeführt. Für die Unterstützung bedanken wir uns ganz
herzlich bei der Direktorin, Frau Lerche und beim Sportlehrer Herrn Seiffarth.
Erstmals seit langer Zeit werden am 25. und 26. Mai
2002 vier Nachwuchs-Kleinfeld-Turniere veranstaltet. Dazu gibt es ein
Rahmenprogramm mit Vorführungen der Mölkauer Feuerwehrjugend und dem
Schäferhundesportverein sowie ein Seniorenfußballspiel. Die Gaststätte wird für
das leibliche Wohl sorgen. Den Programmablauf entnehmen Sie bitte der Ausgabe
Mai 2002 des Mölkauer Gemeindeblattes.
Auch sportlich wurde einiges erreicht. Die C-Jugend
stieg in die 1. Kreisklasse auf. Die E- und C-Jugend qualifizierten sich für
die Hallenmeisterschaft 2001/02. Die C-Jugend errang die Bronzemedaille, die
E-Jugend belegte den 6. Platz.
Außerdem qualifizierten sich beide Teams für die
"Lipsiade 2002". Gespielt wird am 8./9. Juni 2002. Im
Meisterschaftswettbewerb liegen unsere Jugendmannschaften gegenwärtig recht gut
im Rennen.
B-Jugend, 2. Platz in der 1. Kreisklasse
C-Jugend, 1. Platz in der 1. Kreisklasse
D-Jugend, letzter Platz in der 1. Kreisklasse
E-Jugend, 4. Platz in der 1. Kreisklasse
Mit diesem Stand könnten zwei Mannschaften 2002/03
in die Stadtliga aufsteigen. Allerdings wird die D-Jugend in die 2. Kreisklasse
absteigen. Für diese Mannschaft suchen wir noch Spieler der Jahrgänge 1989 und
1990.
Von den Jugendspielern früherer Jahre spielen noch
heute
I. Herren: Sven Heinze, Marco Niconik, Sebastian
Richter, David Meyer
II. Herren: Markus Oelschlegel, Michael Harttig,
Thomas Bachmann, Patrick Thierbach, Jan Schulz, Alexander Graf, Stefan Voigt
Alle Spieler würden sich freuen, wenn sie in Zukunft
und dann auch bei den Nachwuchsspielen, Zuschauer aus unserer Ortschaft Mölkau
recht zahlreich begrüßen könnten.
Rolf Altwein, Jugendleiter