Aktuelles 2000

Aktuelles aus dem Mölkauer Gemeindeblatt

Ausgabe 12/2000 vom 22.12.2000 - Ausgabe 11/2000 vom 24.11.2000 - Ausgabe 10/2000 vom 27.10.2000 - Ausgabe 09/2000 vom 06.10.2000 - Ausgabe 08/2000 vom 25.08.2000 - Ausgabe 07/2000 vom 28.07.2000 - Ausgabe 06/2000 vom 30.06.2000 - Ausgabe 05/2000 vom 26.05.2000


Ausgabe 12/2000 vom 22.12.2000

Liebe Mölkauerinnen und Mölkauer,

ab Januar wird das Mölkauer Gemeindeblatt in einer etwas veränderten Form erscheinen. Da die Stadt Leipzig nicht in der Lage ist, für das Gemeindeblatt die Mittel zur Verfügung zu stellen, die bisher vorhanden waren, hat der Wittich-Verlag angeboten, die weitere Herausgabe des Gemeindeblattes vollständig zu übernehmen. Dank dieses Angebotes haben wir damit in Abstimmung und mit Zustimmung des Ortschaftsrates einen Weg gefunden, Ihnen weiterhin ortsspezifische Informationen monatlich zukommen zu lassen. Den Mitarbeitern des Verlages möchte ich für die jahrelange gute Zusammenarbeit danken, die auch die Basis für die Weiterführung des Gemeindeblattes ist.

Aus dem städtischen Haushalt wird es einen kleinen jährlichen Zuschuß von 1000 DM geben, der ein absolutes Minimum darstellt und hoffentlich nicht den weiteren Kürzungsbestrebungen geopfert wird. Der Ortschaftsrat hat in seiner Diskussion darauf verwiesen, daß mit dem Gemeindeblatt ein Teil Ortsidentität erhalten werden soll, um nicht im Großstadtbereich als Mölkau vollständig von der Bildfläche zu verschwinden.

Natürlich lebt ein Gemeindeblatt durch vielfältige Zuarbeiten. Es sind alle aufgerufen, sich mit Beiträgen sowohl zu aktuellen Anlässen oder auch zu historischen Vorgängen, die Mölkau berühren, zu beteiligen. Insbesondere sollen sich die Mölkauer Vereine verstärkt zu Wort melden. Nur so kann auch längerfristig der Bestand unseres Gemeindeblattes gesichert werden. Am 9. Januar wollen wir im Gemeindeamt dazu 19 Uhr eine Diskussionsrunde gemeinsam mit dem Verlag und dem Ortschaftsrat durchführen. Zu dieser Veranstaltung sind alle herzlich eingeladen, die an dem weiteren Erscheinungsbild mitwirken wollen. Ausdrücklich möchte ich alle Mölkauer Vereine zur Teilnahme am 9.1.2001 einladen und ermuntern, durch eigene Beiträge sowohl das Gemeindeblatt interessant zu gestalten. Das Gemeindeblatt wird ja weiterhin kostenlos an alle Mölkauer Haushalte verteilt. Damit erreichen wir jeden Mölkauer und vielleicht auch das eine oder andere künftige Vereinsmitglied, das meint

Ihr Ortsvorsteher
Dr. Roland Siegemund


Liebe Mölkauerinnen und Mölkauer,

in zwei Informationsveranstaltungen mit den Anliegern des Gebietes Baalsdorfer Straße haben die Kommunalen Wasserwerke ihr Konzept zur künftigen Entwässerung in diesem Bereich vorgestellt. Am 14.11. hatten wir bereits im Ortschaftsrat die Gelegenheit uns mit diesen Rahmenbedingungen vertraut zu machen. Gegenüber den Vorstellungen vom November 1998 konnten wir dabei feststellen, daß es sich jetzt um ein Konzept handelt, das sowohl technisch als auch finanziell ausgewogen erscheint. Erfahrungen mit kleineren Vorhaben im Gemeindegebiet zeigen, daß auch die finanzielle Belastung für die einzelnen Grundstücke in Bereiche gelangt ist, die mit bereits realisierten Vorhaben vergleichbar sind.

Diese Ergebnisse wurden vor allem Dank der sehr engagierten und sachkundigen Arbeit einer Vorbereitungsgruppe, die sich vor fast zwei Jahren gebildet hatte, erreicht. Vor allem die Beharrlichkeit, mit der auf die ungelöste Entwässerungsproblematik hingewiesen wurde, hat nun dazu geführt, daß in absehbarer Zeit eine langfristige und vor allem den Anforderungen aus Umwelt- und Wasserrecht genügende Gesamtkonzeption umgesetzt werden soll. Da sich in den letzten Jahren die gesetzlichen Anforderungen an die Qualität des in Gewässer einzuleitenden oder zu versickernden gereinigten Abwassers drastisch verschärft haben, genügen die meisten der bestehenden Altanlagen nicht mehr den gesetzlichen Mindestanforderungen und haben damit auch keinen Bestandsschutz.

Der Ortschaftsrat hat sich ausdrücklich dazu bekannt, daß im Rahmen der Umsetzung der Entwässerungskonzeption auch die Sanierung der Straßen in diesem Bereich durchgeführt werden soll. Die Sanierung wird für alle Straßen angestrebt, um keine weiteren finanziellen Belastungen für die Anlieger entstehen zu lassen. Über die Arbeitsgruppe Straßen des Ortschaftsrates sollen in Zusammenarbeit mit dem Tiefbauamt diese Baumaßnahmen koordiniert werden. Zwei Jahre werden Sie in diesem Gebiet mit mehreren Baustellen leben müssen, aber danach sind alle Grundstücke vollständig erschlossen.

Dr. Siegemund, Ortsvorsteher


Liebe Mölkauerinnen und Mölkauer,

mit Herrn Günter Link verabschiedet sich unser langjähriger Marktleiter zum Jahreswechsel aus dieser Position. Mit Fug und Recht kann gesagt werden, daß der Markt in Mölkau sein Verdienst ist, er hat ihn aufgebaut und zuverlässig über die Jahre begleitet. Es war keine leichte Aufgabe, der er sich mit Bravour gestellt hat. Dafür soll Herrn Link an dieser Stelle herzlich Dank gesagt werden.
Künftig wird das Marktamt der Stadt Leipzig die volle Verantwortung für die Durchführung des Markte übernehmen.

Dr. Siegemund, Ortsvorsteher


Ausgabe 11/2000 vom 24.11.2000

Liebe Mölkauerinnen und Mölkauer,

die kalte Jahreszeit steht wieder in`s Haus. Da fällt jede Menge Laub an, und Schnee wird es möglicherweise auch wieder geben. In der Straßenreinigungssatzung ist geregelt, daß die Grundstückseigentümer dafür verantwortlich sind, in ihrem Bereich für die Reinigung zu sorgen. Da muß man auch das Laub, das eigentlich von Nachbars Bäumen fällt, aber auf dem eigenen Fußweg liegt, selbst wegkehren. Auf keinen Fall ist es zulässig, dieses einfach über die Straße hinweg dem Nachbarn wieder zukommen zu lassen. Wie und wo der Schnee zu räumen ist, wenn es welchen gibt, soll im Dezember im Stadtrat wieder einmal neu beschlossen werden. Dies wird dann im Leipziger Amtsblatt exakt veröffentlicht, einige Informationen aus der Außenstelle Engelsdorf/Mölkau sind bereits in diesem Gemeindeblatt veröffentlicht. Der Winter bringt wieder einige Einschränkungen im Straßenverkehr mit sich. Erinnern möchte ich hier zum wiederholten Male daran, daß in schmalen Straßen, und das sind in Mölkau praktisch alle Nebenstraßen, das Parken nicht nur vor, sondern vor allem auch gegenüber von Grundstückseinfahrten verboten ist. Bei Glätte kann es dann sehr schnell zu unangenehmen Blechschäden kommen, bei denen auch der Falschparker nicht ganz unbeteiligt davonkommen wird. Ebenso ist das Parken grundsätzlich dann verboten, wenn die Durchfahrtsbreite dadurch geringer als drei Meter ist. Denken Sie bitte daran, daß ein PKW kaum breiter als 1,8 m ist, da muß also noch ordentlich Platz sein. Die netten Nachbarn werden es Ihnen danken.

Kommen Sie alle gut in die Adventszeit,
das wünscht
Dr. Roland Siegemund
Ortsvorsteher


Liebe Mölkauerinnen und Mölkauer,

im Gemeindeblatt vom 26. Mai 2000 hatte ich unter der Überschrift "Trauen oder nicht Trauen in Mölkau" über die Möglichkeiten berichtet, die sich aus Organisationsverfügung und Stadtratsbeschluß ergeben, in Mölkau zu heiraten. Im September hat es endlich das bislang einzige Paar in diesem Jahr geschafft, das Städtische Standesamt davon zu überzeugen, daß die Eheschließung hier in Mölkau stattfindet.
Ich hatte am 18.10.2000 Herrn A. Müller, Beigeordneter für Allgemeine Verwaltung der Stadt Leipzig zu diesem Thema angeschrieben und ihn gebeten, zum Sachstand zu berichten. Am 15.11. traf die unten abgedruckte Antwort ein. Da in den letzten Jahren sehr häufig das Standesamt in Mölkau genutzt wurde, ist es sicher richtig nachzufragen, ob es wirklich kein Interesse an den Trauungen in Mölkau gibt. Ich möchte daher alle Paare, die gern in Mölkau geheiratet hätten, aber denen diese Möglichkeit nicht eingeräumt wurde, bitten, mir eine kurze Information zukommen zu lassen. Andernfalls hat es keinen Zweck, dieses Thema weiter zu verfolgen.

Dr. Roland Siegemund, Ortsvorsteher

Sehr geehrter Herr Dr. Siegemund,

das Standesamt führt Eheschließungen in den ehemaligen Gemeinden von Montag bis Freitag durch. Diese Möglichkeiten wurden auch bekannt gegeben und finden Erwähnung in den von den Gemeinden herausgegebenen Gemeindeblättern. Es ist nicht zutreffend, dass das Standesamt Eheschließungen in den Gemeinden und somit auch in Mölkau verhindert. Es wurden auch Eheschließungen in Liebertwolkwitz und Holzhausen durchgeführt. Im nächsten Jahr wird diese Möglichkeit weiterhin bestehen und an ausgewählten Sonnabenden wird für die ehemaligen Gemeinden die Möglichkeit angeboten, auch Eheschließungen dort durchzuführen. Über die Traumöglichkeiten in den ehemaligen Gemeinden liegen im Standesamt Informationen bereit. Für das nächste Jahr wird es eine Veröffentlichung geben, in der alle im Standesamtsbezirk Leipzig vorhandenen Traumöglichkeiten aufgeführt sind.

Mit freundlichen Grüßen
gez. Müller
Müller
Beigeordneter
Allgemeine Verwaltung


Liebe Mölkauerinnen und Mölkauer,

in den letzten Tagen stand ein Artikel in der LVZ unter dem Motto "FERAG 10 Jahre in Leipzig". Nun ist diese örtliche Zuordnung erst seit der Eingemeindung von Mölkau nach Leipzig korrekt, vorher war FERAG eine Firma, die in Mölkau angesiedelt war, dies sehr bald nach der Wende und beispielhaft, sowohl was die Schaffung bzw. Erhaltung von Arbeitsplätzen als auch die Gestaltung des Betriebsgeländes betraf. Es wird wohl keine Gemeinde geben, die sich nicht über eine solche Ansiedlung gefreut hätte. In den nächsten Monaten wird es mehr solche Jubiläen geben, passen wir ein wenig auf, daß nicht der Eindruck entsteht, als habe es das eigenständige Mölkau nie gegeben. Wir können uns nämlich mit dem Erreichten durchaus sehen lassen. Ich denke da nur an die pro-Kopf-Verschuldung von 885 DM zum 31.12.1998. Seit der Eingemeindung nach Leipzig hat sich diese Zahl auf ein paar Tausend DM erhöht. Die Großprojekte werden ihr übriges für einen weiteren rasanten Anstieg beitragen, klar, daß da für Bibliotheken Herr Loest sammeln gehen muß und in den Kindertagesstätten teilweise noch nicht einmal notwendigste Maßnahmen in ausreichendem Maß durchgeführt werden können. Wir hätten unseren Kindergarten noch größer bauen können, er wäre jetzt auch voll. Ganz deutlich ist der Vergleich der Arbeitslosenzahlen ausgefallen, der im Sommer in der Presse nachzulesen war. Die Gesamtstadt hatte Zahlen jenseits der 12%: Wie sah es bei den eingemeindeden Ortsteilen aus? Mölkau 5,1%, Engelsdorf 4,9%, Holzhausen 4,7%, also Verhältnisse wie in Bayern. Und es ist nicht so, daß alle Leute nach Leipzig arbeiten gehen. Mölkau hatte z.B. ebenso so viele Einpendler, die von außerhalb, vor allem aus dem alten Stadtgebiet, nach Mölkau zum Arbeiten kamen, wie Mölkauer andernorts, überwiegend in Leipzig, arbeiteten. Wir haben immer versucht, auch kleineren Firmen ein entsprechendes Umfeld zu schaffen, nicht nur bekannten Großfirmen. Es ist gelegentlich wichtig, auf solche Details hinzuweisen, sonst hat es in der Geschichtsschreibung in wenigen Jahren Mölkau nie gegeben.

Dr. Roland Siegemund, Ortsvorsteher


Ausgabe 10/2000 vom 27.10.2000

Liebe Mölkauerinnen und Mölkauer,

gegenwärtig belastet uns das Baugeschehen an mehreren Stellen in Mölkau. Schwerpunkt ist der Kreuzungsausbau Chemnitzer Straße/Zweinaundorfer Straße. Hier wird eine Planung umgesetzt, die die Gemeinde Mölkau bereits vor einigen Jahren aufgestellt hat. Es werden auf der Chemnitzer Straße in beiden Richtungen Linksabbiegerspuren entstehen, die zu einem besseren Verkehrsablauf führen und damit die Staulängen vermindern sollen. Diese Baustelle wird uns fast bis Mitte Dezember begleiten.
Die Langzeitbaustelle Zweinaundorfer Straße am Buchenweg geht nun endlich auch ihrem Ende entgegen. Anfang November sollen die Fahrbahnmarkierungen aufgebracht sein und damit die Straße in voller Breite nutzbar werden. Damit sind dann auch die Fußwegprovisorien an der Südseite der Zweinaundorfer Straße in diesem Bereich Geschichte. An der Einmündung der Schulstraße muß nach Abschluß der Kreuzungsbaumaßnahme allerdings noch einmal nachgebessert werden, da sich gegenwärtig hier bei jedem Regen eine große Pfütze bildet, die im Winter zu gefährlichen Rutschpartien führen kann.
Fertiggestellt sind die Rathenaustraße und der nördliche Teil Am Klosterfeld. Der Anemonenweg erhält nach der vorbereitenden Ausbesserung noch eine neue Straßendecke. Parallel zu diesen reinen Straßenbaumaßnahmen haben die Kommunalen Wasserwerke mit der Fortführung der Sanierung der großen Versorgungsleitung in der Stötteritzer Straße und der Verlegung der Trinkwasserleitung im Bereich Lindenstraße/Zweinaundorfer Straße Engstellen geschaffen, die uns auch noch ein paar Wochen erhalten bleiben werden.
Das Thema Straßennamen geht nun langsam in die abschließende Entscheidungsphase im Stadtrat. Der Heimat- und Kulturverein plant nach Abschluß dieser Aktion die Herausgabe eines Straßennamenlexikons, da bei etlichen Gesprächen festgestellt wurde, daß mancher Einwohner Mölkaus nicht mit jedem Straßennamen auch inhaltlich etwas anfangen kann. Die wichtigsten Straßennamen sollen nach und nach auch kleine Erläuterungen in Form von Unterhängern erhalten. Dies erfolgt nach Wichtigkeit und vor allen nach der Haushaltslage. Wer Interesse hat, kann natürlich einen solchen Unterhänger auch sponsern, darauf wird zum gegebenen Zeitpunkt sicherlich noch einmal hingewiesen.

Dr. Roland Siegemund, Ortsvorsteher


Leipziger Städtische Bibliotheken - Bibliotheksinformation

Nach Beschluss III/408/00 des Stadtrates am 13.9.2000 wird in den Leipziger Städtischen Bibliotheken für Kinder und Jugendliche eine Benutzungsgebühr eingeführt. Mit der Veröffentlichung im Leipziger Amtsblatt Nr. 21 vom 14.10.2000 werden folgende Veränderungen wirksam:
Die Benutzungsgebühr beträgt für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 16. Lebensjahr 10,- DM für 12 Monate und 6,- DM für 6 Monate.
Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, die einen gültigen Schülerausweis vorlegen können, bezahlen ebenfalls 10,- DM für 12 Monate oder 6,-DM für 6 Monate.
Für Jugendliche ab vollendetem 16. Lebensjahr ohne Schülerausweis und Erwachsene beträgt die Benutzungsgebühr 20,- DM für 12 Monate und 12,- DM für 6 Monate.
Bei Vorlage des Leipzig-Passes (zukünftig auch des Familien-Passes) gelten die entsprechenden Festlegungen im Pass.
Für die Internet-Benutzung wird eine Gebühr von 2,- DM erhoben (für Erwachsene pro angefangene Stunde, für Kinder und Jugendliche pro Nutzungstag).
Die neue Satzung liegt in der Bibliothek aus.

Eva Jung, Bibliothekarin


Bilder vom Luftbad Mölkau gesucht

Der Heimat- und Kulturverein Mölkau e.V. sucht Bildmaterial (Fotos, Ansichtskarten) vom Luftbad Mölkau für dokumentarische Zwecke. Bitte suchen Sie in Ihren alten Unterlagen und Alben. Bei erfolgreicher Suche übergeben Sie bitte die Fundstücke dem Heimat- und Kulturverein (Robert Korff, Hauptstraße 12, Tel. 6515826) für die Anfertigung von Reproduktionen der Bilder. Binnen 2 Wochen erhalten Sie die Originale zurück.

Heimat- und Kulturverein Mölkau e. V., R. Korff, Vorsitzender


Ausgabe 09/2000 vom 06.10.2000

Das war unser Mölkauer Heimatfest 2000
Fotos vom Mölkauer Heimatfest 2000

Bürgeramt Mölkau

Aus gegebenen Anlass sei nochmals auf die Öffnungszeiten und die Telefonnummer des Bürgeramtes in Mölkau verwiesen: Öffnungszeiten: Montag und Mittwoch 09.00 - 18.00 Uhr, Telefon: 0341 - 6515017. Von den anderen Rufnummern des ehemaligen Gemeindeamtes kann nicht in das Bürgeramt weitervermittelt werden. Im Bürgeramt können Sie unter anderem alle Meldeangelegenheiten erledigen, Führungszeugnisse beantragen und Änderungen der Lohnsteuerkarten vornehmen lassen. Ebendso erhalten Sie hier Müllmarken.

Dr. Roland Siegemund, Ortsvorsteher


Ausgabe 08/2000 vom 25.08.2000

Mölkau ist im Internet
www.moelkau.de

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, auf sich aufmerksam zu machen. Jede Zeit hat ihre Methode.

Der Informationsträger der Zukunft ist das Internet. Es wird für eine rasch wachsende Zahl von Menschen die erste Informationsquelle. 1999 nutzten 9,9 Mio. Menschen in Deutschland das Internet, davon 4,5 Mio. geschäftlich und wiederum 3,3 Mio. für Produktinformationen und Unternehmensdarstellungen. Für das Jahr 2002 werden fast 30 Mio. Internetnutzer in Deutschland prognostiziert.
Unter der einprägsamen und weltweit einmaligen Adressen www.moelkau.de präsentiert sich auch Mölkau, ein neuer Ortsteil von Leipzig, seit einigen Wochen im Internet.
Die Mölkau-Homepage mit den Rubriken Aktuelles, Der Ort, Geschichte, Gewerbe, Freizeit, Vereine, Service, Werbung, Links und Impressum wird laufend erweitert und zeigt in Wort und Bild Aktuelles, Interessantes und Wichtiges aus Mölkau.
Die Internet-Präsentation www.moelkau.de wird von Herrn Ralph Kästner privat betrieben. Für interessierte Gewerbetreibende, Vereine und Bürger besteht hier die Möglichkeit einer Präsentation im Internet. Zum Beispiel unter den Rubriken Gewerbe und Vereine befindet sich zur Zeit eine Auflistung aller Gewerbetreibenden und Vereine. Aus dieser Tabelle heraus ist eine Verlinkung (ein Verweis) auf eigene Internetseiten bzw. eine eigene Homepage der betreffenden Firma oder des Vereins möglich. Auch die Rubriken Werbung und Links sind für interessierte Anbieter vorgesehen.
Klicken Sie doch einfach www.moelkau.de und auch www.baalsdorf.de an und überzeugen Sie sich von den Möglichkeiten im Internet.


Ausgabe 07/2000 vom 28.07.2000

Ansprechpartner für Angelegenheiten im Bereich von Mölkau

Betreff
Ansprechpartner
Abteilung
Telefon
Anschrift
Stadtordnungsdienst Herr Kretschmer Stadtordnungsdienst Ost 123-1871 Ossietzkystr. 37
04347 Leipzig
Verkehrszeichen Herr Bornschein Verkehrstechnik und -organisation 123-1477 Bornaische Str. 120a
04279 Leipzig
Lichtsignalanlagen Herr Otto Verkehrstechnik und -organisation 123-1453 Bornaische Str. 120a
04279 Leipzig
Straßenbeleuchtung   Störungsdienst
(24 Stunden)
123-9000  
Straßenreparatur Herr Pirner Straßenunterhaltung Ost 123-1494 Bornaische Str. 120a
04279 Leipzig
Stadtreinigung
Müllentsorgung
Frau Deckbar An- und Abmeldungen (Müllentsorgung) 6571-252 Stadtreinigungsamt
Geithainer Str. 60
04328 Leipzig
Stadtreinigung
Müllentsorgung
Frau Korsawe Beschwerdestelle 6571-115 Stadtreinigungsamt
Geithainer Str. 60
04328 Leipzig

Bürgeramt Mölkau: Montag und Mittwoch 9 - 18 Uhr, Hauptstr. 23, 04457 Mölkau, Telefon 65 15 017
sonst in Engelsdorf, (Tel.: 123-6675, 123-6676, 123-6677)


Heimatfest in Mölkau

Der Heimat- und Kulturverein Mölkau stand in diesem Jahr vor der Frage, wieder ein Volksfest zu organisieren. Ein "Dorf" sind wir ja nun nicht mehr und so war zu entscheiden, wie wir unser Fest nennen sollten. Wir glauben, dass die Bezeichnung "Heimatfest" der Realität wohl am nächsten kommt, ohne der Amtsbezeichnung "Stadtteil" zu nahe zu treten und den Mölkauerinnen und Mölkauern bei diesem Namen das Gefühl eines ortsidentischen Festes zu geben.
Das 10. Dorffest ist damit zugleich das 1. Heimatfest neuer Zeitrechnung. Nur die Transparente und Werbetafeln an den Ortseinfahrten werden noch den Begriff "10. Dorffest" tragen, und das aus Kostengründen!
Wir beschäftigen uns gegenwärtig mit der Programmgestaltung, mit den vertraglichen Bindungen der Künstler sowie mit der Einladung der Mölkauer Vereine und Interessengruppen, die wieder zu einem erfolgreichen Volksfest beitragen werden.
Am Wochenende 8. - 10. September 2000 ist es dann so weit. Wir laden alle Mölkauerinnen und Mölkauer sowie unsere Gäste auf die Festwiese an der Gottschalkstraße ein. Auch wenn wir weniger Geld als im Rahmen der eigenständigen Gemeinde Mölkau zur Verfügung haben, schätzen wir ein, dass wir unsere Gäste nicht enttäuschen werden!
In der Augustausgabe des Mölkauer Gemeindeblattes informieren wir über das Programm, dazu wird Ende August wie gewohnt unser Programmheft an die Mölkauer Haushalte kostenlos verteilt. Also, freuen wir uns gemeinsam auf unser Heimatfest 2000.

Heimat- und Kulturverein Mölkau e. V.
Robert Korff, Vorsitzender


Ausgabe 06/2000 vom 30.06.2000

Liebe Mölkauerinnen und Mölkauer,

die Diskussion um die neuen Straßennamen ist inzwischen praktisch abgeschlossen. In zwei abschließenden Beratungsrunden wurden die letzten strittigen Probleme in der Arbeitsgruppe, die durch die Stadt eingesetzt wurde, sehr sachlich und konstruktiv gelöst. Ergebnis aus Mölkauer Sicht ist, dass die Schulstraße und der Fasanenweg in Mölkau ebenfalls erhalten bleiben.

In der in diesem Gemeindeblatt veröffentlichten Tabelle erhalten Sie den Überblick über die künftigen Straßennamen, die allerdings noch vom Stadtrat beschlossen werden müssen, bevor sie amtlich werden können. Ebenso ist die Liste der Straßennamen aufgeführt, die im Stadtgebiet mehrfach vorkommen und in Mölkau erhalten bleiben.

Danken möchte ich an dieser Stelle allen, die sich mit vielfältigen Vorschlägen an der Namensfindung beteiligt haben. Bei allem Zweifel an der unabdingbaren Notwendigkeit dieser Aktion haben wir damit ein Ergebnis erzielt, mit dem wir künftig gut umgehen können und das akzeptabel ist.

Dr. Roland Siegemund, Ortsvorsteher


Vorschläge als Diskussions- und Beschlußgrundlage für die Straßenumbenennungen in Mölkau

Straßenname neu
Straßenname alt
Bemerkungen
Eibenweg Ahornweg  
Engelsdorfer Str. Am Anger mit in Engelsdorfer Str. einbeziehen
Kelbestr. Am Wäldchen Rittergutsbesitzer 19./20. Jh.
Zweinaundorfer Str. Baalsdorfer Str. in Verlängerung der Zweinaundorfer Str. einbeziehen
Kleine Bergstraße Bergstr. Einwohner-Wunsch
Triumphatorstr. Chemnitzer Str. Triumphatorwerk seit 1920, zwischen beiden Kreuzungen
Sommerfelder Str. Chemnitzer Str. Verlängerung der Sommerfelder Str. in Leipzig bis Zweinaundorfer Str.
Mölkauer Dorfplatz Dorfplatz  
Engelsdorfer Str. Engelsdorfer Str. bleibt, Verlängerung durch Hauptstr. ab Gemeindeamt
Gustav-Feilotter-Str. Ernst-Toller-Str. Gemeinderat ca 1875-1900
Rietzschkewiesen Feldstr.  
Auguste-Hennig-Str. Georg-Schumann-Str. Frauenrechtlerin (mit Henriette Goldschmidt), siehe Ortschronik
Sophie-Scholl-Str. Geschw.-Scholl-Str. Einwohner-Wunsch
Engelsdorfer Str. Hauptstr. ab Gemeindeamt
Emmerichstr. Hauptstr. bis Kreuzung Chemnitzer Str., zusammen mit Leipziger Str.
Gutberletstr. Industriestr. ansässiger Fabrikant
Kantor-Schmidt-Weg Kirchweg siehe Mölkau im 20.Jh., wohnte in der alten Schule (jetzt Kirchweg 3)
Karl-Friedrich-Str. Kurze Str. in Karl-Friedrich-Str. einbeziehen
Emmerichstr. Leipziger Str. mit einem Teil der Hauptstr. zusammenlegen, Ortschronist
Albrechtshainer Str. Lindenstr. Verlängerung aus Leipzig einschließlich Stötteritzer Str.
Primelweg Margeritenweg  
Mühlweg Mühlweg bleibt, mit Engelsdorf zusammenfassen
Am Gutspark Parkstr. Einwohner-Wunsch
Grotjahnstr. Platanenstr. Architekt Mölkauer Gemeindeamt
August-Knauer-Str. Rathenaustr. Kleingartenanlage, Gemeinderat, Mitbesitzer Kiehle
Rosenbaumstraße Rudolf-Breitscheid-Str. Verfasser Ortschronik
Lessingweg Schillerweg Schillerweg mit Lessingweg zusammenfassen
Albrechtshainer Str. Stötteritzer Str. mit Albrechtshainer Str. in Leipzig zusammenfassen
Am Hasenberg Wiesenstr. Einwohner-Wunsch
Zweinaundorfer Str. Zweinaundorfer Str. zusammenfassen, durchnummerieren

Zeitplan für Straßenumbenennungen

Etwa 360 Straßen in Leipzig sollen umbenannt werden, da ihre Namen mehrfach im Stadtgebiet auftauchen. Das geht auf einen Beschluss der Ratsversammlung vom 19. Januar 2000 zurück. Die eigens dafür ins Leben gerufene Arbeitsgruppe hat einen mit der Deutschen Post AG abgestimmten Zeitplan aufgestellt. Folgender Terminkette wurde zugestimmt:

Die sonst übliche Umstellungsfrist von einem halben Jahr wird wegen der außergewöhnlich großen Zahl von Umbenennungen auf ein Dreivierteljahr verlängert.


Dichtung und Wahrheit

Unter der dicken Überschrift "Neue Ortsteile brachten rund 100 Millionen Schulden mit" wurde in der LVZ über einen Zwischenbericht der Stadtverwaltung über die Eingemeindungen berichtet. Leider ist dieser Zwischenbericht sehr unvollständig, dies klingt, wenn auch sehr versteckt, in dem LVZ-Bericht etwas an. Es werden nämlich nur die Minus-Positionen addiert, nicht aber die Plus-Positionen. Wie Sie dem in diesem Gemeindeblatt veröffentlichtem Erläuterungsbericht zur Jahresrechnung 1999 entnehmen können, hat die Stadt zum 1.1.2000 von der Gemeinde Mölkau ein tatsächlich vorhandenes Bankguthaben von 2,25 Mio. DM übernommen, Engelsdorf z.B. hat 5,34 Mio. DM Guthaben an die Stadt abgegeben. Diese konkreten Zahlen werden aber mit keiner Silbe in diesem Bericht der Stadtverwaltung erwähnt, obwohl sie den Autoren dieses Zwischenberichtes bekannt sind. Ein "wahrhaftiger" Bericht sollte diese "dichterische" Freiheit nicht zulassen.
Wie sehen die Zahlen für Mölkau konkret aus? Der Schuldenstand zum 31.12.1999 belief sich auf 5,84 Mio. DM, das entspricht einer pro-Kopf-Verschuldung von rund 975 DM, unter Einrechnung des Guthabens sogar nur rund 600 DM. Zählt man noch die Kreisschulden von ca. 600 DM dazu, erreicht man eine pro-Kopf-Verschuldung von ca. 1575 DM. Die Alt-Leipziger Schulden beliefen sich im Vergleich dazu auf 3340 DM. Die jetzige pro-Kopf-Verschuldung für das gesamte Stadtgebiet, also auch für Sie, liegt mit ca. 3170 DM immer noch beim doppelten Betrag wie in der eigenständigen Gemeinde Mölkau. Wenn in dem erwähnten Bericht vermerkt wird, dass es für die Stadt momentan keinen finanziellen Vorteil aus den Eingemeindungen gegeben hat, so ist für die eingemeindeten Gemeinden aber sehr deutlich ein finanzieller Nachteil zu erkennen, der sich nicht zuletzt in der Verdoppelung der pro-Kopf-Verschuldung widerspiegelt. Offenbar wird die Absenkung des pro-Kopf-Schuldenstandes um rund 170 DM von der Stadtverwaltung als nicht erwähnenswert angesehen, da diese von der Vielzahl der geplanten städtischen Großprojekte mehr als aufgezehrt wird.
Wenn man die Schulden der ehemaligen Gemeinde Mölkau betrachtet, so entsprechen diese fast genau der Bausumme von Turnhalle und Kindergarten. Alle weiteren Maßnahmen wie Schulanbau, Hortumbau, Kinderkrippensanierung und Straßensanierungen, um nur einige Positionen zu nennen, sind also vollständig bezahlt. Auch diese Beträge liegen im Millionenbereich.
Erwähnt werden auch die Eigenbetriebe. Der Eigenbetrieb Wohnungswirtschaft Mölkau hat für die Sanierungen der Gemeindehäuser noch Kredite in Höhe von etwa 3,3 Mio. DM zu bedienen. Diese Kredite konnten bislang immer aus den Mieteinnahmen bedient werden, dazu waren keine Haushaltsmittel der Gemeinde notwendig. Wenn in anderen Gemeinden die Situation anders liegt, so sollte das konkret benannt werden. Die vier Ostgemeinden wurden im Vorfeld der Eingemeindung intensiv vom Landesrechnungshof geprüft. Dank einer vernünftigen Haushaltsführung hat es keine spektakulären Angriffspunkte gegeben, diese wären sonst sicherlich speziell hervorgehoben worden.

Auf der gleichen Seite des 100-Millionen-Berichtes in der LVZ vom 21.6. wird über eine Fotoaustellung berichtet, in der Bilder zu sehen sind, auf denen hier und da Personen oder Plakate, die, obwohl auf den Originalfotos vorhanden, auf den veröffentlichten Fotos verschwunden sind, weil sie dem Autoren aus verschiedensten Gründen nicht genehm waren. Titel der Ausstellung: "Bilder, die lügen."

Dr. Roland Siegemund, Ortsvorsteher


Ausgabe 05/2000 vom 26.05.2000

Trauen oder nicht Trauen in Mölkau ?

Liebe Mölkauerinnen und Mölkauer,

vor Jahr und Tag konnte in Mölkau in einem sehr schönen Rahmen im Gemeindeamt geheiratet werden, auch sonnabends war dies ohne längere Anmeldezeiten möglich. Seit Auflösung der Außenstelle Mölkau ist das Standesamt zentral im Neuen Rathaus angesiedelt. In einer Organisationsverfügung hatte der Oberbürgermeister zwar die weitere Nutzung des Ratssaales im Gemeindeamt für standesamtliche Trauungen fixiert, aber aus mir unbekannten Gründen fanden hier in diesem Jahr bisher keine Trauungen mehr statt. Die CDU-Fraktion im Stadtrat hat Anfang diesen Jahres eine Erweiterung der Möglichkeiten für die Durchführung von Trauungen außerhalb der Räume des Standesamtes im Neuen Rathaus angeregt. Die Stadtverwaltung hat dazu einen Alternativvorschlag unterbreitet, den ich Ihnen im folgenden Abschnitt zur Kenntnis geben möchte:

"Die gegenwärtig vorhandenen externen Trauräume im Mendelssohnhaus, im Gohliser Schlösschen und in den neuen Ortsteilen Liebertwolkwitz, Holzhausen und Mölkau werden verstärkt in die Nutzung einbezogen und über zwei Jahre in ihrer Akzeptanz und Frequentierung durch die Heiratswilligen beobachtet. Hierfür wird kurzfristig ein praktikables Konzept durch das Standesamt vorgelegt, dass sowohl Festlegungen zu Trauzeiten in den externen Trauräumen, zum Einsatz eines festen Mitarbeiterkreises für die Betreuung der Eheschließungen in diesen externen Trauräumen als auch zu einer verstärkten Information der Öffentlichkeit (...) über diese Angebote enthält."

Es liegt nun an allen, die heiraten wollen, ob dies in Mölkau wieder möglich wird oder nicht, indem sie eine Trauung in Mölkau wünschen. Die Möglichkeiten sind vorhanden und gut, man muss sie nur nutzen wollen.

Dr. Roland Siegemund, Ortsvorsteher


Liebe Mölkauerinnen und Mölkauer,

das schöne Wetter läßt uns alle wieder aktiv werden, in Haus und Garten sind viele Arbeiten zu erledigen. Gelegentlich wird dabei leider vergessen, dass es Nachbarn gibt, die durch die damit verbundenen Geräusche gestört werden. Es gibt aber gewisse Grundregeln, wann Ruhezeiten einzuhalten sind. Sonn- und feiertags sind mit störenden Geräuschen verbundene Tätigkeiten (z.B. Rasen mähen, Häckseln, Beton mischen u.ä.) grundsätzlich nicht zulässig. Ferner ist die Nachtruhe und eine zweistündige Mittagsruhe einzuhalten. Dies ist gesetzlich geregelt. In der Polizeiverordnung der Stadt Leipzig sind die Ruhezeiten exakt festgeschrieben: werktags sind in der Zeit von 13 –15 Uhr und 19-7 Uhr geräuschvolle Arbeiten zu unterlassen. Beachten Sie bitte dabei, dass der Samstag ein Werktag im Sinne des Gesetzes ist. Die Störung dieser Ruhe ist allerdings anzeigepflichtig, die Behörden schreiten nicht automatisch ein und handeln ausser in Extremfällen nur bei Vorliegen einer Anzeige. Es ist auch nicht möglich, sich von einer Behörde von dieser Ruhepflicht privat befreien zu lassen, nur mit Billigung aller betroffenen Nachbarn kann man im Einzelfall Regelungen finden. Nähere Auskünfte zu den rechtlichen Grundlagen erteilt Ihnen Herr Pfeffer von der Stadtverwaltung Leipzig, Ordnungsamt (Tel.: 123 1656).

Ein weiteres Problem ist nach wie vor die leidige Straßenreinigung. Ich muss immer wieder feststellen, dass durch Nichteinhaltung der Reinigungspflicht in den Schnittgerinnen teilweise noch Streusplitt vom Winter liegt. Es sollte auch beachtet werden, dass für Eckgrundstücke die Reinigungspflicht für beide anliegenden Straßen besteht. Erste Kontrollen wurden bereits durchgeführt, mit weiteren ist zu rechnen und dann auch mit Ordnungsgeldern. Aber dazu sollte es doch gar nicht erst kommen.

Das leidige Fußwegparken ist ein weiteres Dauerproblem. Dieses ist, ebenso wie das Parken entgegengesetzt zur Fahrtrichtung, laut Straßenverkehrsordnung verboten und wird mit „Knöllchen“ geahndet (30 DM mindestens, bei zusätzlicher Behinderung 50 DM). Es ist im höchstem Maß unverantwortlich zu meinen, dass es notwendig ist, auf dem Fußweg zu parken, um den fließenden Verkehr nicht zu stören, dabei aber die Fußgänger zu zwingen, die Fahrbahn benutzen zu müssen, da auf dem Fußweg kein Platz mehr ist. Außerdem sind die Fußwege üblicherweise nicht für die Belastungen ausgelegt, die durch das Befahren mit Fahrzeugen auftreten. Abschließend zu diesem Thema sei noch vermerkt, dass grundsätzlich eine Mindestdurchfahrtbreite von 3 m freizuhalten ist. Wenn die Straße schmaler ist, kann auch nicht bei fehlendem Parkverbotsschild geparkt werden, dann herrscht automatisch Parkverbot. Dies lernt man alles in einer guten Fahrschule und sollte es auch nicht vergessen, ansonsten hilft ein kurzer Blick in die Straßenverkehrsordnung.

Dr. Roland Siegemund, Ortsvorsteher

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