Mölkauer Gemeindeblatt 02/2002 vom Februar 2002

Liebe Mölkauerinnen und Mölkauer,

pünktlich am Fastnachtsdienstag tagte der Ortschaftrat zu seiner zweiten Sitzung in diesem Jahr.Ungeachtet dessen, dass andernorts der „Bär tobte“, hatte der Ortschaftsrat eine lange Tagessordnung abzuarbeiten. Zwei Schwerpunkte möchte ich an dieser Stelle besonders erwähnen.

Zum einen war Frau Dr. Anke Kästner als Vorsitzende des Jugendklubs eingeladen, um ihr Konzept für die Jugendarbeit vorzustellen. Der Jugendklub soll am 01.03.2002 eröffnet werden. Im Vorfeld hatte der Jugendklub bereits für den 06.02.02 in seine Räume alle Interessierten eingeladen. In dieser Ausgabe des Ortsblattes finden Sie auch einen Beitrag hierüber.

Perspektivisch wurde auch darüber gesprochen, dass das ehemalige Gemeindeamt Mölkau – welches mit der Eröffnung des Jugendklubs nunmehr durch vier Vereine (Heimat- und Kulturverein, Seniorentreff, Brückenschlag e. V. und Jugendklub e. V.) genutzt wird – noch stärker genutzt werden sollte, um sich so zu einem „Haus der Begegnung entwickeln zu können. Es sind genügend Räumlichkeiten vorhanden, die an Vereine oder Interessengemeinschaften vermietet werden können.

Zum anderen beschäftigte uns – wie schon im letzten Ortsblatt angekündigt – das leidige Thema der Errichtung des dringend notwendigen Feuerwehrgerätehauses. Entstandene Irritationen hinsichtlich des Baubeginns konnten zwischenzeitlich geklärt werden; wobei nach wie vor der Standort - auf Grund der in den vergangenen Jahren getätigten Unterschriftensammlungen gegen den Standort Schulstraße und die immer noch nicht geklärten Grundstücksfragen der Nachbargebäude des jetzigen Standortes in der Engelsdorfer Straße - nicht benannt werden kann.

Der Ortschaftsrat wird gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr in den nächsten Tagen intensiv das „Standortproblem“ unter die Lupe nehmen, und ich hoffe, dass diese Hürde in Bälde genommen werden kann. Denn dann steht einer Bewilligung der Mittel für die bauvorbereitenden Schritte durch die Stadt Leipzig für das Jahr 2003 nichts mehr im Wege.

Hierzu würde mich auch Ihre Meinung sehr interessieren!

(Auch dafür steht Ihnen der kürzlich installierte und auch funktionstüchtige Anrufbeantworter unter 03 41 / 6 51 65 06 rund um die Uhr zur Verfügung.)

Vielleicht hat der eine oder andere von Ihnen bemerkt, daß die Frühjahrsvorbereitungen bereits begonnen haben – um die Fassade des Gemeindeamtes besser zur Geltung zu bringen, wurde den davorstehenden Kugelahornen bereits der „Pflegeschnitt“ verpaßt. Der Freiwilligen Feuerwehr sei’s gedankt!

Es sei an dieser Stelle auch erwähnt, dass die Tradition, allen Jubilaren ab dem 90. Geburtstag durch Volkssolidarität und Ortschaftsrat einen Blumengruß zu überreichen, auch in diesem Jahr fortgesetzt werden kann.

Die nächste öffentliche Ortschaftsratssitzung wird am 12. 03.2002 stattfinden.

Vom 04.03. bis 19.03.2002 werde ich durch Herrn Hille und Herrn Korff vertreten.

Für die Fastenzeit wünscht Ihnen alles Gute, Ihr

Volker Woitynek, Ortsvorsteher


Wichtiges aus dem Ortschaftsrat

Mölkau und seine Verkehrsampeln

Wenn man als Fußgänger die Kreuzungen Paunsdorfer / Engelsdorfer Straße und Engelsdorfer / Sommerfelder Straße passiert, stört es doch sehr, dass manche Grünphase recht kurz ist. Besonders der Überweg vom Legensmittelgeschäft der Frau Müller zum ehemaligen Gemeindeamt ist davon betroffen. Weiter als bis zur Mitte der Straße schafft man es kaum, dann schaltet die Fußgängerampel schon wieder auf "Rot". Eine diesbezügliche Beschwerde von Mölkauer Bürgern an den Ortsvorsteher war nun der Anlass, beim zuständigen Amt der Stadt Leipzig (Tiefbauamt, Abt. Verkehrstechnik und -organisation) nachzufragen, ob eine Verlängerung der Grünphasen für Fußgänger an diesen Ampeln möglich sei.

Die komplette Antwort hier einzufügen wäre zu umfangreich und durch die vielen Fachbegriffe auch nicht immer leicht verständlich. Zusammengefasst lautet sie wie folgt: Durch den starken Nord-Süd-Durchgangsverkehr (auch in der Gegenrichtung) der dazu noch von Paunsdorf kommend an der ersten Kreuzung nach links und an der nächsten nach rechts abbiegt und trotzdem zügig durch Mölkau geführt werden soll, müssen die Fußgänger-Grünphasen z.T. auf ein Minimum beschränkt werden. Das betrifft besonders den vorher genannten Überweg am ehemaligen Gemeindeamt mit nur 6 Sekunden Dauer! Nach dieser Grünzeit folgt aber noch die sogernannte Räumzeit für Fußgänger. In dieser Zeit stehen alle Ampeln dieser Kreuzung auf "Rot", der Fußgänger hat im beschriebenen Fall noch 9 Sekunden Zeit, die andere Straßenseite gefahrlos zu erreichen! Dabei handelt es sich um eine sogenannte Sicherheitsschaltung. Es ist verständlich, dass besonders ältere Bürger verunsichert sind, wenn sie erst die halbe Straßenbreite überquert haben und die Ampel schon wieder auf "Rot" schaltet. Wir hoffen aber, dass mit diesen Erläuterungen die Verunsicherung abbauen konnten und bitte Sie, sich die Gegebenheiten einmal bewusst anzusehen. Diese Sicherheitsschaltung gilt mit unterschiedlichen Zeiten natürlich auch für die anderen Übergänge.

Wir alle leiden unter dem starken Straßenverkehr durch Mölkau. Diese Belastung zu minimieren war auch das Ziel der Verantwortlichen für die Ampelschaltung. Es muss bemerkt werden, dass auch die Ampel an der Kreuzung Zweinaundorfer - Sommerfelder Straße in den Schaltzyklus eingebunden ist. Ziel ist die Schaffung einer zügigen durchfahrt durch Mölkau, um die damit verbundenen Belastungen für die Einwohner so gering wie möglich zu halten.

Die von den Bürgern angeregte Absenkung der Bordsteine für Rollstuhlfahrer an den Fußgängerüberwegen der Kreuzung am ehemaligen Gemeindeamt wird in diesem Jahr realisiert. Das versprach Herr Kötz vom Tiefbauamt, der vor dem Ortschaftsrat zu Fragen über Straßenneubauten und -sanierungen berichtete.

K.H.


Ausstellung "100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Mölkau"

Am 28. Januar 2002 wurde in den Räumen des Heimat- und Kulturvereines Mölkau die Ausstellung über 100 Jahre Feuerwehr in Mölkau eröffnet. Die Kameradinnen und Kameraden um den Wehrleiter Andreas Schieferdecker haben in vielen Stunden ihrer Freizeit eine interessante und informative Ausstellung zusammengetragen.

100 Jahre Mölkauer Feuerwehr - von den einfachen und schwierigen Anfängen über manche komplizierten Hilfeleistungen bis hin zum "Krampf" um das neue Gerätehaus, es ist einfach an alles gedacht worden. Für diese Publikation danken wir den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Mölkau ganz herzlich.

Die Ausstellung ist jeweils montags von 14 - 18 Uhr geöffnet, die Besucher werden durch die Ausstellung geführt. Es können auch Sonderführungen für Gruppen vereinbart werden, melden Sie sich bitte im Bürgeramt Mölkau oder telefonisch über 0341 / 6516 506 (mit Anrufbeantworter) mit ihrem Terminwunsch an. Diese Information wird an die Freiwillige Feierwehr Mölkau weitergeleitet.

Heimat- und Kulturverein Mölkau


Endlich ein neuer Jugendclub in Mölkau

Eröffnung am 1. März 2002

Im August 2000 schloss der „alte“ Jugendclub in Mölkau. Am 1. März 2002 wird von einem neuen Trägerverein der Jugendclub offiziell neu eröffnet. Zugegeben, der dazwischen liegende Zeitraum erscheint gerade vielen Jugendlichen viel zu lang. Offen gestanden sah unsere ursprüngliche Ablaufplanung auch viel optimistischer aus.

Im Januar 2001 gründete sich der neue Trägerverein Jugendclub Mölkau e.V. mit zehn Mitgliedern. Damit war die wichtigste Voraussetzung geschaffen, um Behörden gegenüber aktiv werden zu können und die beiden Hauptfragen nach räumlicher und finanzieller Absicherung zu klären. Das Bekenntnis des Oberbürgermeisters der Stadt Leipzig zu einem Jugendclub in Mölkau war deshalb der Aufhänger, um bei der Stadt Leipzig eine politische Lösung anzumahnen.

Im April 2001 stimmte die Stadt zu, dass die erste Etage des alten Gemeindeamtes durch den Jugendclub genutzt werden kann, bis Ende 2001 außerdem mietkostenfrei. Für die Übernahme der Betriebskosten gab es keinerlei Zusage. Die entscheidende Wende brachte die Genehmigung der im Mai beantragten ABM-Stelle Ende Oktober 2001. Kurzfristig stellte das Jugendamt daraufhin 2000,- DM bisher nicht verbrauchter Mittel zur Verfügung. Am 15. November 2001 begann Sylke Hartung ihre Arbeit beim Jugendclub Mölkau e.V. Damit waren endlich alle Voraussetzungen geschaffen, um regulär in die Räume der ersten Etage des Gemeindeamtes einziehen zu können. Tatsächlich haben wir weit vor der Unterzeichnung des Mietvertrages den noch verwendbaren Teil des Mobilars des „alten“ Trägervereins übernommen. Es gab bereits im Februar 2001 eine erste Möbelspende, der sich inzwischen zu unserer Freude weitere angeschlossen haben.

Und parallel zu diesen Problemen mussten wir uns natürlich auch um die Jugendlichen, die eigentlichen Nutzer des Clubs, bemühen. Im Mai hatten wir erste Kontakte zu Schülern der Mittelschule Mölkau in einer Gesprächsrunde gesucht. Allerdings wurde uns ein Klassenzimmer nur sehr zögerlich und mit dem Hinweis auf eine einmalige Möglichkeit zur Verfügung gestellt. Am 28.11.2001 gab es eine weitere Einladung an die Mölkauer Jugend. Etwa 25 Jugendliche warfen einen kritischen Blick auf die Räume. So richtig einladend war es wirklich nicht. Gebrauchte Büromöbel standen wahllos herum, die Räume waren unrenoviert und nur das Telefon funktionierte noch. Wir wollten gemeinsam mit den Jugendliche die Zimmeraufteilung besprechen und natürlich auch, wie gemeinsam die Renovierung vorangetrieben werden könnte.

Leider hatten weit weniger Jugendliche als erhofft Interesse an der Renovierung. Aber inzwischen hat sich das geändert und wir können auf eine Stammmannschaft bauen. Und wer die Bürgerversammlung am 6.2.2002 besuchte und sich im neuen Jugendclub umgesehen hat, weiß, dass inzwischen viel passiert ist. Es fehlen noch viele Einrichtungsgegenstände. Zum Glück bekamen wir eine Schrankwand, einen Herd und eine Küche geschenkt, nun fehlt uns z.B. noch ein Bodenstaubsauger.

Seit Januar 2002 ist der Jugendclub zunächst an zwei Tagen in der Woche geöffnet. Ab dem 1. März soll der Club dem Bedarf der Jugendlichen entsprechend zur Verfügung stehen, möglicherweise montags bis samstags.

Frau Anja Hadler arbeitet seit dem 1. Februar 2002 als pädagogische Mitarbeiterin beim Jugendclub Mölkau e.V. Sie ist für die inhaltliche Arbeit im Club zuständig. Jetzt können und wollen wir schrittweise unsere Konzeption umsetzen. Welche Angebote von den Jugendlichen überhaupt angenommen werden, muss sich erst noch zeigen. Aber schon für die Winterferiengestaltung gibt es eine Menge Ideen.

Übrigens suchen wir dringend weitere Mitstreiter für unseren Jugendclub. Wir wenden uns mit unserer Bitte besonders an die Mölkauer Eltern. Leider sind wir nur wenige, tatsächlich aktive Vereinsmitglieder. Zum Glück fühlen sich Sylke Hartung und Anja Hadler dem Club sehr verbunden. Dafür unseren besonderen Dank. An dieser Stelle möchten wir auch die sehr hilfsbereite Stadtteilkoordinatorin Ost des Jugendamtes, Frau Solveig Haensch, erwähnen, ohne deren Beratung und Einsatz die finanzielle Absicherung der Clubarbeit nicht möglich gewesen wäre.

Wir haben bisher die Mölkauer über die „Kleine Leipziger Volkszeitung“ regelmäßig informiert. Das würden wir auch gern weiter so machen. Und sollte es einmal Probleme mit dem Club geben, wäre es schön, wenn wir gleich miteinander ins Gespräch kämen, bevor es verhärtete Fronten gibt. Wir sind auch überzeugt, dass ein gut funktionierender Jugendclub, der aufgrund seiner großzügigen Räumlichkeiten den verschiedenen Alters- und Interessengruppen Platz bietet, dem Ortsteil Mölkau gut stehen wird. Sie erreichen uns während der Öffnungszeiten im Club. Sie können sich jedoch auch direkt mit der Vereinsvorsitzenden, Frau Dr. Anke Kästner, telefonisch unter 6511060 in Verbindung setzen.

Im übrigen sind wir nunmehr als gemeinnütziger Verein anerkannt. Damit sind wir auch berechtigt, für Ihre Spende eine entsprechende Bescheinigung für das Finanzamt auszustellen.

Am 1. März 2001 wollen wir die Jugendclub offiziell eröffnen. Dazu laden wir ganz herzlich alle Mölkauer ab 17.00 Uhr in die erste Etage des Gemeindeamtes ein. Kommen Sie und schauen Sie, bringen Sie Ihre Kinder mit und überzeugen Sie sich davon, wie viele Schritte schon für diesen Jugendclub getan worden sind. Und zeigen Sie uns durch Ihrer Teilnahme, dass die Bürger Mölkaus Interesse an „ihren“ Jugendlichen und deren Befindlichkeiten haben. Wir würden uns darüber freuen und uns in unserer ehrenamtlichen Tätigkeit bestärkt sehen.

Dr. Barbara Malige


Der Zweinaundorfer Park

Teil 2: Gedanken zu seiner Pflege, Erhaltung und Entwicklung

Im ersten Teil unseres Beitrages konnten wir feststellen, dass sich unser Park zu einem beliebten Erholungsziel entwickelt hat. Mit einer verstärkten Besucherzahl ergeben sich natürlich auch neue Gesichtspunkte. Denn nicht nur die zugenommene Frequentierung durch Spaziergänger, sondern auch durch veränderte Ansprüche anderer "Parknutzer", wie z.B. Stadtgut, Reiter, Imker, Sportler, Hundehalter, Botaniker, Landschaftsgärtner, Ornithologen, Herpetologen und nicht zu letzt Verhaltensweisen unserer Jugendlichen führen zu Problemen, die auch im Interesse des Parks in Übereinstimmung gebracht werden müssen.

Deshalb ist aus Sicht des Heimat- und Kulturvereines Mölkau für den weiteren Bestand und die Entwicklung des Parks eine langfristige Konzeption zur behutsamen landschaftsgärtnerischen Behandlung unter Beachtung ökologischer Gesichtspunkte notwendig.

Aus ersten Gesprächen und Hinweisen ergeben sich folgende Anregungen:

Parkwege

Das vorhandene Wegesystem ist ausreichend. Der Zustand der Wege ist gut, einer weiteren Verbreiterung muss Einhalt geboten werden. Das Befahren mit landwirtschaftlichen Maschinen und Pferdekutschen ist auszuschließen. Mit Zunahme der Reittouristik sind Reitwege auszuweisen. Trampelpfade sind zurückzubauen und schon im Entstehen zu unterbinden. Lediglich der Pfad aus nordwestlicher Richtung auf die vordere Rietzschke - Brücke ist auf maximal 1 m Breite anzulegen. Der Wirtschaftsweg an der östlichen Parkseite vom Engelsdorfer Weg in nördlicher Richtung ist entsprechend der Flurkarte - auch als historische Wald-Feld-Grenze - geradlinig bis zur hinteren Verbreiterung des Waldes auszubauen.

Parkwiesen

Die Parkwiesen sind auf ihre ursprüngliche Ausdehnung wieder herzustellen. Der vordere Teil der großen Parkwiese soll auf der westlichen Seite wieder bis zur Brücke der hinteren Gutseinfahrt an der Rietzschke verlaufen. Strauchwerk und Wildwuchs sind zu roden. Die Einzäunung der Koppeln soll bei Reparaturarbeiten dem ursprünglichen Verlauf der Wiesenränder angepasst werden.. Es sollte auch geprüft werden, ob die hintere Hälfte der großen Parkwiese wieder als Feuchtwiese bewirtschaftet werden kann. In der großen Koppel im nordwestlichen Teil des Parks sind die große Eiche, der Walnussbaum und die Pyramideneiche in gebührendem Abstand durch Holzbarrieren vor Weideschäden zu schützen.

Weiter geht es in der nächsten Ausgabe des Mölkauer Gemeindeblattes zu Fragen des Baumbestandes, zum Tempelberg und zu anderen Parkproblemen.

Siegfried Kreusch, Heimat- und Kulturverein Mölkau


Der Mölkauer Bergfriedhof

Nachdem mit Unterstützung des Grünflächenamt der Stadt Leipzig, Abt. Friedhöfe, ein Student seine Diplomarbeit über die Gestaltung des nicht mehr in Betrieb befindlichen Bergfriedhofes Mölkau erfolgreich verteidigt hat, wurde das Angebot unterbreitet, dass Arbeitskräfte des Betriebes für Beschäftigungsförderung zunächst den Wildwuchs einschließlich Wurzelbereich beseitigen. Seit Ende vergangenen Jahres ist eine kleine Arbeitsgruppe dabei, auf dem Friedhof diese Voraussetzungen für eine Pflege mit geringerem Aufwand zu schaffen. Auftraggeber ist die Kirchgemeinde Mölkau - Baalsdorf, die vom Ortschaftsrat Mölkau und vom Heimat- und Kulturverein Mölkau für dieses Projekt finanziell unterstützt wird. Wir berichteten anlässlich des "Tages des offenen Denkmals 2001" über die Vorstellungen, dass der Friedhof eine Stätte der Ruhe und des Gedenkens im parkähnlichen Ambiente werden soll. Natürlich sind die Kosten als sehr hoch einzuschätzen, so dass die Arbeiten der Gestaltung über einen längeren Zeitraum verteilt werden müssen. Wichtig ist die Sicherung der ebenfalls unter Denkmalschutz stehenden Leichenhalle und der östlichen Friedhofsmauer. Hier sind Maurer- und Dachdeckerarbeiten erforderlich, für die wir Mölkauer Unternehmen interessieren werden. Aber auch für die gärtnerische Gestaltung wollen wir Bürger und Unternehmen ansprechen. Wichtig ist es, den Mölkauer Bergfriedhof in einen Zustand zu versetzen, der nicht mehr zum Vandalismus einlädt!

Natürlich gilt unser Dank all denen, die bisher an der Veränderung des Zustandes auf dem Friedhof mitgewirkt haben und durch ihre Entscheidungen die Arbeiten erst einmal ermöglicht haben.

Robert Korff, Heimat- und Kulturverein Mölkau


Straßennamen in Mölkau

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der Heimat- und Kulturverein Mölkau und der Ortschaftsrat haben sich entschlossen, die Schilder der Straßen, die einer Person gewidmet sind, mit sogenannten Unterhängern, also mit einem Erläuterungstext zur Person, versehen zu lassen. In Mölkau betrifft das 33 Straßennamen. Der Preis für ein Zusatzschild beträgt ca. 40 €. Sicher können wir diese Zusatzschilder nur über einen größeren Zeitraum anschaffen, zumal für manche Straßen mehrere Schilder nötig sind. Aus diesem Grund rufen wir alle Mölkauer Bürger, Parteien, Institutionen und Gewerbetreibenden auf, sich an der Ausrüstung der Straßennamenschilder mit Erläuterungstexten zu beteiligen!

Bitte signalisieren Sie Ihr Interesse für einen Straßennamen bei uns, wir werden die Bestellungen bei der Stadt Leipzig vornehmen und Ihnen dann nach Installation die Kosten weiter berechnen. Bei Ihrem Entscheid zur Beteiligung rufen Sie uns bitte an, wir setzen uns dann mit Ihnen in Verbindung (Tel.: 0341 / 6516 506 mit Anruf-beantworter).

Ortschaftsrat und Heimat- und Kulturverein Mölkau


BIBLIOTHEKSINFORMATION

Liebe Leser!

Heute möchte ich mal wieder ein paar Titel aus dem Kinderbuchangebot vorstellen:

Fine, Anne. Der Schreibkünstler.

Joe ist Legastheniker und hat es schwer in der Schule. Chester ist neu in der klasse und kann es nicht fassen. Die Schüler lieben den Unterricht bei Miss Tate und sind ganz anders als die Schüler in den vielen Schulen, die Chester im Laufe der Zeit schon kennen lernen musste. Er hilft Joe schulisch auf die Beine und schafft es, dass die Klassenkameraden seine Talente kennen lernen und so kommen beide zu einem Preis.

Maer, Paul. Neue Punkte für das SAMS.

Herr Taschenbier hatte das SAMS bei sich behalten. Doch jetzt zweifelt er, war das wirklich eine gute Idee? Das SAMS hatte nämlich keine Wunschpunkte mehr und war nur noch laut und gefräßig. Und nun hatte sich Herr Taschenbier auch noch verliebt und traute sich nicht, es seiner Angebeteten zu sagen. Ach, wenn das SAMS doch noch Wunschpunkte hätte ....

Lisa ... und dann kam ich ins Heim.

Warum muss Lisa ins Heim? Wie ist es im Heim? Was muss man dort tun?

Wird man im Heim auch verprügelt und gibt es genug zu essen? Wie sind die anderen Kinder? Und sind die Erzieherinnen nett? Ist es besser als zu Hause? Alle diese Fragen beantwortet uns Lisa in diesem Bild-Text-Buch.

Olsson, S. u. A. Jacobsson. Niklas ist doch kein Hosenscheißer.

Viel Jungs in Niklasī Alter kriegen die totale Panik, wenn sie ein Mädchen sehen. Bei Niklas ist es genau umgekehrt. Er kriegt die totale Panik wenn er ein paar Tage kein Mädchen sieht. Und dann: Sommerurlaub, Campingplatz und weit und breit kein Mädchen! Doch dann wohnt sie im Wohnwagen nebenan. Dasselbe Mädchen, das ihn am Süßwarenautomaten als Hosenscheißer bezeichnet hat. Na denn, fröhliche Ferien ...

Stine, R. L., Die Nacht der glühenden Kürbisse. Das Sumpfmonster.

Eva und Alex lieben Halloween. Doch immer wieder gelingt es Betty und Nick ihnen durch blöde Streiche die schönste aller Nächte zu verderben. Doch in diesem Jahr wollen sich Eva und Alex rächen. Aber als die Kinder am Abend auf der Straße den Gestalten mit den glühenden Kürbisköpfen begegnen, läuft nichts mehr nach Plan, denn nun übernehmen diese die Regie.

Schuster, Gaby. Verbotene Liebe. Die schönsten Lovestorys.

Wenn es um Liebe geht, sind Schwierigkeiten meist vorprogrammiert: Isabell kann sich nicht entschließen, dem attraktiven Mark zu vertrauen, Gabriella erfährt, dass Daniel angeblich Vater wird, Steffi sucht vergeblich einen Lover, der sie endlich nicht mehr belügt. Sie kämpfen alle mit verbotenen Gefühlen, zerstörten Träumen und brennender Eifersucht. Sie erfahren aber auch, dass wahre Liebe am ende über alle Probleme siegt.

Aakeson, Kim Fupz. Ulla und alles.

Der Held des Buches ist 19 Jahre alt und völlig verknallt in die Hauptdarstellerin des Videos "Herz ist Trumpf". Die Filmheldin Linda bedeutet ihm alles. Realität und Phantasie verschmelzen, so dass er in die Klinik kommt. Eines Tages erfährt er, dass seine geliebte Linda eigentlich Ulla heißt und in der selben Stadt wohnt. Mit seinem Freund bricht er aus der Klinik aus um Ulla zu suchen. Und er findet sie, seine große Liebe.

Stahlberg, Ulla. Ein Pferd für Mareike.

Ein unterhaltsames Sachbuch für kleine Pferdefreunde. Mareike liebt das Pferd Trixa. Beide verbringen viel Zeit miteinander. Mareike kann alles, was sie in den Reitstunden gelernt hat, gut gebrauchen. Sie darf Trixa einreiten und ausbilden.

Na, ist etwas Interessantes für euch dabei? Dann kommt und holt es euch!

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch eure Bibliothekarin Eva Jung.

Bibliothek Mölkau, Schulstraße 6, 04316 Leipzig-Mölkau, Tel.: 0341/6515 119

Öffnungszeiten:

Dienstag 10 - 12 Uhr und 13 - 18 Uhr

Freitag 10 - 12 Uhr und 13 - 17 Uhr


Information des Kulturamtes der Stadt Leipzig

Engelsdorfer Aulaabend

Der erste Aulaabend in diesem Jahr findet am

Sonntag, dem 24. März, 17.00 Uhr in der Aula der Christoph-Arnold-Grundschule in Engelsdorf, Gaswerksweg 1 statt.

Das Kulturamt der Stadt Leipzig lädt ein zum nun traditionellen

Konzert der Zwickauer Salonmusikanten unter dem Titel:

"Wenn der weiße Flieder wieder blüht"

Es erwartet Sie ein bunter Reigen der schönsten Frühlingsmelodien.

Karten erhalten Sie im Alten Pfarrhaus, Engelsdorfer Straße 310, bei Frau Birke oder Sie können telefonisch bestellen unter 0341 / 6514 015.

Rückfragen sind möglich im Kulturamt der Stadt Leipzig, Frau Werner,

Tel.: 123 4230 oder e-Mail: rwerner@leipzig.de


Die Volkssolidarität informiert

Veranstaltungstipps vom 25.02. - 23.03.2002

Mittwoch, 27.02.02, 14.30 Uhr Gedächtnistraining mit Frau Winkler

Donnerstag, 28.02.02, 16.30 Uhr Sitzung des Vorstandes der VS e.V.

Mittwoch, 01.03.02, 14.30 Uhr Bewegungstherapie, Anleitung: Frau Winkler

Donnerstag, 07.03.02, 14.30 Uhr Geburtstagsfeier für die Februargeburtstagskinder und Gäste

Freitag, 08.03.02, 14.00 Uhr Kegeln

Montag, 11.03.02, 14.30 Uhr "Neues Outfit zum Frühlingsanfang", Vorstellung Modischer Strickwaren, Fa. Günther, Apolda

Dienstag, 19.03.02, 14.30 Uhr "Zum Frühlingsanfang", musik.-lit. Nachmittag, dargeboten von Frau Dr. Wagenbreth und Frau Korff

Mittwoch, 20.03.02, 14.30 Uhr Bewegungstherapie, Anleitung: Frau Winkler

Donnerstag, 21.03.02, 16.30 Uhr Sitzung des Vorstandes der VS e.V.

Freitag, 22.03.02, 14.00 Uhr Kegeln

Änderungen vorbehalten!

Fichtner, Seniorentreff

Hinweis

Am Donnerstag, 28.02.02, 14.30 Uhr, findet unser nächster Bastelnachmittag statt.Thema: Osterschmuck, Interessenten bringen bitte vier ausgeblasene Eier mit.Enkelkinder sind herzlich eingeladen!

Wichtige Information

Haben Sie eine größere Familienfeier und Raumnot? Wir bieten unsere Räumlich-keiten zur Miete an. Sprechen Sie mit uns. Bitte beachten Sie schon bei der Planung das Rauchverbot in den Räumen! Für Jugendfeiern empfehlen wir den neuen Mölkauer Jugendclub, der im März 2002 eröffnet wird. Informationen im Seniorentreff oder telefonisch (6513 656) bei Frau Fichtner.


Sprechzeiten und Öffnungszeiten wichtiger Einrichtungen

Sprechzeit des Ortsvorstehers im ehem. Gemeindeamt: montags 16.30 - 19.00 Uhr

Bürgeramt Engelsdorf, Außenstelle Mölkau, ehem. Gemeindeamt, Engelsdorfer Str. 88

Mo 9.00 - 18.00 Uhr, Mi 9.00 - 14.00 Uhr


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